Die Saalfelder Feengrotten

Beim Brüllmann konntet ihr schon lesen, dass wir neulich in den Saalfelder Feengrotten unterwegs waren. Wer das noch nicht gelesen hat, sollte das vielleicht tun, bevor er hier weiter liest.

Er hat euch ja schon allerlei Bilder gezeigt, wie es in den Feengrotten aussieht. (Schön, nicht?) Ich zeige jetzt nicht noch einmal die selben Fotos, sondern ergänze sozusagen seinen Post.

Zuerst möchte ich kurz was zum Mineralienladen loswerden. Ja, lieber Brüllmann, das war schon sehr esotherisch angehaucht. Ja, mir war das auch zu viel tüdelü. Aber diese Steine! Die waren so schön! Und das erinnert mich einfach an Heimat, an meine Mutter. Daran, wie ich mit ihr ab und an auf Entdeckungstour durch Mineralienläden schlich und wir uns wunderschöne Edelsteine herauspickten, die wir zu Hause liebevoll aufstellten. Nicht, weil wir an eine Wirkung geglaubt hätten, oder weil wir angeben wollten, wenn Besuch kam. Sondern weil es uns einfach gefiel. Und das tut es noch!

Ich konnte nicht umhin, mir zwei Halsketten zu kaufen, die ich nun auch abwechselnd trage. (Die vordere hat mir zur Prüfung hoffentlich Glück gebracht, hehe.)

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Achtet bitte auch auf meine schöne Schreibtischplatte. 🙂

Wie erwähnt schlenderten wir danach ein wenig durch die Innenstadt. Und die war besonders um den Markt herum überaus schön. Überall stehen dort diese tollen „altdeutschen“ Häuser, die meinem ästhetischen Sinn immer ein zufriedenes Seufzen entlocken.

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Das Saalfelder Rathaus. Es wurde 1532-37 erbaut. Ein wunderschönes Renaissancegebäude mit Erker und allerlei Verzierungen. Heute befindet sich auch ein Gasthaus darin, das heißt auch als Besucher kann man es sich anschauen. Im 2. Stock finden sich Tagungsräume, aber ob man die als „Ottonormalmensch“ buchen kann, weiß ich leider nicht.

SLF Innenstadt

In die andere Richtung gewandt sieht man die ebenfalls im Renaissancestil erbaute Kirche im Hintergrund. Davor stehen Wohn- und Geschäftshäuser, die auch noch aus früheren Zeiten erhalten sind. (Für die Wortfetischisten unter uns: Photo steht da noch mit Ph an der Fassade. Hach.)

Es gibt noch einiges mehr in Saalfeld zu erkunden. So verfügt die Stadt über eine Schokoladenmanufaktur (Stollwerck) und ein Brauhaus (Saalfelder) – es ist quasi für jeden was dabei.

Und wer sich so richtig entspannen will, der kann in den Feengrotten auch eine Auszeit im Heilstollen buchen. Gerade für Lungenkrankheiten und bei Hautproblemen (z.B. Neurodermitis) ist das wirklich ein Segen. Könnt ihr mir glauben, ich kann es bestätigen!

Also wenn ihr mal in Thüringen vorbeikommt: lasst Saalfeld nicht aus!

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

4 Kommentare zu „Die Saalfelder Feengrotten“

    1. Hallo Marie, willkommen im Blog!

      Die haben es mir auch total angetan. Den Stein, der in die Spirale eingefasst ist, durfte ich selber aussuchen. Gar nicht so einfach bei so viel Auswahl. Aber er hatte nicht nur die perfekte Form, sondern bricht auch das Licht total spektakulär. Auf sowas steh ich ja. Totaaal! ^^

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      1. Ich habe mir ja auch gerade zwei neue Steine bestellt. Allerdings sind die nicht so toll eingefasst wie deiner und das nervt mich gerade. 😛

        Und ich habe mal den Artikel beim Brüllmann angeschaut. Wow! Sollte ich jemals in eure Ecke kommen, dann ist ein Besuch in der Feengrotte ein Muss. Tolle Fotos! Und gegen Eso-Läden habe ich nichts. Absolut gar nichts. :mrgreen:

        Lieben Gruß! 🙂

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