Freitagsfüller

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Was, schon wieder Freitag?! Nachdem ich eine Weile ausgesetzt habe, mache ich heute wieder mit beim

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1.  Wenn man einmal anfängt, sollte man es auch zu Ende bringen.

2.  In Kartoffelsalat muss Kartoffel drin sein! Es gibt tatsächlich auch Kartoffelsalate ganz ohne Kartoffeln.

3.  Es ist hart mit anzusehen wie so viele meiner Freunde hier wegziehen. Ich wünsche ihnen natürlich nur das Beste, aber fühle mich zurückgelassen. Vor allem die, die ich noch aus Schulzeiten kenne, haben mir hier immer ein Stück Heimat gegeben. Wenn sie nun gehen, fühle ich mich wieder so entwurzelt wie am Anfang.

4.  Wow, nächste Woche schon ist Juni. Ist es nicht Wahnsinn, wie schnell das Jahr vergeht?

5.  Ich wette in der Bundestagswahl mogelt sich wieder eine Partei rein, die keine Sau wollte. Wenigstens die FDP scheint draußen zu sein. Will ich echt hoffen! Nach den ganzen Blamagen und dummen Aussagen, die ihre “großen Mitglieder” da ständig fabrizieren. Ich hab echt die Nase voll von denen! Und sollten sie die 5%-Hürde schaffen, zeigt mir das, dass es einigen in Deutschland wohl noch “zu gut” geht.

6.  Der Wind in den Bäumen, der Regen auf meinem Gesicht, der Duft der vielen Blüten. Oh Frühling gehe nicht!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein leckeres Abendessen, morgen habe ich Unilektüre geplant und Sonntag möchte ich meine Eltern besuchen!

 

Hier geht es zu allen Teilnehmern dieser Woche.

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Froschfotos

Seit Pfingstmontag haben wir Zuwachs im Froschformat. Es sind drei Jungtiere von Ranitomeya Benedicta. Das sind Pfeilgiftfrösche, die ca. 15-20 Millimeter klein sind und kleine Insekten fressen. Was ich an ihnen so niedlich finde -neben ihrem Aussehen- ist die Tatsache, dass jeder eine eigene Wohnbromelie hat. Zum Eierlegen und zur Quappenaufzucht kommen dann jeweils nochmal eigene Bromelien dazu.

Wir haben 3 Stück, die Geschlechter sind noch nicht sicher, da die Frösche erst 3 bzw. 5 Monate jung sind. Hier nun ein paar Bilder von den Süßen. Das Blaue auf dem Untergrund ist eine Aquarienfiltermatte. Bisher sind sie noch in einem Quarantänebecken, um Krankheiten auszuschließen. Später kommen sie in ein 60x40x80cm großes Terrarium. Mit richtigem Untergrund natürlich.

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Umgeschaut

Auf Amazon verkauft man jetzt Body Bags. Scheinbar ist der gute alte Rucksack zu uncool geworden. Dumm nur, dass Body Bag sonst eher Leichensack bedeutet.

Aber auch, wenn wir Deutschen so verschroben sind: man mag uns. Naja, außer den Griechen…

Immerhin machen wir natürliche Emotionen nicht zu Krankheiten, wobei ich das leider auch schon zu oft gehört habe. Eine Welt, in der Kinder nicht mehr trotzen, Trauer nicht mehr zugelassen und (emotionale) Kreativitäten nicht mehr ausgelebt werden dürfen, das ist doch eine langweilige Welt, nicht wahr?

Und falls ihr mal über einen Scheißtag schimpfen solltet, dann lest unbedingt vorher einmal den Wiki-Artikel zu Scheißtag. Ich musste mindestens kichern.

Und dann muss ich mal über Focus Online schimpfen: was soll der Mist, dass ich erst “gefällt mir” via Facebook klicken muss, um einige der Beiträge zu lesen? Gefällt mir nicht!

