Mal angenommen

Stellt euch vor, ihr würdet das Angebot bekommen, für ein Jahr im vollkommenen Glück zu leben, danach aber alle Erinnerungen an diese Zeit verlieren. Würdet ihr das Angebot annehmen?

Die Frage stammt aus dem „Buch der Fragen“ von Gregory Stock

 

 

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

10 Kommentare zu „Mal angenommen“

  1. Hmm…seeehr interessante und überraschende Frage….

    *grübel*

    Ich glaube nicht.
    Denn, es macht überhaupt keinen Sinn, wenn man danach keine Erinnerungen mehr daran hat. Als wenn man es nie gelebt hat, verstehst Du?

    Erzählst Du uns auch, was es auf sich hat, mit der Frage?

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      1. Ja, die letzte Zeile hat WordPress etwas sehr weit nach unten geschoben. Ich hoffe, so ist es jetzt besser ^^
        Diese Frage hat eben auch eine Diskussion hier im Brüllmäus’schen Haushalt (wasn niedliches Wort :D) ausgelöst.

        Ich würde es annehmen, denn wenn ich es mache, kann ich mich zwar nicht dran erinnern, wenn ich es nicht mache, habe ich aber genauso keine Erinnerungen (weils dann nicht stattgefunden hat), habe aber auch die Möglichkeit für ein Jahr in vollendetem Glück zu leben nicht angenommen. Also lieber habe ich es angenommen und war -wenn auch für eine begrenzte Zeit- sehr glücklich, als eben nicht.
        Im Endeffekt läuft beides auf das Gleiche hinaus. Aber beim Ja war ich halt ein Jahr lang happy. ^.^

        Ich kann aber den anderen Standpunkt auch nachvollziehen. Man könnte auch argumentieren, dass es verschwendete Zeit gewesen wäre. Das ist wahrscheinlich eine Frage der grundsätzlichen Lebensphilosophie. Lebt man im Augenblick oder eher mit dem Kopf in der Zukunft?

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  2. Oder auch in der Vergangenheit? Weil einem ja die Erinnerungen schon sehr wichtig sind. Man orientiert sich meist daran, oder lernt daraus. Vergangenheit bedeutet Erfahrungen, Gefühle, geprägt sein. Vergangenheit finde von daher ich schon sehr wichtig.

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  3. Mmh, man könnte auch argumentieren, dass mein Gehirn in dieser Zeit viele glückliche Synapsen ausbildet und dass ich daher langfristig auch etwas davon habe, wenn auch nicht bewusst. Mein Hauptargument abzulehnen, wäre aber, dass ich jetzt einfach sehr glücklich bin. Und ein Jahr ohne meine Kinder und dem besten Ehemann von allen wäre auch kein glückliches Jahr. Also, nein, lieber nicht. Ich mag mein Leben sehr, so wie es ist. 🙂

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  4. Interessante Frage. Im ersten Moment hätte ich auch gedacht: Nee. Wozu, wenn ich mich nicht daran erinnern kann?! Maras Einwand mit den „glücklichen Synapsen“ macht mich jetzt allerdings nachdenklich.

    Herzlichst
    Marie

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  5. Hm… erster Impuls war ein Nein. Aber nur, weil ich die Erinnerung nicht mehr habe, hat sich ja trotzdem was verändert. Wenn du ein Jahr im vollkommenen Glück lebst, bist du vielleicht erst irritiert, nach dem Motto: Ups, wo ist der Haken? Dann vertraust du mehr und mehr darauf, dass „es“ schon klappen wird und am Ende des Jahres dürfte sich die Grundhaltung doch massiv geändert haben. Wer ein Jahr lang ein Glückspilz war, geht einfach viel positiver durchs Leben, zweifelt weniger. Erinnerung hin oder her. Und darum sage ich. Ja, ich würde es annehmen.

    *g* Voraussetzung: Ich verliere wirklich nur die Erinnerung an die glücklichen Momente und bekomme nicht noch ein Jahr Pech dazu. 😛

    LG Anna

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  6. Wie erwartet eine schwierige, diskutable Frage. Genau das mag ich an solchen Fragen: es gibt kein richtig und kein falsch, man kann sich ständig umentscheiden oder überhaupt gar nicht erst entscheiden.

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