[Challenge] New Year, New Home I: Auf den Boden!

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Der Januar ist, finde ich, ein toller Monat, um zu beginnen. Eine neue Sportart, eine Sprache oder eben -und darum geht es in dieser kleinen Reihe- damit, die Wohnung auf Fordermann zu bringen und endlich in Angriff zu nehmen, was man aufgrund der schieren Berge an Arbeit immer weiter vor sich hinschob. In kleinen, angenehmen Häppchen, die das Chaos im Kopf und in der Wohnung beseitigen – manchmal ganz nebenbei. Oft sogar einfacher als gedacht. Denn wenn man einmal anfängt, sind auch große Berge Arbeit plötzlich machbar.

Mir ging es nach unserem letzten Umzug Ende 2014 so, dass ich viele Ideen für die neue Wohnung hatte und teils genau wusste, wie ich die Räume gestalten möchte. Doch dann kamen Möbel und Kartons, alles musste baldmöglichst aufgebaut und eingeräumt werden und das Leben ging weiter. Wünsche blieben unerfüllt, Gestaltungsideen ebenso und mittlerweile haben sich Ecken gebildet, die ich lieber meide, obwohl sie eigentlich etwas Zuwendung bedürfen. Zurück also zum Gefühl eines neuen Zuhauses, das offen für Kreativität ist – und ran an die Arbeit!

Der erste Schritt dabei ist ein ganz grundständiger: die Böden reinigen. Alle; in jedem Raum. Ja, das mag eine große Aufgabe sein, denn sie beinhaltet nicht bloß das schnelle Staubsaugen mit großzügigen Aussparungen der lästigen, unangenehmen Ecken.

Diese Übung hat gleich zwei Ziele. Zum einen ist es großartig, wenn die Böden glänzen und frisch sind, wenn es nach „frisch gewischt“ riecht und man sich in den Fliesen, dem Laminat oder auf dem Parkett spiegeln kann oder der Teppich wieder fluffig-weich aussieht. Saubere Böden machen es leichter, mit dem Rest der Wohnung klarzukommen und andere Aufgaben in Angriff zu nehmen – schließlich hat man das Schlimmste ja gerade geschafft.

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Andererseits wird man so aufmerksam auf Schwachstellen, immerhin muss man die Böden frei räumen, um sie zu reinigen. Wo liegt zu viel Kram? Welche Ecken lässt man sonst aus und warum? Wie ginge es besser zu organisieren, zu legen und stellen?

Vielleicht findet man bei dieser Aufgabe ja sogar längst vergessene Dinge. Wobei wir schon fast wieder beim zweiten Thema sind: der Outbox. Doch dazu im nächsten Teil mehr.

Wer mitmachen möchte, sucht sich für diese große Aufgabe am besten ein Wochenende oder zwei bis drei freie Tage aus. Es ist zwar eventuell an einem Tag zu schaffen. Angenehmer ist es aber, diese Aufgabe zu splitten, um sich einen Raum nach dem anderen vornehmen zu können und gründlich zu bleiben.

Am Ende darf man sich gerne belohnen: mit einem Strauß Blumen, etwas Schokolade oder damit, einmal nicht selber zu kochen.

Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

8 Kommentare zu „[Challenge] New Year, New Home I: Auf den Boden!“

  1. Hab rumgefragt und wollte ausnahmsweise mal nicht mich selbst belohnen: Wer drei Tage lange meine Butze schrubbt, kriegt am Ende Blumen UND Schokolade. Wollte keine(r) machen. Wie auch immer: Mach mal, aber ich bin raus. Ich unterdrücke meine kreativen Raumgestaltungsideen einfach😉

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  2. Bin da beim Captain. Unsere Putzfee hat morgen ihren ersten Tag nach dem Urlaub. Und wenn ich wählen kann zwischen einer Stunde im Kaffee meiner Wahl bei einer Tasse Espresso oder Boden Schruppen – Check – Entscheidung getroffen😉

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