Sie ist wieder da

…also, so halbwegs zumindest.

Was für eine chaotische, schnelllebige Zeit, die letzten zwei oder drei Wochen.

Erst kotzte sich der Engländer die Seele aus dem Leib und als wir es schon als Lebensmittelvergiftung abgetan hatten, da die Symptome so schnell abgeklungen waren und es mir gut zu gehen schien, fing es bei mir an – nach einer schönen Geburtstagsfeier meiner liebsten Freundin. Das war ein Freitag.

Zum Glück habe ich niemanden angesteckt und zum Glück kam es nicht erst einen Abend später durch, denn am Tag nach der Geburtstagsfeier war ich zu einer Babyparty eingeladen und das hätte ganz böse ausgehen können.

Ich hatte drei Tage mit der Magen-Darm-Grippe zu kämpfen und ging direkt in eine Bronchitis über. Wie anfällig so ein vom Kotzen empfindlich gewordener Hals doch ist, meine Güte.

Da einfach Auskurieren aber langweilig gewesen wäre, kam nicht nur weit angereister Besuch am Montag bei uns an, sondern ich hatte auch eine 90-minütige Präsentation. Darüber, dass meine Kommilitoninnen näher rückten, da ich nicht laut reden konnte, war ich sehr dankbar. Die Präsentation lief besser als ich gedacht hätte und die Nachfragen waren sehr interessant.

Am Mittwoch konnte ich mich nicht ausruhen, sondern musste mehrmals durch die Innenstadt marschieren, um Papierkram beim Prüfungsamt zu erledigen. Glücklicherweise ging alles gut aus, ich hatte schon Angst, eine Hausarbeit nicht schreiben zu können.

Am Donnerstag sind wir zusammen mit englischer Grandma, Papa English, dem Mäusekind und mir durch den Erfurter Zoo gelaufen, wo wir es tatsächlich schafften, die gesamte Öffnungszeit über dort zu bleiben. Das hat sich gelohnt! Und das Mäuschen hat ihren ersten Zoobesuch nicht nur genossen, sondern danach auch so gut geschlafen, dass sie zum ersten Mal komplett durchgeschlafen hat. Hooray!

Freitag war Elternabend für die Kinder, die in den kommenden Monaten neu in den Kindergarten kommen würden. Es war interessant und auch schön, dass man uns so an die Hand nimmt, denn wir sind ja selber völlig planlos. Die Eingewöhnungszeit wird sicher noch einmal aufregend und dann ist das Mäuschen auch schon so groß…

In dieser Woche hat sie ihren ersten Geburtstag gefeiert und ich war doch sehr emotional. Einerseits bin ich stolz auf sie und auf uns, sie entwickelt sich ganz prächtig, ist wissbegierig und lustig, ein wahrer Sonnenschein, wenn auch mit Mamas Dickkopf gesegnet. 😉 Wir haben dieses Jahr denke ich gut gemeistert und bringen sie ganz gut voran in ihrer Entwicklung, ganz sanft aber wegweisend. Andererseits ist sie jetzt offiziell auch kein Baby mehr, sie wird zunehmend selbständiger, was natürlich gut ist, aber Loslassen gehört auch dazu und das ist nicht immer einfach für mich. Mr English kommt damit schon besser zurecht, er ist lockerer und wohl auch kein solcher Emotionschaoshaufen wie ich es sein kann.

Jedenfalls, auch wegen all der Dinge, die so auf der Agenda der letzten zwei Wochen standen, habe ich es beispielsweise nicht geschafft, Freitagsfragen vorzubereiten. Sorry, dass ich dazu keine Meldung gegeben habe. Ich habe auch nicht so viel arbeiten und lernen können wie gewohnt und war auch anderen gegenüber recht knapp angebunden.

Ob die nächste Zeit sehr viel besser wird, kann ich jedoch nicht sagen, immerhin wird es nicht ruhiger, sondern eher stressiger, jetzt zum Ende der Vorlesungszeit hin, nach deren Ende drei große Hausarbeiten anstehen. Uff.giraffe-2025888_1280.png

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