Jippie! Ein Stöckchen!

(Achtung, das E-Wort!) Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes posten, aber wie ich schon erwähnte mag ich Blogstöckchen total gerne und deshalb habe ich mich auf ein bei Frau Weh entdecktes Stöckchen gestürzt wie ein Welpe im Bällchenpool.

Nochmal kurz die Regeln:

  1. Nenne den Stöckchenwerfer.
  2. Beantworte die elf Fragen des Stöckchenwerfers.
  3. Erzähle elf Dinge über dich.
  4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.
  5. Wirf das Stöckchen an den nächsten Blogger.

Wie schon erwähnt fand ich das Stöckchen bei Frau Weh.

Und hier die Fragen:

1. Stehaufmännchen oder Wackelkandidat?

Definitiv Stehaufmännchen. Das können wohl alle bezeugen, die meinen bisherigen und nicht immer einfachen Lebensweg mitverfolgt haben.

2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?

Was du heute kannst besorgen, das geht sicherlich auch morgen. Oder so. (Jaha, kein Gedicht, kam mir aber gerade in den Sinn.)

3. Herzlichen Glückwunsch! Dir stehen unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, um DIE Schule zu planen. Wie wäre sie?

Wow, das ist eine sehr gute Frage und ich habe so viele Ideen dafür.
Die Räumlichkeiten wären groß und hell, es gibt nicht nur die üblichen Sitzmöglichkeiten, sondern viele verschiedene Stühle, Sofas, Sessel, Sitzbälle etc. Ich denke, dass jeder eine eigene „Sitzkultur“ hat und man nicht alle auf die gleichen Stühle zwingen sollte.
Es gäbe eine schuleigene Küche, in der das Schulessen täglich frisch gekocht wird – und das aus frischen, qualitativen Zutaten. Von richtigen Köchen. Es gäbe Spiel- und Sportmöglichkeiten für jeden Geschmack, gute technische Ausrüstung in den Räumen, Gärten und Möglichkeiten für den Unterricht im Freien, darüber hinaus alle möglichen Freizeitangebote und Festivitäten.
Ich würde viel Personal einstellen, denn jeder Lehrer sollte nur für 5-7 Kinder bzw. Schüler verantwortlich sein, dazu kämen Sozialpädagogen, ein Team aus Psychologen, Kommunikationstrainern und anderen Sozialwissenschaftlern als Krisengremium für diverse Probleme, die im Schulalltag so auftauchen. Unterrichtet würde nach einer anderen Schulform, welche weiß ich selber noch nicht so genau, denn diese Frage konnte ich mir im Laufe des bisherigen Studiums noch nicht selber beantworten. Vielleicht eine Mischung aus konservativer Schule und LietzMontessori – Projekt – etc. – Pädagogik.
Hach was für eine Frage. 😀

5. Kreuzchen oder B-chen?

Öh. Hä? Tut mir leid, ich weiß damit gerade nichts anzufangen. Hab ich was verpasst? O.o‘

6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?

Da habe ich zwei Antworten:
Spice Girls: Ja, ich habe die Spice Girls geliebt. Schon als ich noch gar kein Englisch konnte, ja nicht einmal schreiben, liebte ich die Spicies und sang ihre Lieder mit und tanzte dazu. (Was muss ich niedlich ausgesehen haben, so als 5jähriger Lockenkopf, der mit den Hüftchen wackelt und Kauderwelsch singt.) Die Musik löst in mir heute eine Unbeschwertheit und Freude aus, völligen Leichtsinn fast, wie man es nur im Kindesalter spüren kann.
Marilyn Manson: Auch ihn habe ich geliebt, aber einige Jahre später. Mansons Musik hat mich in der wundervollen zeit mit meinem besten Freund begleitet, als wir durch die Straßen zogen und unseren jugendlichen Leichtsinn auslebten. Die Musik löst in mir gemischte Gefühle aus. Ich freue mich über die Erinnerungen, aber mein Freund, er fehlt mir so! Wir sehen uns viel zu selten.

7. Was ist dein Luxus?

Luxus ist für mich ein Stück gutes, vernünftiges Fleisch vom Biobauern. Und genau so behandle ich das Fleisch auch. Ich zelebriere es, ich wertschätze es und vor allem gibt es das nur selten. Das macht ja „guten“ Luxus aus, nicht?

8. Du kannst den perfekten Tag planen. Wie sieht er aus?

Lange ausschlafen, Sonne, sanfte Musik um in den Tag zu starten, frischer Kaffee, Schatzi, gutes Essen, ein Spaziergang, dabei knipse ich ganz beiläufig perfekte Photos, treffe liebe Menschen, lache, habe etwa 15 Minuten absolute Stille, sehe am Abend einen guten Film, lese zum Einschlafen ein gutes Buch und schlafe dann so richtig gut und erholsam mit schönen Träumen, ganz ohne nächtliches Aufwachen, bis zum nächsten Morgen durch.

9. Warum bloggst du?

Ich bin mitteilungsbedürftig, vielleicht auch ein bisschen exhibitionistisch, es macht Spaß und das Bloggen erlaubt mir, meine Gedanken, die sonst in meinem Kopf hämmern, hinaus zu lassen und dabei zu ordnen.