Lasst euch auf keinen Fall eine Einmalbeitragspolice andrehen, die Dinger sind derzeit nichts wert, auch wenn es einem versprochen wird. In der heutigen Ausgabe der ZEIT wurde erklärt, dass es in den 90ern durchaus der Fall sein konnte, 50.000 DM einzuzahlen und am Ende 100.000 rauszubekommen. Mittlerweile sind es bei 50.000€ vielleicht noch 70.000€ – sofern man denn lang genug lebt, die Rente von immerhin 20Jahren ausgezahlt zu bekommen. Also falls ihr mal im Lotto gewinnt: gebt lieber mir was ab, ich bin wenigstens dankbar. ;)

Wo wir schon bei der ZEIT sind: solltet ihr sie in die Finger bekommen, lest euch unbedingt das Interview von Lindner (FDP) und Schneider (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband) auf Seite 23 durch. Ich habe selten so viel gelacht und geweint in so kurzer Zeit. Wie kann jemand -selbst wenn er von der ohnehin relitätsfernen FDP kommt- nur so vernagelt sein?

Aber damit dieser Post nicht mit Rumgemotze endet: schaut doch einmal bei
Tot aber lustig vorbei. Vorsicht: morbide.

Vatertag – the aftermath

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Beim Streifen durch meine Blogleseliste ist mir aufgefallen, dass viele von euch ein Problem mit dem Vatertag haben. Nicht, weil er frei ist, sondern eher ein ideologisches. Ich kann es nachvollziehen.

Väter bekommen einen extra freien Tag, an dem sie sich hemmungslos besaufen können, während Mutti daheim auf die Kinder aufpasst und den Haushalt schmeißt, wahlweise auch Keramiken, wenn Vati wieder nach Hause kommt. Mütter hingegen bekommen einen lumpigen Sonntag, an dem sie nicht umherziehen und gröhlend die Nachbarschaft über ihre musikalischen Fähigkeiten informieren können, sondern bei der Familie sein und gute Miene zum bösen Spiel schieben sollen. Ich habe das schon selbst genau so in Freundes- und Bekanntenkreisen beobachtet.

Ich handhabe das anders. Schon seit meiner frühesten Jugend ziehe ich einfach mit, wenn sich die Jungs…äh pardon Männer zum Wandern, Grillen und/oder Herumlümmeln treffen. Und bisher hat das nie einen gestört. Gut, ich bin ja selbst ein halber Kerl und stehe ihnen in Gröhl- und Trinkfestigkeit in nichts nach. Jetzt tut nicht so erschrocken, einmal im Jahr kann ich mich auch mal daneben benehmen. Zu Vatertag fällt das nicht auf. Und so schlimm wie das klingt ist es auch gar nicht.

Dass es gar nicht so selbstverständlich ist, für wie selbstverständlich ich das halte, ist mir aber an zwei Dingen bewusst geworden:

  1. Ein Freund hat mich darauf hingewiesen, dass das in seinem Vatertagsfeierleben das erste Mal ist, dass von Anfang an eine Frau dabei ist. (Ich habe das Treffen aber via Facebookveranstaltung ins Leben gerufen und wollte schon deshalb von Anfang an dabei sein.)
  2. Als ein Milchreisbubi zu mir ankam um sich zu brüskieren, zu den Jungs sagte, sie machten etwas falsch und allen außer mir und den zwei, drei anderen anwesenden Mädels die Hand gab. Das fand ich bescheuert und ziemlich engstirnig. Wirklich geärgert hat es mich nicht, ich frage mich allerdings, warum man sich selbst so begrenzt.

Alles in allem war der Tag genial. Es wurde gegrillt, getrunken, gesungen, geredet, kennengelernt und gelacht. Der kurze Regenschauer war erfrischend und angenehm, hat also gar nicht gestört. Damit ich den Tag nicht so schnell vergesse, habe ich mir ein Andenken auf meine Haut gebrannt. Am Arm, an den Schultern, im Nacken… Wenigstens bin ich dann demnächst gut gebräunt ;)

Ich gebe es zu. Diese Freiheit ist mir nur möglich, weil ich keine Kinder habe. Aber ich habe auch ein paar Elternpaare gesehen, die einfach gemeinsam gefeiert haben. Das ist doch auch schön!

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