Berliner Bahnhofsmission

Vielleicht kennt ihr ja den Lieferdienst lieferando oder habt zumindest schon davon gehört. Dort kann man für seine Aktivitäten Punkte sammeln, etwa durch das Bewerten einer Bestellung oder wenn man ein Profilbild hochlädt.

Diese Punkte kann man dann einlösen für Gutscheine – 10€ bei Spreadshirt, 7€ bei Mytoys etc. Wenn man diese Gutscheine nie in Anspruch nimmt, sammeln sich die Punkte eben weiter an.

Nun kann man damit aber auch einem guten Zweck dienen. Statt die Punkte in Gutscheine zu stecken, kann man damit der Berliner Bahnhofsmission helfen. Die Bahnhofsmission ist ein Sozialdienst an etwa 100 Bahnhöfen in Deutschland, der sowohl bei alltäglichen Problemen hilft (Ausfüllen von Anträgen, Reisepäne lesen und verstehen), als auch soziale Hilfen bietet, etwa bei der Vermittlung von Therapieangeboten oder der Unterbringung von Obdachlosen.

Wer also ein paar Punkte übrig hat und diese nicht braucht, kann jetzt 5€ á 100 Punkten an diese Organisation spenden.
Ich habe das gestern ausprobiert; das geht sogar mehrmals. (Allerdings nur dann, wenn man sich nicht zwischendurch ausloggt. Heute jedenfalls kann ich keine weiteren Punkte spenden.)

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

5 Kommentare zu „Berliner Bahnhofsmission“

  1. Ich bestelle ja nicht bei Bringservicen, daher ist das für mich keine Option. Ein wenig schade finde ich, dass sich die Unternehmen damit einen sozialen Anstrich verpassen, obgleich man bei solchen Bringdiensten bis zum Mindestlohn wenig verdiente und gleichzeitig selbst bei miesem Wetter noch mit dem Rad unterwegs sein muss. Das soll nun aber keine Kritik an dir sein oder an dem Spendensystem. Wenn ich früher etwas bestellte, gab es immer ein gutes Trinkgeld für den Fahrer und darum bitte ich die Nutzer solcher Dienstleistungen, dass man zumindest bei einer schnellen und freundlichen Lieferung auch ein wenig mehr Geld gibt oder auch bei miesem Wetter. Ich weiß von Freunden, die selbst ausgeliefert haben, dass viele Leute sich was für 15-20 Euro bestellen und dann auf den Cent genau abrechnen. Sehr schade eigentlich.

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    1. Sehe ich ähnlich. Wenn wir was bestellen, gibt es IMMER Trinkgeld und wenn es zufällig ein Sonn- oder Feiertag ist, noch ein bisschen mehr.

      Mir ist eigentlich (fast) egal, von wem so eine Aktion kommt oder ob sich ein Unternehmen damit einen sozialen Anstrich verpassen will. Solange eben Menschen geholfen wird. Der Lieferdienst wird für mich dadurch jetzt nicht sozialer oder besser oder moralischer etc.
      Wenn es das sowieso gibt und das ohnehin genutzt wird, also der Lieferdienst, dann kann man daraus auch das beste machen.
      Hey, immerhin sind da jetzt allein durch uns 20 für die Bahnhofsmission rausgesprungen. Ist doch was, nicht wahr? 🙂

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      1. Ja, zumal solch eine Unterstützung verdammt wichtig ist. Es ist sinnvoller, als einer Person Geld zu geben, zumal mir da ja auch wichtiger ist, dass man mit der Person in Kontakt kommt. Nein, das ist schon richtig so. Hier gibt es sehr oft Widerspruch, dass es ja scheinheilig wäre usw. aber ich frage dann immer ganz gern, was jene tun, die solche Spenden abtun und die Antwort ist meist peinlich, entweder, weil die Person selbst nichts tut oder weil die Antwort erfunden daherkommt.

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