10. Du wanderst aus und kannst genau drei Gegenstände mitnehmen. Welche?

Adressbuch, Familienfotoalbum und etwas von den Dingen, die mein Opa mir hinterlassen hat.

11. Welche Frage möchtest du mir stellen?

Wie bist du zum Lehramt und besonders zum Grundschullehramt gekommen? Gab es ein entscheidendes Erlebnis, einen Auslöser, eine wegweisende Person?

Huch, schon beantwortet. Nagut, dann zu den elf Dingen über mich.

  1. Ich bin Teetrinker. Aber Kaffee mag ich auch.
  2. Hohe Töne und sogar hohe Stimmen machen mich aggressiv.
  3. Ich kann mich nicht spontan entscheiden.
  4. Ich bin sowohl impulsiv als auch gemütlich.
  5. Ich hasse es, Toiletten und Mülleimer anzufassen. Der Gedanke an die dort befindlichen Keime macht mich wahnsinnig.
  6. In großen Menschenmassen werde ich panisch. Am schlimmsten ist es beim Einkaufen und richtig tragisch wird es, wenn ich keine „Fluchtwege“ sehe.
  7. Ich bin 1,56m klein.
  8. Manchmal bin ich zu ehrlich und bekomme deshalb Probleme. Dabei ärgere ich mich aber nicht über mich, sondern über die Infantilität der anderen, die mir deshalb Ärger machen.
  9. Zweiundvierzig!
  10. Meine Lieblingsfächer waren Englisch und Deutsch.
  11. Dafür habe ich Physik und Chemie sofort abgewählt, als ich konnte.

Puh, gar nicht so einfach, aber es fällt einem ja doch recht viel ein, wenn man sich Zeit nimmt. Nun zu meinen 11 Fragen an die nächsten:

  1. Was ist dir peinlich?
  2. Trägst du Körperschmuck?
  3. Liest du Zeitung und wenn ja, welche?
  4. Könntest du in der Zeit reisen, in welches Jahr/ welche Epoche würde es dich ziehen?
  5. Welche berühmte Person (tot oder lebendig) würdest du gern einmal zum Kaffeekränzchen einladen?
  6. Lachst du laut und offen oder eher leise und zurückhaltend?
  7. Wird die Welt in 100 Jahren besser oder schlechter sein?
  8. Glaubst du an Übersinnliches?
  9. Welches unmoralische Angebot würdest du niemals annehmen?
  10. Lieber Ketchup oder Senf?
  11. Mal ganz abgesehen von Kalorien, Gesundheitsfragen oder ähnlichem: Was würdest du am liebsten ständig essen?

Zum Schluss reiche ich noch das Stöckchen weiter an Petra aus der Bienenstube, Mandy aus der Herzenswohnung sowie Regina von Refiku. Außerdem darf das Stöckchen gerne jeder aufnehmen, der Lust hat, mitzumachen. Nur Mut, ist leichter als es aussieht 😉

Nun werfe ich es weiter. Und Hepp!

8 Kommentare zu „Jippie! Ein Stöckchen!

  1. Danke für das Stöckchen, nehme ich gerne an, nur ob ich es weiterleiten kann muss sich zeigen weil ich ja noch nicht lange blogge und nur wenige Leute kenne, mal sehen 🙂

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      1. Das war ein hartes Stück Arbeit aber jetzt ist es geschafft 🙂 Die meisten Probleme hatte ich etwas über mich zu erzählen aber ich denke ich habe es hinbekommen, l G Regina

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  2. Die Spice Girls, so so 😉

    Die Entscheidung für das Grundschullehramt kam auf Umwegen. Medizin, Kunstgeschichte, Instrumentenbau und Lehramt fürs Gymnasium waren ebenfalls in der engeren Wahl. Tatsächlich war ich aber damals recht pragmatisch eingestellt: Das Medizinstudium dauerte mir zu lange, Instrumentenbau und Kunstgeschichte waren mir zu unsicher, blieb also das Lehramt. Ich habe Instrumentalunterricht gegeben seit ich 14 war, wusste also, dass mir das Unterrichten liegt. Dass ich mich gegen die Sek II entschieden habe, lag vor allem daran, dass ich mir zwar vorstellen konnte, die Oberstufe zu unterrichten, nicht aber eine Null-Bock-auf-Musik-Mittelstufe. In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich damals, dass Grundschule bestimmt total niedlich und easy wäre :mrgreen:
    Tja, so kann man sich täuschen! Bereut habe ich es aber nie!

    Danke für’s Beamtworten & Lesen, herzliche Grüße von
    Frau Weh

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    1. Ja, ich habe alle Alben! 😀

      Danke auch für deine Antwort. Es ist interessant, wie unterschiedlich die Wege der Menschen zu ihren Berufen sind. Manche gehen direkt, andere gehen Umwege. Einer weiß schon früh, was er will, der andere probiert sich erst aus. Ich hoffe, dass du bis zuletzt mit deiner Entscheidung glücklich bist. Bisher sehe ich dafür grünes Licht 😉

      Liebe Grüße,
      nickel

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