Netzjuwel

Heute nur ein Bild, aber ein ganz großartiges.

Zu Dalí’s schmelzenden Uhren habe ich ein ganz persönliches Verhältnis und eben jenes parodierte Bild, also Die Beständigkeit der Erinnerungen, ist mein absolutes Lieblingsgemälde of all times.

Besonders reizend finde ich die Aktualität: Apples “schmelzende Smartphones” sind ja gerade in aller Munde und werden kritisiert, gehasst und auf die Schippe genommen.

Perfekte Parodie also. Besser geht kaum.

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Random Facts #61

1. Der erste Strohhalm sollte ein wenig kleiner als der durchschnittliche Zitronenkern sein, da der Erfinder genervt davon war, dass er beim Limonadetrinken immer Kerne im Mund hatte. So lautet zumindest eine der vielen überlieferten Geschichten zur Erfindung des Strohhalms.

"Flexible Straws" by kibsri | freedigitalphotos.net
“Flexible Straws” by kibsri | freedigitalphotos.net

 

2. Eine andere Version besagt, dass man Strohhalme bereits zur Zeit Mesopotamiens erfand, um den Bodensatz des Bieres nicht mitzutrinken.

3. Die US-Amerikanische Gesamtbevölkerung isst täglich etwa so viel Pizza, dass man ganz Mexiko damit belegen könnte.

"Baked Pizza" by Serge Bertasius Photography | freedigitalphotos.net
“Baked Pizza” by Serge Bertasius Photography | freedigitalphotos.net

 

4. Fastfoodrestaurants wie McDonalds kaufen ihre Stühle nach sogenannten “butt ratings”, die messen, wie lange man auf einem Stuhl sitzen kann, ehe er unbequem wird. Besagte Ketten bevorzugen Stühle mit niedrigem butt rating.

5. Diese Woche (am 24.9.) traf die Indische Sonde Mangalyaan erfolgreich im Orbit des Mars an. Damit ist Indien das erste Land, das diese Mission beim ersten Versuch besteht. Die USA, Russland, China und Japan hatten bei ihren jeweils ersten Versuchen kein Glück. Zudem ist die Indische Mission mit 74 Millionen Dollar das günstigste interplanetare Projekt aller Zeiten und kostet sogar weniger als der Film Gravity. ;)

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Mars Valles Marineris EDIT“ von Mars_Valles_Marineris.jpeg: NASA picture
derivative work: Lošmi (talk) – Mars_Valles_Marineris.jpeg. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.

 

6. In Kanada verteilen einige Polizisten “positive Tickets” als Belohnung, wenn jemand etwas Gutes getan hat.

7. Der Massenmörder Martin Bryant bedrohte einen Mann mit seiner Waffe, erschoss ihn aber nicht, da dieser Mann ihm 3 Jahre zuvor bei einem Autounfall das Leben rettete.

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Martin Bryant” by http://www.smh.com.au/articles/2006/03/28/1143441143413.html. Licensed under Fair use via Wikipedia.

Achtung persönlich

Nach all dem Geschreibse über alles außer mir selbst mal wieder ein persönlicherer Post. Ich glaube, das muss ich gerade einfach mal los werden.

Es ist jetzt Herbst, die Tage werden merkbar kürzer und ich friere viel. Die Sonne kommt selten zwischen den dicken Wolken hervor, stattdessen wabert der Nebel durch das Tal, zwischen Häusern und Bäumen entlang.

An sich ist es ja schön, wie sich die Blätter färben und das Wetter zu gemütlichem Kuscheln auf dem Sofa oder langen Spaziergängen in dickem Pulli einlädt. Dennoch merke ich das fehlende Sonnenlicht aktuell sehr.

Es drückt mir aufs Gemüt, auf meine Motivation, auf meine Laune und meine Empfindungen.

Dazu muss ich erwähnen, dass ich privat gerade große Baustellen habe, oder anders ausgedrückt größere Probleme vorliegen, die mir schwer zu schaffen machen. Ich bin dazu übergegangen alles zu verdrängen, weil ich gerade einfach keine Zeit habe, traurig, niedergeschlagen und dünnhäutig zu sein. Mir ist bewusst, dass Verdrängung etwas ganz Blödes ist (nicht immer, hier aber definitiv), immerhin ist es mir schon früher enorm auf die Füße gefallen und grundsätzlich gilt: was man verdrängt, kommt sowieso zurück, trifft aber dann doppelt so hart.

Gerade das macht mich eben doch dünnhäutig und angreifbar.

Naja und dazu das Wetter, die kälter werdende Zeit des Jahres, die ja irgendwie doch immer schneller eintrifft als erwartet und erhofft.

Darum ist es wohl nicht verwunderlich, dass ich gerade erneut krankgeschrieben bin; nur gestern habe ich es doch geschafft, meiner Pflicht nachzukommen, heute gehts schon wieder nicht mehr. Was für eine Scheiße.

Die Luft ist gerade raus, meine Energie im roten Bereich.

Ich brauche eine Auszeit. Dringend!

Du Kunde, ey!

“Entschuldigung? Ich suche ein Parfum für meinen Sohn. Er ist drei.”

Kurzes Bloß-Nicht-Zynisch-Werden meinerseits.

“Nun, ich rate Ihnen davon ab, ein dreijähriges Kind mit Parfum einzusprühen. Es gibt nichts Kinderfreundliches in der Richtung.”

“Jaja, aber er quängelt mir die Ohren voll und er benutzt immer mein teures!”

Achso, klar, wenn er quängelt! Es ist wirklich nicht gut für die Haut von Kleinkindern und generell sollten Parfums immer außerhalb der Reichwei…”

“Blabla, jetzt kommen Sie mir nicht mit so Esoterikscheiß, ich will ein Parfum für mein Kind!”

“Wie gesagt, ich rate dringend davon ab. Wenn Sie aber darauf bestehen, achten Sie darauf, dass kein Alkohol drin ist und dass Ihr Sohn nicht unbeobachtet…”

*greift nach dem stärksten Parfum im Laden* “Ich nehm das hier!”

ARGHHH!!! Das ist sehr stark und enthält viel Alkohol. Ich habe einen anderen Vorschlag: Wie wäre es mit einer duftenden Körpercreme? Wir haben sehr gut riechende im Angebot, die auch gut für die Haut…”

“Ich nehm das Parfum jetzt! DANKE!”

***

“Yo! Ich hab da mal ne Frage!” *schildert komplizierte Frage, die ich nicht mit Sicherheit beantworten kann.*

“Einen Moment bitte, ich frage kurz eine Kollegin, damit ich Ihnen nichts falsches sage.”

*komme mit Kollegin zurück* “Und zwar hat der Kunde eine Fra…”

“Ey, DU Kunde ey!!!”

Er sieht mich an.

Ich sehe ihn an.

Ihm geht ein Licht auf.

“Oh. äh. Achso. Ja, also…”