Freundlichkeitenkette

Heute habe ich von einer wirklich sehr schönen Methode gehört, wie man mit Gefallen umgehen kann.

Wenn dir einer einen Gefallen tut, dann fühlst du dich doch verpflichtet, ihm zu danken. Und wenn dieser Gefallen groß genug war, dann bist du vielleicht auch bereit, seinen Vorschlag anzunehmen, die „Freundlichkeiten-Kette“ zu beginnen oder weiterzuführen.

Doch was besagt die Freundlichkeitenkette? Sie besagt, dass du jemandem nicht mit einer Schachtel Pralinen oder einem Strauß Blumen dankst, sondern dadurch, dass du diesen Gefallen weitergibst. Du tust also einem Dritten einen Gefallen und bittest ihn dann wiederrum, dem Nächsten einen Gefallen zu tun. So kann sich diese Idee unter günstigen Umständen ausbreiten und zu einem ganz anderen Wahrnehmen voneinander als auch Umgehen miteinander führen.

Das ist utopisch! mag jetzt der eine oder andere sagen. Natürlich gibt es Schwierigkeiten. Zum einen ist es immernoch in den Köpfen verankert, dass man sich bei der Person selbst, die einem geholfen hat, bedanken muss und nicht bei einem Dritten. Zum anderen muss man natürlich unterscheiden, was ein echter Gefallen ist. Jemandem die Tür aufzuhalten ist beispielweise nicht unbedingt ein Grund, gleich zu verlangen, dass sich jemand dieser Idee annehmen soll. (Unter Umständen könnte es aber sogar das sein; es muss ja nicht immer gleich Welten bewegen. Kontext und Person sind zu beachten.)

Und woher habe ich die Idee? Ich habe sie leider nicht selbst erarbeitet, sondern konkret von Vera Felicitas Birkenbihl (in herzlichem Gedenken, sie starb am 3. Dezember diesen Jahres) übernommen. Doch auch sie hat ihn nicht selbst entworfen, sondern durch die US-amerikanische Moderatorin Oprah Winfrey in Erfahrung gebracht. Diese stellte die Idee der „Kindness-Chain“ in einer ihrer Sendungen vor und hat seitdem eine Menge Menschen damit „angesteckt.“

Frau Birkenbihl hat das Konzept sehr schön in einer PDF-Datei zusammengefasst, erklärt und auch ein Beispiel einer solchen Kette (das tatsächlich so stattfand) angebracht. Unter www.birkenbihl-insider.de/e-books/our/freundli.pdf findet ihr die PDF und bei www.hintertreppe.com  eine ihrer Homepages.

Solltet ihr einmal eine Erfahrung dieser Art machen oder vielleicht schon gemacht haben, dann berichtet davon. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren

und auch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins letzte uns verbleibende Jahr laut Maya-Kalender.

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

1 Kommentar zu „Freundlichkeitenkette“

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