Liebe Amazon-Käufer,

Ihr wisst ja selber, wie günstig man ein gebrauchtes Buch auf Amazon bekommen kann. Das ist toll für den Käufer, keine Frage.

Allerdings solltet ihr wissen, dass das billigste Angebot so ziemlich immer ein Händler ist, der eine automatische Preiskorrektur hat, sobald jemand seinen Preis unterbietet. Es ist somit unmöglich, als Privatperson seine Bücher zu halbwegs vernünftigen Preisen loszubekommen und auch noch auf dem ersten Platz zu stehen.

Ihr solltet außerdem wissen, dass man sehr oft nicht einmal die Hälfte dessen, was ihr dafür bezahlt, auch bekommt, denn die Gebühren sind absolut unverschämt. Von diesem Geld muss man dann auch noch den Versand bezahlen. Seid also nicht enttäuscht oder sauer, wenn das Buch per Büchersendung verschickt wird. Sonst würde sich das meist nämlich gar nicht mehr lohnen.
Für einen Händler widerrum lohnt es sich sogar, Bücher für nen Appel und ein Ei zu verkaufen, weil er eine Verkaufspauschale pro Monat und nicht pro Buch bezahlt, die sich aber erst lohnt, wenn man viel pro Monat verkauft – was als Privatperson in diesem Umfang unmöglich ist und zudem zu viele Restriktionen mit sich bringt, als dass man sie privat überhaupt nutzen kann.

Wenn ihr also nächstes Mal ein gebrauchtes Buch bei Amazon kauft, dann schlagt nicht unbedingt beim ersten Angebot zu, sondern schaut, ob es nicht noch einen privaten Verkäufer gibt, der sein Buch für vielleicht gerade einmal 10 Cent mehr anbietet. Er wird es euch danken!

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

3 Kommentare zu „Liebe Amazon-Käufer,“

  1. Ich kaufe ja regelmäßig Bücher bei Amazon, auch oft und gerne gebrauchte. Habe erst gestern wieder 4 Stück bestellt, davon 3 gebrauchte. Die sind wirklich fast wie neu. Tolle Sache.
    Aber das habe ich auch nicht gewusst, werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall beachten, danke für den Hinweis!

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    1. Das habe ich jetzt auch nur dadurch mitbekommen, dass ich selber ein paar Bücher anbiete.
      Es ist zum Heulen: Entweder, man schluckt diese bittere Pille und stellt seinen Kram ein, oder man wird es nicht los. Hatte meine Bücher lange genug bei Booklooker und Tauschothek drin, jetzt hab ich die Nase voll und will Platz haben.

      Der Post ist dadurch entstanden, dass ich mich vorhin über M*dim*ps aufgeregt habe, weil die etwas so unterirdisch billig eingestellt haben, dass es einfach nur unmoralisch war. Und dann habe ich stattdessen zum 50Cent teureren Buch gegriffen, das eine private Anbieterin eingestellt hat. Einfach so. Weil M*dim*ps mich so ankotzt derzeit. ^^ (Und die 50 Cent es nun auch nicht mehr rausreißen.)
      Das sind nämlich die schlimmsten. Als Käufer fand ich die immer toll, aber jetzt als Verkäufer sind das einfach nur Fieslinge für mich geworden.

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