Mindful Analysis Tag 11

31 Jul

Meine Güte. Da habe ich aber etwas ziemlich vergessen! Oder nicht?

Eigentlich habe ich es ehrlich gesagt eher verdrängt und vor mir her geschoben. Denn um ehrlich zu sein tut mir die Antwort auf diese Frage noch immer sehr weh. Zumal ich weiß, dass es nichts bringt, diese Antwort niederzuschreiben, weil man die Vergangenheit nunmal nicht zurück holen kann.

Aber von vorn. Die Frage für Tag 11 lautet:

Nach wem oder was sehnst du dich zurück? Kannst du erklären, warum?

Und meine Antwort darauf ist: mein Opa. Er starb vor mittlerweile 5 Jahren, was ein riesiges Loch in mein Herz riss, das ich nie mehr füllen kann. Mittlerweile habe ich es -mit Unterstützung- geflickt und getapet. Aber es ist trotzdem noch da. Ich kann zwar über meinen Opa reden, ohne wie noch vor gar nicht so langer Zeit in Heulkrämpfe und anschließende Apathie zu verfallen. Aber es sticht noch. Sehr.

 

Eine zweite Antwort ist: meine Schulzeit. Die 9. Klasse war besonders großartig. Ich entdeckte die Freiheit, hatte viele Freunde, war beliebt, fühlte mich wohl. Ich war glücklich. Überhaupt weiß man als Schüler ja gar nicht, wie gut man es hat. Die Probleme der Erwachsenenwelt kriegt man vielleicht am Rande mit, doch es sind noch nicht die eigenen. Aus den Geldproblemen der Familie wird man (im Normalfall) von den Eltern rausgehalten. Versicherungen, Schulden, Altersvorsorge, Jobsuche. All das ist einfach noch kein Thema und liegt scheinbar so weit in der Zukunft, dass man sich ganz auf sich konzentrieren kann. Großartige Zeit.

What don’t kill ya make ya more strong

28 Jul

 

You rise, you fall, you’re down then you rise again
What don’t kill ya make ya more strong
You rise, you fall, you’re down then you rise again
What don’t kill ya make ya more strong

Rise, fall, down, rise again
What don’t kill ya make ya more strong
Rise, fall, down, rise again
What don’t kill ya make ya more strong

Through black days, through black nights
Through pitch black insides

Breaking your teeth on the hard life coming
(Show your scars)
Cutting your feet on the hard earth running
(Show your scars)
Breaking your life, broken, beat and scarred
But we die hard

The dawn, the death, the fight to the final breath
What don’t kill ya make ya more strong
The dawn, the death, the fight to the final breath
What don’t kill ya make ya more strong

Dawn, death, fight, final breath
What don’t kill ya make ya more strong
Dawn, death, fight, final breath
What don’t kill ya make ya more strong

They scratch me, they scrape me
They cut and rape me

Breaking your teeth on the hard life coming
(Show your scars)
Cutting your feet on the hard earth running
(Show your scars)
Breaking your life, broken, beat and scarred
But we die hard

Copyright © 2008 Creeping Death Music (ASCAP) International Copyright Secured All Rights Reserved

Random Facts #52

27 Jul

1. Zabulon Simintov ist der letzte übrig gebliebende  Jude in Afghanistan. Er verkauft Kebab.

2. Bei den Dreharbeiten zu Harry Potter verletzte Helena Bonham Carter ihren Kollegen Matthew Lewis an dessen Trommelfell, als sie ihm den Zauberstab ins Ohr steckte.

3. Einst wurden Pistazien rot gefärbt. Dadurch sollten Unebenheiten und kleine Schäden verborgen werden, die durch die Erntemethoden auf den Plantagen im Mittleren Osten entstanden. Da nun aber 98% der Pistazien in Kalifornien angebaut und dort schonender geerntet werden, findet man kaum noch rot gefärbte.

4. Laut Flaggengesetz der USA sollte die Flagge niemals als Kleidung, Bettwäsche oder Gardinen benutzt werden. Außerdem sollen auch Kostüme und athletische Uniformen keine Teile der Flagge zeigen.

5. Kellerasseln können Gruppenentscheidungen treffen. In einem Versuch mit 50 Asseln und 3 Behausungen, die jeweils nur 40 Tiere fassen konnten, splittete sich die Gruppe in zwei gleich große Teile, besetzte zwei der Behausungen und ließ die dritte frei.

6. Der Serienkiller und Kannibale Richard Chase brach nur in Häuser ein, die nicht verschlossen waren. Er fühlte sich bei verschlossenen Türen unerwünscht. Offene Türen dagegen sah er als EInladung an.

7. Reinhold Messner bestieg drei mal den Mount Everest. Beim ersten Mal verlor er seinen Bruder und 7 seiner Zehen. Beim zweiten Mal wollte er der erste Mensch sein, der den Berg allein bezwang. Beim dritten Mal wollte er die Überreste seines Bruders bergen.

