Diese olle Misttöle immer!

Ich bin im Krieg. Mein Gegner ist dieser fette, faule, tonnenschwere Sauhund, der mich daran hindert, meine Hausarbeiten zu schreiben.

Ganze 3 Stück sind es diesmal und die Zeit ist relativ knapp. Außerdem könnten die Themen gar nicht unterschiedlicher sein. Zumal ich mir auch noch gar nicht 100%ig über die jeweiligen Themen sicher bin. Und überhaupt habe ich dann ja auch noch eine mündliche Prüfung.

Diese Zeit des Semesters, zwischen Vorlesungen und Abgabetermin, ist immer die nervenzehrendste. Nicht, weil man so einen straffen Tagesplan hätte, nein. Die Zeit kann man sich ja selber einteilen. Aber eben wegen dieser zeitlichen Freiheit ist es so eledig schwer, mal anzufangen.

Jaja, das anfangen. Wohl überhaupt das Schlimmste an dem ganzen Käse. Wenn das nicht so ekelhaft zähflüssig wäre, würde so eine Hausarbeit locker fluffig von der Hand gehen.

Und während alle in der Sonne sitzen, Ferien haben oder im Urlaub sind (und wunderschöne Photos im Blog oder auf Facebook posten), sitze ich hier in meinem warmen Arbeitszimmer und starre auf den Bildschirm, immer in der Hoffnung, dass die Eingebung, die den Knoten zum Platzen bringt, doch noch kommt. Jetzt gleich. Sofort. Bestimmt bald. Irgendwann. Demnächst.

Aber Tante Björk, die hilft mir immer ein bisschen, die Zähne zusammenzubeißen:

Ich bin dann mal…

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

2 Kommentare zu „Diese olle Misttöle immer!“

  1. Hallo nickel!
    Hach…doch wieder schön, hier zu sein:) (Nochmals lieben Dank für Deine herzlichen Kommentare bei mir)

    Du hast es echt nicht leicht… und sowas auch noch in der Urlaubszeit, das ist wirklich doof.
    Aber wie heißt es doch gleich..? „Ohne Fleiß…….“
    Ich muss grad an die Geschichte von Fontaine denken, das mit der Grille und der Ameise….:)

    Vielleicht bist Du jetzt die ‚arme Studentin‘, die lernen und schreiben muss, während andere vielleicht easy den Sommer genießen, aber DU hast ein tolles und wichtiges Ziel vor Dir , das Dich später mal glücklich und zufrieden machen wird. Du wirst im Nachhinein froh sein, dass Du es durchgezogen hast.
    Ich bewundere Dich und alle, die studieren.
    Halte durch, Du schaffst das! Und wirst am Ende belohnt dafür, die Mühen lohnen sich, das weißt Du.

    *eine große Schale mit Süßigkeiten da lass* Ein wenig Nervennahrung, bitteschön;)

    Ganz liebe Grüße
    Ayse

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    1. Oh Ayse, es ist so schön, dich wieder hier zu haben! Deine Kommentare sind immer so aufbauend und lieb! Dankesehr!

      Ja, eigentlich weiß ich ja, dass ich es mal gut haben werde. Ich glaube fest daran.
      Meine Mutter sagte neulich, dass sie sich wünscht, dass ich es mal besser habe als sie. Und genau das ist mein Ziel und Ansporn. (Da hat sie nämlich einen Punkt angesprochen, der bei mir magische Wirkungen haben kann.)

      Ich bin ja auch glücklich, studieren zu können. Wenn ich so in die Statistiken schaue, dass „Arbeiterkinder“ viel seltener das Abitur schaffen und noch viel seltener studieren als die anderen, dann fühle ich mich echt angespornt. Ich will mir selbst beweisen, dass ich es schaffen kann, wenn ich nur will (der Wille ist stark, nur faul bin ich halt 😉 )
      und „der Gesellschaft“ will ich beweisen, dass man es auch unter widrigen Umständen schaffen kann.

      Vielen Dank für die Süßigkeiten, die helfen beim Schreiben immer gut. Naja, so lange man das Ess-Gewissen ausschalten kann 😀

      Ganz liebe Grüße auch dir!

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