Jammern

Schon verrückt.
Heute vor einem Jahr schrieb ich diesen Artikel. Jetzt, exakt ein Jahr danach, mache ich mich wieder auf die Beine, um meine Dämonen zu bekämpfen und meine Probleme zu lösen.

Montag Ersttermin beim Psychologen. Ich bin (an)gespannt.

Bruellmausblog

Ich jammere. Du jammerst. Er/sie/es jammert. Ihr jammert, wir jammern und sie jammern auch. Alle jammern. Immer.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir eine Kultur des Jammers sind. Wer jammert, bekommt Aufmerksamkeit. Wer von seinem Erfolg spricht dagegen Neid und Missgunst. Du Arschloch, ich jammere hier, also jammere gefälligst mit und bestätige mein Gejammere!

Für jammern kann man auch meckern einsetzen und erhält den gleichen Wahrheitsgehalt. Meckern geht nämlich auch grundsätzlich immer. Und es geht ja mit dem Jammern oft Hand in Hand.

Wenn man einmal ehrlich ist, ist jammern aber einfach nur blöd. Es bringt den Jammernden in eine defensive, passive und untergeordnete Position. Es verbreitet Missmut und Negativität. Und vor allem schiebt es Verantwortung weg.

Dabei ist keiner für einen verantwortlich – außer man selbst! Niemand steht da draußen bereit und wartet, dass er mein eigenes spezifisches Problem lösen kann. Das muss ich alleine. Selber.

Klar, wenn…

Ursprünglichen Post anzeigen 367 weitere Wörter

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Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

4 Kommentare zu „Jammern“

  1. Es gibt die, die jammern und das als völlig richtig empfinden.
    Es gibt die, die jammern und merken, dass sich das falsch anfühlt, aber nichts ändern.
    Und es gibt die, die aufhören zu jammern und handeln!
    Ich habe lange gebraucht, um stark genug für das Handeln zu werden; heute ecke ich mit meiner (in dieser Hinsicht) mitleidlosen Art oft an. Das macht aber nichts, wichtig ist, dass ich mir selber klarkomme und meine Selbstachtung nicht aufgebe.
    Ich wünsche Dir Kraft für den Kampf mit den Dämonen und den Sieg!

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    1. Vielen Dank!
      Es ist auch nicht mein erster und es ist nicht so „schlimm“ wie letztes Mal. Quasi nur ein Feinschliff, der mir fehlt, den ich gern hätte. Nicht, weil ich mich doof finden würde, sondern um weiter wachsen zu können.
      Ich bin gespannt, ängstlich aber auch in freudiger Erwartung. Tschaka. 🙂

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    1. Och, ich finde es ganz normal, jetzt angespannt zu sein. Ist mir auch lieber, als sei es mir egal. Ich bin eben neugierig und ein bisschen Schiss hab ich auch. Aber das ist spätestens am Montag auch weg. 😉

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