KW 30/14 Montagsfüller

21 Jul

Guten Morgen meine Lieben!

Ich wünsche euch einen wundervollen Start in die Woche.

Die Frühschicht gepaart mit unglaublicher Wärme im Schlafzimmer haben mich schon früh aus dem Bett geholt. Aber das macht ja nichts, schließlich kann ich mich nach der Arbeit ohne schlechtes Gewissen wieder hinlegen. :D

Was habt ihr diese Woche schönes vor?

Und nun zum Montagsfüller (aka Freitagsfüller am Montag) :

1.  Es sind Ferien und  die halbe Nation ist auf der Autobahn. Viel Spaß und fahrt vorsichtig! Und denkt an Abkühlung!

2.  Wasser, Wasser, Wasser. Ich kann gar nicht so viel trinken wie ich Durst habe.

3.  Das letzte, was ich online bestellt habe sind Klamotten, die man in einem vielbesuchten Büro anziehen kann, damit ich wenigstens halbwegs seriös aussehe. Tja, die brauche ich nun erst einmal nicht mehr. Aber man weiß ja nie, gell?

4.   Wahnsinn, was man manchmal beim Einkaufen entdeckt. Dabei gibt es nur leider manchmal Dinge, die will man gar nicht entdecken. Aufs Obst niesende Menschen zum Beispiel. Uärks!

5.   Wenn es richtig heiß ist, kann man mich vergessen. Ich hasse es wie die Pest, wenn ich überhitze.

6.   Ich freue mich schon sehr auf den im August. Was ich da vorhabe, das kann ich hier leider nicht ausführen. Aber keine Angst, ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit darüber bloggen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend am Samstag freue ich mich auf Prähochzeitsgepoltere, Sonntag habe ich einzig und allein Entspannung geplant und Sonntag für den Rest der Woche möchte ich gerne Regen und kühlere Temperaturen haben; danke!

Random Facts #51

20 Jul P1030582

1. New York City plant, all seine alten Telefonzellen in WiFi-Hotspots umzuwandeln.

2. Die Freiwilligen des amerikanischen Pendants zur Tafel, dem Meals on wheels, stellten fest, dass viele der Bedürftigen einen Großteil ihres Essens an ihre Haustiere verfütterten. Daher gründete man eine Organisation namens AniMeals, um auch den tierischen Freunden der Bedürftigen helfen zu können.

3. Monsanto gründete 1926 eine Stadt in Illinois. Diese Stadt, Sauget, war gekennzeichnet durch eine große Fabrik und besonders niedrige Steuern. Heute ist das Gebiet extrem umweltgeschädigt und benötigt Gelder aus dem staatlichen Entschädigungsfond zur Umweltentlastung.

4. Die Straßengang Crips wurde eigentlich als Nachbarschaftswache gegen Kriminalität und kriminelle Gruppen gegründet.

5. Durch einen extremen Rückgang der Bienenpopulationen müssen chinesische Bauern ihre Blüten mit einem Pinsel bestäuben, um Erträge erzielen zu können.

6. Gambia ist eines der ärmsten Länder der Welt und bekannt für seinen Sextourismus der Frauen. Reiche europäische Frauen, meist schon älter, reisen dort hin, um mit jungen afrikanischen Männern bezahlöten Sex zu haben.

7. Der BTK Killer, ein Serienkiller aus Kansas, verdiente sich seinen Lebensunterhalt, indem er Alarmanlagen installierte. Viele seiner Klienten ließen sich ihre Häuser vor dem BTK Killer sicher machen und ausgerechnet er selbst war der Installateur.

Wochenende!

19 Jul

Hab ich euch schon ein schönes Wochenende gewünscht? Nein?! Shame on me!

 

Dafür gibt es jetzt ein paar seichte Unterhaltungshäppchen zum Schmunzeln, Lachen oder Völlig-Gaga-Werden. Have fun, hun.

 

 

Hier der ist für den Zaubermann:

 

Hierbei hats mich fast zerrissen:

 

Und ein Klassiker in meiner Lachliste:

 

Wer was zum Lachen durch Lesen haben möchte, der wird HIER fündig.

Und HIER.

Happy Birthday, Nelson Mandela!

18 Jul

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Am heutigen Tage, dem 18.7., ist Nelson Mandelas Geburtstag. Es wäre nun schon der 96. gewesen.

Als Mr. Mandela im Dezember letzten Jahres starb, war ich unendlich traurig. Er war einer der einflussreichsten, fähigsten und vertrauenswürdigsten Freiheitskämpfer. Sein Leben widmete er der Bekämpfung von Hass, Rassismus, Ungerechtigkeit, Unterdrückung. Nicht nur für mich war er ein Vorbild, sondern auch für viele Politiker, die sich durch einen gewissen Gerechtigkeitssinn auszeichnen.

