Serienparade Teil drei: Immer und immer wieder

SerienblogparadeTeil 1: Wie, wann und wo ich Serien am liebsten schaue

Teil 2: Mit welcher Serie alles anfing

Im dritten Teil der Serienparade bei Frau Margarete wird danach gefragt,

Welche Serien ich immer wieder sehen könnte

Dass ich etwas, sei es Film oder Serie, noch einmal anschauen möchte, kommt bei mir nur selten vor. Etwas, das ich schon kenne, langweilt mich schnell. Geht mir bei Büchern übrigens auch so.

Dass ich mich etwas Bekanntem noch einmal widmen möchte, braucht also schon ein bisschen mehr, als bloß spannend zu sein. Es muss einen gewissen Nerv treffen, mich in seinen Bann ziehen und beschäftigen.

Hin und wieder picke ich mir einzelne Episoden aus einer Serie heraus, zum Beispiel, weil ich gerne daran zurück denke, wie es war, weil alles noch „in Ordnung“ war oder weil ich vergessen habe, wie etwas zustande kam. Grey’s Anatomy etwa ist so eine Serie, bei der ich einfach unheimlich gern in Erinnerungen schwelge, als Izzy und George noch da waren, niemand tot oder traumatisiert oder verschwunden.

Oder bei Serien, die ich „früher“, also in meiner Jugend gut fand. Friends etwa oder Gilmore Girls. Das sind für mich auch solche Serien zum abschalten und gut fühlen. Heute schaue ich ja eher anspruchsvollere Serien, aber immer ist das eben auch nix.

Manchmal, ganz selten, passt es aber und dann werde ich Wiederholungsgucker. So habe ich mit dem Brüllmann schon mehrmals Life gesehen, eine wirklich nette Miniserie über einen unkonventionellen Detectives, der zu unrecht inhaftiert wurde und mit einer hohen Entschädigung und Wiedereinstellung nach 12 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde und mit technischem Fortschritt sowie skeptischen Kollegen gleichermaßen zu kämpfen hat.

Dann wäre da noch Dead like me, das von einem Mädchen handelt, das von einer herabstürzenden Klobrille einer Raumstation erschlagen wird und von nun an als Seelensammlerin mit einer Gruppe weiterer Seelensammler ihr Dasein zwischen Leben und ganz viel Tod bestreitet. Der schwarze Humor und das zwischenmenschliche Geplänkel haben mich einfach völlig begeistert.

Bei der dritten und letzten Serie bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie zu den Serien zählt, aber für mich schon, deswegen zähle ich sie mit auf: Band of Brothers. Fand ich einfach total toll gemacht und auch wenn es typisch amerikanisch natürlich öfter von Pathos strotzt, bekommt man die Stimmung der Soldaten im zweiten Weltkrieg und die Probleme des Kriegsalltags ganz gut mit. Durch die Stories, die drumherum gesponnen wurden, ist die Serie, die nebenbei auf den Erfahrungen der realen Easy Company beruht, nicht so trocken. Übrigens wird Major Winters vom selben Schauspieler gespielt wie Charlie Crews von Life. 😉


Wer die vorigen Teile gelesen hat, bemerkte vielleicht, dass ich die Dauerbrenner nicht erwähnt hatte. Liegt einfach daran, dass eine Serie für mich keine Lieblingsserie sein muss, um sie noch einmal zu sehen und umgekehrt möchte ich eine Lieblingsserie nicht zwangsläufig unbedingt noch einmal anschauen.

Advertisements

Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

2 Kommentare zu „Serienparade Teil drei: Immer und immer wieder“

  1. Band of Brothers gehört definitiv zu den Serien, die ich unbedingt noch gucken möchte. Da hab ich schon viel positives drüber gehört.

    Dead Like me und Life kenne ich dagegen gar nicht, aber vor allem Life hört sich ganz interessant an. 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s