Erinnerung

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Erinnerung 1: Gewinnspiel Alhambra, noch bis Sonntag

Erinnerung 2: Der Adventskalender. Ihr seht, ich brauche dringend mehr Teilnehmer. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet, noch ein paar kreative Köpfe zu finden, die den Kalender mitgestalten. :)

 

01.12. 

Poesie

02.12.
 

Bohli

03.12. 

Karl

04.12. 

Joan

05.12. 

Ulf

06.12. 

Captain

07.12.
08.12. 09.12. 10.12. 11.12. 12.12. 13.12. 14.12. 

Zwiespalt

15.12. 16.12. 17.12. 18.12. 19.12. 20.12. 21.12.
22.12. 23.12. 24.12. 

Zaubermann

Random Facts #65

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Nächsten Freitag ist Halloween, daher geht es hier jetzt ein bisschen gruselig zu. Umso gruseliger, wenn man bedenkt, dass das alles mal passiert ist… Happy Schaudern.

 

1. Steven Russell ist ein texanischer Trickbetrüger, der sich mithilfe durch Abführmittel hervorgerufene AIDS-Symptome aus einem amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis herausmogelte. Danach rief er im Gefängnis an und behauptete, ein Arzt zu sein, der gern experimentelle Medikationen an freiwilligen Insassen erproben möchte. Er meldete sich zu dieser falschen Untersuchungsreihe freiwillig – natürlich wieder als er selbst. Er floh aus Texas und schickte dem Gefängnis eine Sterbeurkunde von sich selbst. Derzeit sitzt er eine 140jährige Haftstrafe ab.

 

Steven Jay Russell.jpg
«Steven Jay Russell» участника George Hixson – http://www.guardian.co.uk. Под лицензией Добросовестное использование с сайта Википедия.

2. Winter-Rachitis ist eine Erkrankung, die aus einem Vitamin D -Mangel resultiert und zu brüchigen Knochen führt. Heute verschreibt man dafür Präparate mit Vitamin D, die den Vitaminspiegel normalisieren. Früher verordnete man dafür künstliche Bräunung, die man sogar an Säuglingen anwandte.

tanning babies

3. Als es noch keine Impfung gegen Polio gab, wurden Patienten in ein Gerät namens Eiserne Lungen gesteckt, das die Atmung simulierte. In denen mussten sie wochenlang liegen und konnten nichts als ihr Spiegelbild sehen. Auch reden war nur möglich, wenn die Maschine ausatmete.

iron lungs

4. Pestdoktoren sollten bis ins 18. Jahrhundert hinein die Pest bekämpfen. Dabei trugen sie grauenerregende Masken mit duftenden Essenzen im Schnabel, da man glaubte, dass die Pest sich durch Geruch übertrug. Da es auch als Strafe Gottes angesehen wurde, gehörten zur Behandlung Gebete. Die Patienten wurden mit Blutegeln völlig ausgeblutet.

Doktorschnabel 430px

5. Wenn sich die Harnröhre eines Mannes verengte, führte man noch bis Ende ds 19. Jahrhunderts ein Gerät in den Schaft des Penis ein. Anschließend wurde an einem Schräubchen gedreht, die das Gerät und damit die Harnröhre weitete. Bluten galt als gutes Zeichen.

6. Ging einem Arzt sein Vorrat an Blutegeln aus, konnte er ganz einfach ein künstliches Blutegel verwenden. Das Werkzeug schnitt mit seinen rotierenden Klingen eine große Wunde ins Fleisch. Anschließend konnte man den Hebel nach oben ziehen und so das Blut herauspumpen. Viele Patienten waren danach beschwerdefrei, weil sie verbluteten…

leech

7. Wenn sich Psychiatriepatienten aufregten, aggressiv waren oder verrückt (haha), wurden sie in eine Art verschlossenes Gitterbett gelegt, in denen sie sich fast nicht bewegen konnten. Das sollte sie dazu bringen sich zu beruhigen. Manchmal verbrachten die armen Geschöpfe Tage, Wochen oder sogar Monate in diesen Särgen.

crib

Aufruf: Blog- Adventskalender

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Der Dezember naht mit raschen Schritten, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und der erste Advent ist auch schon gar bald. Und da solche Aktionen ein wenig Vorlauf brauchen, werfe ich diesen Post eben schon heute in die Bloggosphäre in der Hoffnung, begeisterte Teilnehmer zu finden.

Die Idee ist einfach: für jeden Tag im Dezember, vom 01. bis zum 24., gibt es einen Gastbeitrag mit winterlichem und/oder weihnachtlichem Thema. Das kann eine Bastelanleitung sein, ein Foto, eine Geschichte, ein Gedicht, ein Rezept, eine Zeichnung … was euch einfällt. Einschränkungen gibt es keine (außer natürlich rechtswidrige Inhalte, aber das ist ja klar.)

Falls ihr selbst Blogger seid, werde ich euren Blog natürlich im Beitrag verlinken – so wie ihr von eurem Blog aus selbstverständlich auf euren hiesigen Gastbeitrag hinweisen könnt. Wer nicht selbst bloggt, darf natürlich auch mitmachen.

Ihr schickt mir dann spätestens eine Woche vor eurem Beitrag per Mail an bruellmaus(at)hotmail.de das, was ihr beitragen möchtet samt euren Bloggernamen und Blogadressen.

Falls ihr Interesse habt, schreibt im Kommentar, an welchem Tag ihr beitragen möchtet. Wer zuerst kommt, hat natürlich freie Auswahl. :)

Über eure Beteiligung würde ich mich sehr freuen!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch noch einmal an die Buchverlosung zu Alhambra erinnern. Da war die Teilnahme bisher…sagen wir mau. ;)

 

 

Netzjuwel

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Heute mal ein etwas anderes Netzjuwel.

Für diejenigen unter euch, die Spannbettlaken genauso verfluchen wie ich, gibt es eine ganz tolle, einfache Anleitung. Drei mal geübt hat man es drin, versprochen!

Zitat

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In dem Maße, in dem das Handwerk durch die Konkurrenz der Industrie ausgerottet wird und in dem der kleinere Unternehmer, einschließlich des Bauern, existenzunfähig wird, sind wir alle ganz einfach gezwungen, uns in unserer Lebensführung den Wünschen der Großproduzenten zu fügen, die Nahrungsmittel zu fressen und die Kleidungsstücke anzuziehen, die sie für uns für gut befinden, und das Allerschlimmste ist, wir merken kraft der uns zuteil gewordenen Konditionierung gar nicht, dass sie dies tun.

Konrad Lorenz, Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit, 1973