Lang, lang ist’s her

…dass ich hier geschrieben habe. Und dabei war ich keineswegs untätig. Nebst Universität und ihren Ärgernissen widmete ich mich vor allem der Zeit (die Zeitung), die ich mittlerweile auch abonniert habe. So stöbere ich in der Printausgabe oder kommentiere Beiträge bei zeit online. Solltet ihr dort also einmal auf ‚kunstfehler‘ treffen- das bin dann ich.

Dabei gibt es so viel, über das man schreiben könnte. Die peinlichen Miseren (das Wort sieht falsch aus, aber google sagt, das ist richtig so) der Politik zum Beispiel. Ach Röttgen, Rösler oder Wulff, wie lächerlich habt ihr euch doch gemacht in euren grandios schlechten Reden und Ausreden, euren Taten (haha, Politiker die was tun. Der war gut!) und „Es war schlichtweg Liebe“- Heulereien vor laufenden Kameras (nein, von Boetticher, wir vergessen nicht.) Da möcht man sie doch alle einfach nehmen und rauswerfen, wenn sie selbst oder „Mutti“ das nicht schon tun.

Oder wie wäre es mit schmutzigen Geheimnissen? Etwa um den Atomausstieg. Die Bundesregierung hatte wohl Mitleid mit einem armen, verwaisten Atomkraftwerk an der Küste Brasiliens, das nicht nur erdbeben- und tsunamigefährdet ist, sondern auch noch in der Nähe einer militärischen Raketenbasis steht UND zudem noch nahe eines Schutzgebietes einer gefährdeten Vogelart. Klasse gemacht! Einfach mal Geld reinpulvern. Passiert schon nix, die in Fukushima beachtet ja auch schon keiner mehr. Jaja Atomausstieg. Statt wohlüberlegt und geplant lieber schnell schnell. Die paar uralten Kohle- und Erdölkraftwerke, die statt der ökologisch sauberen Atomkraftwerke angeschlossen werden, machen den Kohl schon nicht fett (der is‘ es ja schon *hust*).

Ich hatte auch überlegt, euch etwas über das zu erzählen, was mich in der Uni so bewegt. Vom Seminar über den Zufall, über die makrosoziologische Vorlesung über Europa bis hin zu dem Gekotze über Statistik und wie sehr ich es hasse. Aber ich dachte nä, die haben ja ihre eigenen Probleme.

Da ich meine Zeit nunmehr nicht nur mit Universität und Lektüre verbringe, sondern mich auch am Sommer erfreue, hoffe ich, ihr habt ein Einsehen mit mir und verzeiht es, dass ich so selten schreibe. Es kommt schon wieder besser.

Und damit ihr nicht traurig seid, hier noch ein Trost, wie man ihn auf 9gag vor allem unter langen Posts sieht:

 

 

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

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