Status Quo

Wenn du denkst es geht nicht schlimmer…

Ich bin seit 5 Wochen krank.

Ich habe Geldsorgen.

Ich habe Deadlines im Nacken sitzen.

Ich habe durch das neue Semester Stress an der Uni.

Ich weiß nicht, wie ich alles schaffen soll.

Und jetzt bin ich auch noch single. Allein. Verlassen.

Ich fühle mich wie eine Versagerin. Nichts im Leben erreicht. Niemanden der mich liebt.

Klar, ich habe meine Tochter. Und ich bin dem Universum unendlich dankbar für sie. Ohne sie…aber das sagt man nicht.

Ich will nicht mehr. Ich hab die Schnauze voll. Ich gebe nur nicht auf, weil ich meiner Maus eine gute und vor allem existente Mutter sein will.

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18 Kommentare zu „Status Quo

  1. Das tut mir sehr leid und ich weiß, wie schlimm das Leben einen beuteln kann. Davon kann ich mehrere und sehr lange Lieder singen.
    Manchmal hat man einfach keine Kraft mehr zu kämpfen und vor allem auch keine Lust dazu.
    Glaube mir, du wirst es packen. Es ist erstaunlich, was man alles aushalten kann.
    Morgen geht auch wieder sie Sonne auf. Und eines Tages wirst du auch die Schönheit des Sonnenaufgangs genießen.
    Immer Atmen und daran denken, dass man es schaffen wird!
    Drück dich.

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  2. Aus der Ferne raten ist immer nicht ganz ungefährlich.
    Ich weiß nicht, ob und welche Optionen du kennst, und welche überhaupt in Frage kämen.
    ich kann nur ein Beispiel nennen, aus meinem allernächsten Umkreis, den ich jetzt nicht weiter definieren möchte.
    Es ging um eine bereits begonnene Bachelorarbeit und einige ungute Ereignisse, die zusammen kamen und letztlich eine sich daraus entwickelnde Depression. Nach etlichen Diskussionen wurde professionelle Hilfe in einer PIA angestrebt (es blieb nicht beim zunächst als ersten Kontakt gehabten Arzt, da waren Wechsel nötig). Am Ende wurden es drei krankheitsbedingte Urlaubssemester hintereinander, die letzten beiden durch Atteste des Hausarztes initiiert. Und ganz am Ende stand dann eine sehr gut bewertete Bachelorarbeit. Trotz all der zwischenzeitlichen Widrigkeiten mit Arztwechseln etc. hat es sich gelohnt wenigstens auf dieser Seite den Druck rauszunehmen und zwar sofort und für eine längere Zeit. Die betreffende Person hat sich übrigens in der krankgeschriebenen Zeit weiterhin in Maßen um ihre Fortbildung durch sinnvolle Sprachkurse an der Uni engagiert und auch einen kleinen Job gehabt. Wichtig dafür, dass es am Ende dann doch noch geklappt hat, war an einer, der drückendsten, Baustelle den unmittelbaren Druck rauszunehmen, und zwar schnell und gründlich. War nicht ganz einfach aber lohnenswert.

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  3. Ach Du Scheiße! Nee ne? Wenn es dicke kommt, dann wirklich. Das tut mir unendlich leid für Dich. Aber die Option von Karl finde ich gar nicht mal übel. Das wäre auch so eine Anregung von mir gewesen: mit der Uni sprechen und deinem Doc. Und aktiv Hilfe suchen im Freundeskreis oder in der Familie. Wichtig ist vor allem, dass Du jetzt erstmal körperlich gesund wirst. Wenn Du Dich nicht mehr gar so elend fühlst, dann kommt der Rest peu á peu etwas einfacher wieder in Ordnung. Aber wie kommt es, dass Mr. English nicht mehr da ist? Ihr wart doch gerade noch zusammen im Urlaub?

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  4. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.. Ich bin ehrlich schockiert – denn das habe ich echt nicht erwartet. Wie muss es Dir erst gehen?
    Insgesamt liest es sich wie bei mir im Frühjahr 2003 – und auch nur der Gedanke an meine Kinder hat mich vor dem Sturz aus dem Fenster zurückgehalten.
    Gib nicht auf, bitte, egal, wie groß diese ganze Scheiße grad ist. Ich fühle wirklich sehr mit Dir mit. Das Thema mit „Hilfe von außen“ gleich welcher Art – ich finde es gut!! Das ist es auch, was ich aktuell meiner Freundin zu vermitteln versuche.. Allein das Wissen um die Möglichkeiten macht es manchmal leichter.. Grad in finanzieller Hinsicht. Und ich wünsche Dir Menschen an Deiner Seite, die Dich aufrecht halten. Auch wenn es sehr schade ist, dass es nicht mehr der eine ist.

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  5. Da kommt bei Dir anscheinend gerade alles auf einmal. Durchhalteparolen kannst Du da wohl am wenigsten brauchen. Aber vielleicht muntert es Dich wenigstens ein klein wenig auf, wenn alle Deine Leser Dir jetzt ganz fest die Daumen drücken und ein klein wenig Glück wünschen. Ich jedenfalls tu’s.

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  6. Mir ist gerade alles aus dem Gesicht gefallen und ich weiß überhaupt nicht, was ich dazu sagen soll, auch weil ich weiß, dass ich nicht viel Hilfreiches dazu sagen könnte. Aber: Ich wünsche Dir in erster Linie gute Besserung und dass sich die Situation, wenn auch nur sukzessive, wieder zum Besseren für Dich wendet. Versuch, nicht alles auf einmal zu schaffen! Ich wünsch Dir alles Gute!

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  7. Mist. Ganz großer Mist. Mehr weiß ich da nicht zu sagen. Ich wünsche Dir erst mal, daß Du gesund wirst. Und dann viel Kraft für die anderen Baustellen. Und für Dein Mäuschen.

    Ich wünschte, mir fiele was HIlfreiches ein.

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  8. Oh man, da tritt dich das Leben ja mit voller Wucht.
    Ich habe vermutlich nicht mehr zu sagen, als alle anderen. Du bist eine Kämpferin und auch, wenn ich dich nicht sooo sehr kenne, eine tolle Mutter. Ich habe gestern erst an dich gedacht und gefragt, was die Bruellmaus nach ihrem letzen Post wohl so macht.
    Ich drücke dich aus der Ferne und wünsche dir ganz viel Kraft. ♥

    Mella

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  9. Ach Mann, das ist aber wirklich ganz schön hart und traurig! Ich kenne dich zu wenig, um irgendetwas Produktives beizutragen und das finde ich richtig schade, denn ich würde gerne etwas Produktives beitragen! Ich drücke dir die Daumen, dass du Kraft bekommst und Menschen, die dir helfen!

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