Die Existenz

Seit Ewigkeiten fragen sich irgendwelche ganz toll schlauen Philosophen und anderen Nerds, was denn der Sinn des Lebens sei, ob wir allein im Universum wären und wenn ja warum dann grad so Denkkrüppel wie der Mensch zum Sein bestimmt wären. Ich denke, ich hab all diese Fragen letztens innerhalb eines Gedankens, der gerade mal einen Atemzug dauerte, beantwortet, bewiesen, widerrufen und erneut belegt. Denn letztens stand ich in meiner Bank, wollte Geld holen. Und dann kam es plötzlich über mich:

Keine Ahnung, denke bei Bank neuerdings an Dollar-Noten, vielleicht soll ich ja in die USA und einen Auftrag ausführen, den mir das Universum erst verraten wird. Vielleicht kommt dieser Auftrag aber auch von Auserirdischen, die versuchen, die Welt zu erobern, wobei ich eine sehr wichtige Rolle spielen werde, da mein Gehirn bereits von ihnen besetzt wurde, was ich daran merke, dass ich so seltsame Gedanken habe, wie diese Sätze, die durch unzählig viele Kommata durchtrennt werden, wobei mir beim Wort durchtrennt wieder so Horrorfilme wie Saw, als der Typ sich den Fuß abgeschnitten hat, oder dieser japanische Film, dessen Name mir gerade nicht einfallen will, was aber irgendwas mit „art“ war, vielleicht Art of Death oder so, aber den ihr sicher eh nicht kennt, einfallen, beweisen.

Gleichzeitig fiel mir auf, dass ich in einer Fantasiewelt gefangen war. Da dachte ich daran, dass ich schon einmal hier war. Damals, als meine Mutter mit meinem eigentlichen Erzeuger unterwegs war und ihm gestand, dass ich nicht von ihm sei, was uns beide sehr schockte. Denn so war ich ja schließlich interexistent. Deswegen verbarrikadierte sich meine Seele kurzzeitig hier, bis sie zu dem Entschluss kam, dass es eh egal ist, von wem ich denn nun gezeugt wurde, da es sowieso kein Mann länger als einen kurzen Quickie mit meiner Mutter aushielt. Denn ihr Genörgele und Gemeckere brachte selbst Osama bin Laden auf dumme Gedanken. Was meint ihr, warum der Kerl sich in ein Erdloch verkrochen hatte?

Und wenn ihr jetzt denkt, dass die Fragen damit ja gar nicht beantwortet wären, dann lest nochmal genauer nach.

Ach und übrigens: wer das alles kapiert hat, bekommt nen Daumen.

Ist denn überhaupt mal jemandem ein Synonym für „Synonym“ eingefallen? Wie wäre es denn mit „Ersatzwort“? Tja, da seid ihr wieder nicht drauf gekommen, was?

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

1 Kommentar zu „Die Existenz“

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