Finnische Kurzfilme

Am Freitag war Kurzfilmabend in einem hiesigen Kulturhaus, dessen Thema finnische Filme, Schwerpunkt Familie war.

Eigentlich hätte ich euch jetzt gerne den einen oder anderen Film gezeigt, denn da waren wirklich großartige Arbeiten dabei. Ich habe gelacht, nachgedacht und auch ein bisschen weinen müssen. Was die Regisseure, Schauspieler usw. da in meist unter 10 Minuten gepackt haben ist unglaublich.

Eigentlich heißt: ich konnte die Filme nicht finden. Oder nur Trailer. Oder absolut keine Spur. Das was ich gefunden habe, zeige ich euch trotzdem. Vielleicht habt ihr ja einmal die Gelegenheit, das eine oder andere Stück anzusehen.

No time for toes / Kari Pieskä

Der einzige Film, Einer der beiden Filme, die ich in voller Länge gefunden habe. Ich liebe ihn! Er zeigt, dass auch Väter es nicht leicht haben mit den lieben Kleinen. Hier habe ich übrigens eine Rezension gefunden.

Viis varpaista/ No time for toes from Kari Pieskä on Vimeo.

On your lips / Joonas Rutanen

Hierzu habe ich eine Einzelszene gefunden. Zwei sich fremde Jugendliche sehen sich konfrontiert, dass ihre Eltern sie auf einen Jahrmarkt schleppen, um sich dort kennenzulernen. „Ihr werdet Spaß haben“ heißt es. Doch die einzigen, die zunächst Spaß haben, scheinen die Eltern zu sein. Da ich das Video nicht einbetten darf, hier der Link:

Huulilla (On Your Lips): Scene from Matti Eerikainen on Vimeo.

HIER kann der Kurzfilm erworben werden.

All Hallows‘ week / Jussi Hiltunen

Sehr verstörend, aber sehr gut geschrieben und umgesetzt. Der Film zeigt nicht nur, wie Einzelpersonen auf ein traumatisches Ereignis reagieren, sondern auch, wie sich Familiengefüge drastisch ändern. Ein zentrales Thema ist auch die Schuld. Leider habe ich nur einen Trailer finden können. Ich bin sicher, der Film ist auch irgendwo zu erwerben.

Do I have to take care of everything? / Selma Vilhunen

Der andere Film in voller Länge. Ein sehr witziges Stück, das mit Rollenklischees und Familienchaos spielt.

The date / Jenni Toivoniemi

Konnte auf dem Kurzfilmfestival leider nicht gezeigt werden, doch ich habe den Film im Internet gefunden. Beziehungsweise einen Trailer. Kann für 89 Cent ausgeliehen werden:

Treffit / The Date from Tuffi Films on Vimeo.

Sirocco / Mikko Kuparinen

Sehr bewegend und zum Nachdenken anregend. Eine junge Frau findet ein Baby, das sie bei sich aufnimmt und versteckt. Sie ist zwar zunächst eine furchtbare Mutter, entwickelt jedoch schnell ein liebevolles Verhältnis. Als der Frau etwas schlimmes wiederfährt, nimmt sie das Kind und verschwindet. Auch hier leider nur ein Trailer.

Sirocco Trailer-HD from Mikko Kuparinen on Vimeo.

Leider nicht gefunden habe ich „mother“ von Juha Hippi und „remember?“ von Sanna Lijander sowie „a seat with a view“ von Kaisa El Ramly.

Autor: nickel

Schmeckt wie Regenbogen. kopfbunt, verhaltensoriginell, warmherzig, ehrlich, verrückt, denkintensiv, pflegeleicht. Manchmal.

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