Mindful Analysis Tag 10

Ich beantworte das Schreibheft der Ausgabe 3 der Zeitschrift flow, in dem 30 Fragen für 30 Tage gestellt werden.

 

Tag 10: Was sind die wichtigsten Themen und Fragen in deinem Leben?

 

Ganz oben steht die immerwährende, ewige Frage nach dem Sinn meines Lebens bzw. wie ich meinem Leben Sinn geben kann. Eine sehr persönliche, intime Sache, denn meiner Meinung nach muss man das ganz allein beantworten und vor allem ist „Sinn“ etwas sehr subjektives. Der Eine sieht Sinn in der Arbeit und viel Geld, der Andere hat humanistische Ziele und der Dritte will vielleicht „einfach nur“ eine Familie haben.

Wichtig dazu ist auch die Frage des Weges. Welchen Weg gehe ich? Wohin WILL ich überhaupt?

Was mich auch stets beschäftigt ist die Frage: Wer liebt mich?
Ich habe ein sehr großes Harmonie- und Liebesbedürfnis und daher ist es für mich einfach wichtig zu wissen, auf wen ich mich da verlassen kann.

Sehr schwierig ist auch das Thema Tod. Er hat mich mehr als einmal aus der Bahn geworfen und ist für mich jedes Mal wieder ein riesen Problem. Ich gebe zu, dass ich eine gewisse Todesparanoia habe. Ich habe stets Angst, dass jemand, den ich liebe, sterben könnte. Ich weiß, das ist nicht ganz gesund so. Aber das bin eben ich und das ist ganz klar auch eine Erfahrung aus der Vergangenheit.

 

Alles sehr große, bedeutende Fragen. Vielleicht sehr charakteristisch für Nachdenkliche wie mich.

 

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

2 Kommentare zu „Mindful Analysis Tag 10“

  1. Die Zeitschrift „Flow“, mit der hast du mich ja neugierig gemacht, denn in deinem Blog bin ich darauf gestoßen und ich musste sie unbedingt haben. Blick in die zweite Ausgabe ist schon mal sehr vielversprechend. Danke für den Tipp! 🙂

    Und was die Todesparanoia angeht, kann ich dich gut verstehen. Leider zu gut. Schweres Thema, mit dem ich noch keinen Frieden schließen konnte. Aber ich denke, solange man sich Beziehungen nicht völlig verschließt aus der Angst heraus, dass die Betreffenden früher sterben könnten, ist das vielleicht gar nicht so unnormal? Also ich hoffe das. Sonst wäre ich nämlich unnormal. ;))

    Liebe Grüße! 🙂

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  2. Mensch , nickel… diese Ängste hab ich auch ständig….in letzter Zeit immer mehr. Ich wag es noch nicht mal auszusprechen, aber muss immer daran denken. Ich versuche es zu ignorieren, aber manchmal ist es ganz extrem. Seit ich da im Altenheim arbeite, mache ich mir immerzu Gedanken um meine Eltern ….und dass Mista E. was passiert und ich ihn verliere, dass habe ich seit ich ihn kenne ständig.
    Ich frag manchmal auch, ob das noch normal ist….ist es natürlich nicht…aber ich weiß nicht, warum das so ist bei mir. Ich habe noch keinen Menschen verloren, den ich liebe.
    Deswegen denke ich wahrscheinlich : „Irgendwann wirst DU es auch erfahren…irgendwann wird es dir auch passieren…“

    Und in letzter Zeit träume ich öfters davon, dass ich getötet (erschossen) werde….erst gestern Nacht noch…. *grusel*

    Oh Gott, komme mir gerade vor wie auf der Psychologen-Couch….:)

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