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Im Jahr 1918 wurde er als Kind eines königlichen Hofhalters und Berater geboren. Sein Vater verlor durch einen Streit sein Amt und auch seinen Besitz, was seine Mutter dazu zwang, mit ihm in ein anderes Dorf einige Täler weiter zu ziehen. Als Sohn der Xhosa lernte Mandela schon früh “Sitte, Ritual und Tabu”, arbeitete bereits als Kind auf der Weide, lernte fischen und kämpfen. Im neuen Dorf der Qunu wurde seine Mutter Christin, erzog ihn aber weiterhin als Xhosa. Um ihm eine Schulbildung zu ermöglichen, wurde Mandela allerdings methodistisch getauft.mandela3

Sein Vater starb, als er neun Jahre alt war. Daher wurde er vom Stammesoberhaupt adoptiert (das ist so üblich) und zum Wahlbezirksführer ernannt. Schon bald lernte er dilpomatische Kniffe und geschickte Debattiertricks anzuwenden. Er schaffte es, seine „Gegner zu bezwingen, ohne sie zu entehren“. Außerdem beherrschte er die Methode der einvernehmlichen Beschlussfassung. “In den Stammesversammlungen – unter Leitung seines Adoptivvaters – konnte jeder Mann, ob arm oder reich, seine Anliegen, darunter Kritik am Regenten, freimütig vortragen. Der Anführer hörte zunächst kommentarlos zu und bemühte sich anschließend um eine Konsensfindung” (Wikipedia)

 

Mit 19 ging Mandela in die 250km entfernte und britisch geprägte Missionsschule, wo er erstmals einen Freund hatte, der kein Xhosa war. Er erlangte ein Bewusstsein als Afrikaner, unabhängig von Stammesgrenzen.mandela4

Als er 21 Jahre alt war, ging er an das University College in Fort Hare, das er jedoch recht bald wieder verlies, um einer Zwangsheirat zu entgehen.

Mandela kam nach Johannesburg und lernte als Wachmann in einer Goldmine das Gesicht des Kapitalismus kennen. Nach seiner Entlassung kam er in eine Anwaltskanzlei und begann eine Ausbildung. Dort lernte er den jüdischen Kommunisten Nat Bregman kennen, zu dem er seine erste freundschaftliche Beziehung zu einem Weißen entwickelte. Er machte in einem Fernstudium seinen Bachelor of Arts, musste zur Graduierung nach Fort Hare zurückkehren. Hiernach begann er ein Jura-Studium an der Wits, das er jedoch erst viele Jahre später, nämlich 1989, abschließen konnte, da er aufgrund seiner politischen Karriere oftmals die Abschlussprüfung nicht bestand.

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All das machte ihn schließlich zu dem Freiheitskämpfer, den wir kennen. Er kämpfte gegen die Apartheid, führte Widerstände an, weckte die Menschen auf. Dafür musste er 27 Jahre in politischer Gefangenschaft verbringen. Erst, als die Apartheid abgeschafft wurde, konnte auch Mandela wieder als freier Mann leben. Er wirkte an einer neuen Verfassung mit, wofür er mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde.

Als späterer Präsident Südafrikas führte er eine Politik der Versöhnung und des gegenseitigen Respekts. Auch nach seiner Amtszeit engagierte er sich weiter für Frieden, schuf die Nelson-Mandela-Stiftung, organisierte eine Aidshilfe in Südafrika und schuf ein Stipendienprogramm für schwarze Studenten, er sammelte Geld für seine Kinderstiftung und bereiste die Welt, um als politischer Berater seine Ideen der Gerechtigkeit weiterzutragen.

Später gründete er The Elders, also “die Ältesten”, einer Gruppe von angesehenen Alten aus verschiedenen Kontinenten und wurde dort Ehrenmitglied.

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Als Mandela letzten Dezember starb, ging mit ihm ein wichtiger Friedensbewahrer und Berater. Ich denke, er konnte auch in seinen späten Reisen als beratende Instanz doch einiges bewegen und diejenigen, die er beriet, beeinflussen. Seine Idee ist nicht gestorben, sondern lebt weiter und somit auch Nelson Mandela selbst. Doch ich fürchte, es ist nun schwieriger geworden. Schwieriger für die Freiheit. Schwieriger für die Gerechtigkeit. Darum lasst uns nicht zusehen, wie die Welt in ihre alten Muster zurückfällt und Mandelas Politik allmählich vergisst. Lasst sie uns am Leben halten, indem wir aktiv bleiben, uns beteiligen und empören. Lasst uns Mandelas Geist am Leben erhalten.

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Die Bilder in diesem Artikel stammen aus dem heutigen Google Doodle zu Ehren Mandelas.

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