Botanischer Garten und Gedenkstätte Roter Ochse

Von der Moritzburg aus gingen wir weiter zum Botanischen Garten. Auch der war wieder recht nah.

DIe Eintrittspreise sind super günstig, gerade einmal 2€ pro Erwachsenem bezahlt man. Ich musste dank meines Studentenausweises sogar gar nix bezahlen.

Der Garten ist 4,5 Hektar groß und bietet eine ganze Menge botanischer Schätze. Auf den Freiflächen hat man natürlich sehr viele heimische Pflanzen, aber auch winterharte exotische Pflanzen wie etwa bestimmte Sukkulenten sind zu finden.

Krokusmeer
Krokusmeer

 

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Auf dem Gelände befinden sich verschiedene Häuser mit jeweils eigenen Themen. Etwa das Kakteenhaus:

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Oder etwa das Große Tropenhaus: (Diashow)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Außerdem fand in einem Haus gerade eine Pilzausstellung statt. Deshalb fanden sich auf dem Gelände überall diese niedlichen Schildchen:

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Am beeindruckendsten fand ich persönlich das Viktoriahaus. Zunächst gelangt man über zwei Vorräume hinein. Der erste ist noch recht „normal“ temperiert und bietet immergrüne Pflanzen, daher auch die Bezeichnung des Immergrünenhauses.

Immergrünenhaus
Immergrünenhaus

 

Der nächste Teil bietet einige Wasserpflanzen wie auch Fleischfressende:

 

Kanne einer Nepenthes
Kanne einer Nepenthes

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Und schließlich gelangt man über einen kleinen Aquarienteil….

Bartwels, gern auch Scheibenknutscher genannt. ;)
Bartwels, gern auch Scheibenknutscher genannt. 😉

 

… ins wahre Paradies! (Bitte durchklicken, dazu nur auf das erste Bild klicken. Es öffnet sich ein Fotoalbum, durch das man sich gemütlich durchklicken kann.)

Eine schockierende Entdeckung habe ich noch gemacht. Der Adonis, könnt ihr euch das vorstellen?!, der kommt gar nicht aus Griechenland, neee! Der ist Mandschure!

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Der ernste Teil

Wenn man den Botanischen Garten wieder verlässt kommt man nach nur wenigen Schritten zur Gedenkstätte Roter Ochse.

Das ist eine Haftanstalt, die bereits 1842 in Betrieb genommen wurde. Wie man sich denken kann haben sowohl die Nazis als auch die späteren sowjetischen Besatzer regen Gebrauch des Gefängnisses gemacht. Es galt so lange als politisches Gefängnis, in dem über 500 Menschen hingerichtet wurden und unfassbar viele gefoltert, schickaniert und festgehalten.

Heute befindet sich im ehemaligen Verhör- und Wirtschaftsgebäude ein Museum, das jeder geschichtlich Interessierte einmal besuchen sollte. Ich habe im Museum keinerlei Bilder geschossen, weil ich das unangemessen empfunden hätte. Vieles ist aber ohnehin zu lesen, zu hören und als Film anzusehen und hätte hier gar nicht hingepasst.

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Der Rest des riesigen Gebäudekomplexes wird heute noch als Haftanstalt gebraucht. Wir sahen (von außen!) das Frauen- wie auch das Jugendgefängnis.

 

Im nächsten Teil wirds wieder fröhlicher, denn da geht es um die Hallorenfabrik!

 

 

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

8 Kommentare zu „Botanischer Garten und Gedenkstätte Roter Ochse“

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