Mindful Analysis Tag 7

Ich beantworte das Schreibheft der Ausgabe 3 der Zeitschrift flow, in dem 30 Fragen für 30 Tage gestellt werden.

 

Tag 7: Was belastet dich im Moment am stärksten?

Die Arbeit. Ich fühle mich nicht wohl. Weder mit dem Arbeitgeber, den ich habe, noch mit der Arbeit an sich, die mir nur Stress aber keinen Spaß/Erfüllung bringt und in der ich wenig Sinn sehe. Auch die zwischenmenschlichen Probleme auf Arbeit machen mir sehr zu schaffen.

Das wiederrum gibt mir Grund zur Sorge, denn eigentlich weiß ich, dass ich dort weg will und keine 3 Jahre bleiben. Doch ich weiß nicht, was ich stattdessen machen soll. Bewerbungen sind raus, Rückmeldungen habe ich fast keine bekommen. Ja, vielleicht kommt noch was. Aber was wenn nicht?

Soll ich wirklich den Sprung ins Ungewisse wagen (und mich wieder in die quälende Situation von März/April bringen) und kündigen, ohne was anderes zu haben?

Klar, arbeiten könnte ich woanders auch und hätte da mehr Geld raus. Einen 450€-Job findet man ja immer irgendwo und mehr ist ja auch super.

Aber was dann?

Was bloß dann?!?

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

5 Kommentare zu „Mindful Analysis Tag 7“

    1. Das würde ich auch als das Vernünftigste ansehen – solange die Arbeit nur nervt, aber nicht krank macht.
      .
      Ich kenne mich in Deinem gewählten Beruf nicht aus, aber bei uns war es damals so, daß die Aufgaben, die wir in der Ausbildung bekommen haben, auch nicht unbedingt das Spannendste der Welt waren – es fehlten ja noch die Kenntnisse, die man ja erst in der Ausbildung (und danach) erwirbt, um die interessanteren Aufgaben erledigen zu können.

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      1. Ihr habt schon Recht. Vernünftig wäre es.

        Die Aufgaben werden nach der Ausbildung auch nicht so sehr anders, leider. Man kann zwar in viele verschiedene Bereiche gehen, ist flexibel bei der Jobsuche und allem. Aber am Ende ist man eben doch Bürotante und hat ähnliche Aufgaben. Sehr viel spannender wird’s nicht mehr.

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  1. Oh! Das ist traurig!
    Ich könnte jetzt ja sagen: Hab ich dir im Frühjahr schon gesagt, dass Büro dröge ist, bringt dir aber nichts.

    Mache dir Gedanken was dir gefallen würde, worauf du Lust hast und bewerbe dich dann.
    Denn einen Job macht man nicht nur drei Jahre,sondern ein Leben lang.
    Du wirst sicher etwas finden, was die mehr liegt…

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  2. Aus arbeitsrechtlicher Sicht – aus ungekündigtem Arbeitsverhältnis suchen – Neue Stelle mit Vertrag unterschreiben und – dann kündigen. Du hast weniger Stress und Druck beim suchen und musst nicht alles nehmen. Bevor es im alten Job zu stressig wird, einfach mal eine Auszeit nehmen. Nicht besonders toll aber besser als sich aufzureiben. Drück dir die Daumen das du findest was du suchst.

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