Ostern auf der Leuchtenburg

Ostermontag schon war ich auf der Leuchtenburg- zusammen mit unserem jüngsten Traumpärchen in der Runde und meinem eigenen Traumprinzen. Ich wollte schon vor ein paar Tagen darüber berichten, doch da kam mir ein Migränedownload in die Quere. 😉 Deswegen hole ich das jetzt einfach mal nach.

Die Leuchtenburg ist eine wirklich gut erhaltene Burg auf dem 400m hohen Lichtenberg zwischen Jena und Rudolstadt. Sie wurde um 1200 auf Geheiß der fränkischen Herren von Auhausen errichtet und hat wirklich viel erlebt und überstanden.

Wer mehr über ihre Geschichte erfahren möchte, kann das hier tun: >KLICK<

Wir erreichten die Burg etwa um die Mittagszeit. Es war ziemlich kalt, was den Aufstieg für mich mit meinem Asthma etwas schwierig gestaltete. Aber oben angekommen wurde ich mit einer tollen Aussicht und vielen Sehenswürdigkeiten belohnt:

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Am Fuße der Burg stand ein kleines Häuschen, das ich irgendwie niedlich fand und neben der riesigen Burg ein wenig grotesk:

P1030186Wie man sieht: es lag noch ein wenig Schnee.

Wenn man durch die Stadtmauern geschritten ist, fällt einem erstmal der uralte gepflasterte Weg auf. Hebt man seinen Kopf dann wieder, kann man den Turm des heutigen Museums bewundern:

P1030189Er ragt über alle anderen Gebäude empor und man kann ihn auch besteigen. Doch dazu weiter unten.

Zunächst einmal sollte man sich nämlich stärken, denn es gibt keinen Aufzug, sondern viele viele viele viele Treppen. Das geht zum Beispiel beim Wirtshaus zur Dicken Magd

P1030191Oder in der Burgschanke:

P1030192Wir haben zunächst eine kleine Tour zum Aufwärmen gemacht. Dabei kann man weit blicken:

P1030193Oder sich in einem der unzähligen Gebäude aufhalten. Hier ein Blick aus einem der Fenster:

P1030197Schließlich bestiegen wir den Turm, Stufe für Stufe für Stufe..

…und noch weiter… und weiter….

…noch eine Etage…

…und immer höher. Schließlich gelangten wir nach oben und konnten den Blick über das Saaletal schweifen lassen. Am nähesten dran befindet sich Seitenroda:

P1030208Und hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen… Nagut, ist nur ein Berg. Leider konnte ich mir nicht merken, wie die nächsten Örtchen heißen, aber vielleicht weiß es ja jemand von euch?

P1030212 P1030217Und dann kann man natürlich noch Jena sehen- und wenn man genau hinschaut, sogar den Phallus Jenensis:

P1030221Stellenweise kam dann sogar die Sonne raus- aber wirklich nur stellenweise:

P1030218Und der Schnee um das kleine Häuschen am Anfang war auch geschmolzen:

P1030220Man konnte auch wunderbar auf das Markttreiben innerhalb der Burggrenzen schauen:

P1030209 P1030213 P1030214Übrigens ist hoch oben auf der Turmspitze ein kleines Zimmerlein. Wer darin wohl geschrieben, getrunken und geschlafen haben mag?

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Zum Schluss wurden wir noch mit einem Konzert der Band Cultus Ferox beglückt. Die sind wirklich spitze, hört mal rein!

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Der Tag dort hat mir wirklich sehr gut gefallen! Auch wenn es kalt war und man ziemlich durchfröstelt wieder zu Hause ankam, so hat sich der Ausflug gelohnt.

Also, falls ihr mal in der Nähe seid, empfehle ich euch einen Besuch auf der Leuchtenburg. 🙂

Na, noch Fragen, warum ich Thüringen so mag?

Kurze Anmerkung zum Copyright: Ihr dürft die Bilder gerne verwenden. Aber bitte gebt mir kurz in den Kommentaren Bescheid und gebt außerdem die Quelle an. Falls ihr sie auf einem Blog oder einer sonstigen Internetseite verwendet, verlinkt bitte hier her. Dankeschön.

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

4 Kommentare zu „Ostern auf der Leuchtenburg“

    1. Auf jeden Fall! Man muss gar nicht weit fahren und sich an den Grenzen herumschlagen. 😉
      Man muss nur mal die Augen auf machen und sich drauf einlassen. Man geht ja doch oft an interessanten Dingen vorbei, ohne sie richtig wahrzunehmen.

      Thüringen ist auf jeden Fall ein sehr interessantes, vielfältiges Land mit ganz viel Geschichte. Wir haben hier soooooooooo viele Burgen und Schlösser… Hach. Ich schwärme schon wieder 😀

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  1. Tolle Bilder von einer tollen Brug, sie heißt ja nicht umsonst “ die Königin des Saaletales“!
    Nur schade, dass man sie einer „Verjüngungskur“ unterzieht und solche neumodischen Klötze (z.B. Museumsshop mit Kasse) dranbaut.

    Was die Dörfchen auf deinen Bildern angeht, so dürfte es sich bei dem Bild direkt nach dem Seitenroda-Blick um

    Klein- und Großeutersdorf handeln

    und

    bei dem Blick nach Jena mit dem Jen-Tower sieht man im Vordergrund Rothenstein mit seinem leuchtend gelben Sconto-Markt.

    LG von einer Zugezogenen, die die Region seit 15 Jahren ihre neue Heimat nennt

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    1. Oh, vielen Dank! Wieder was dazu gelernt 🙂
      Ich hatte erst überlegt, ob es die Eutersdörfer sein könnten, war mir dann aber nicht sicher und hab es weggelassen, um nichts falsches zu schreiben.

      Modernisierungen an historischen Gebäuden mag ich auch nicht. Passt auch gar nicht hin. Die Stände dagegen haben sich schön ins Ambiente eingefügt.

      Liebe Grüße, auch von einer Zugezogenen, die aber erst seit 5 Jahren hier ist und noch so viel nicht kennt 😉

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