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(Ist das nicht ein schönes Bild? Sind zwar Weihnachtslichter, oder zumindest so getaggt, aber ich finde, die könnte man glatt jahrum dran lassen, so schön sieht das aus. Ich mag Lichterketten, gerne auch im Sommer.)

1.) Duschen oder Baden?

Ganz klar duschen. Ich finde es interessant, dass ich da genauso wie reisswolf sozialisiert bin eher zu baden. Solche Dinge halten sich.

Seit der Schwangerschaft bade ich kaum noch, keine Ahnung wieso. Zuvor lebte ich einmal in einer Wohnung ohne Badewanne, nur mit Duschkabine und das fand ich ganz furchtbar. Ich will schon baden können, wenn mir danach ist. Andererseits war das gemeinsame Baden mit Püppi, als sie noch ganz klein war, also so richtig klein, als sie nicht alleine sitzen konnte, wunderschön.

Im Hotel haben wir zum ersten Mal zusammen geduscht, das war auch schön.

Anyway: duschen. Geht (u.U.) schneller, ist viel einfacher mit meinen Haaren und ein schönes Badezimmer mit gemütlicher Badewanne habe ich nun mal auch nicht.

2.) Fragst Du lieber Freunde um Rat/ Geld/ Hilfe oder Fremde? Oder gehst gar eigene Wege?

Mir fällt es sehr schwer, nach Hilfe oder sogar Geld zu fragen. Ich will niemanden belasten. Ja, das ist eine falsche Denkweise. Denn wenn mich jemand um Rat/ Geld/ Hilfe bittet, wäre ich die Letzte, die nein sagt. Da müssten schon wirkliche Gründe vorliegen. Allerdings muss man mich auch um Rat/ Geld/ Hilfe bitten, alleine komme ich leider nicht drauf, da bin ich blöd. Verzwickt. Heuchlerisch könnte man sagen, meine ich aber gar nicht so.

Entsprechend gehe ich solange irgend möglich eigene Wege. Und erst, wenn es gar nicht mehr geht, frage ich sehr ungeschickt nach Hilfe/ Rat/ Geld.

Übrigens, was denkt ihr? Ist Anträge ausfüllen nicht eine abstrahierte Art des Hilfesuchens? Darin bin ich übrigens auch nicht besonders gut…

3.) Was wäre eine gute erwachsene Version des Eiswagens?

Da hatte ich erst einmal „Erwachsenenspielzeug“ im Kopf und musste feststellen, dass das Internet mich wohl ganz schön versaut hat. 😉 Dann habe ich überlegt, ob es nicht vielleicht doch eine interessante Idee wäre, aber wenn man bedenkt, dass man in die Läden schon erst ab 18 Jahren rein kommt, dann kann man diese Idee wohl knicken.

Der Bierwagen, den reisswolf vorschlug, hatte ich gleich danach im Sinn. Aber ganz eigentlich muss das ja auch nicht sein, der Deutsche bzw. der Europäer trinkt schon genug Alkohol im Jahr. *Moralapostel*

Wie wäre es also mit einem Sandwich-Wagen? Leckere Sandwiches und gesunde Alternativen, das wäre doch genau im Trend. Da kann man meinetwegen auch noch Smoothies mit verkaufen. Oder ganzes Obst.

4.) Die Wahl der Qual: Würdest Du lieber wissen wie Du stirbst oder ein Jahr früher sterben?

Lieber ein Jahr früher sterben; ich könnte es nicht aushalten zu wissen wie es passiert. Auch wenn ein Jahr schon ganz schön viel sein kann. Aber hier berufe ich mich auf mein Recht auf Nichtwissen. 😉

Schönen Samstag!

9 Kommentare zu „Antworten

  1. Anträge ausfüllen ist nicht nur eine abstrahierte, sondern auch eine komplizierte Art des Hilfesuchens. Eben diese komplizierte Gestaltung eines handelsüblichen Antrags auf irgendwas hierzulande ist, neben dem anerzogenen Wunsch, niemandem „zur Last zu fallen“, einer der Gründe, warum wir – wenn man den Schätzungen von Experten, die es besser wissen als ich, glauben mag – eine nennenswerte Zahl an Personen vorzugsweise gehobenen Alters haben, die eigentlich Anspruch auf beantragte Leistungen hätten, diese aber eben nicht beantragen. Ziemlich traurig, wenn man mal darüber nachdenkt. Wobei – auch wenn man nicht darüber nachdenkt, bleibt es traurig. 😉

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    1. Besonders ätzend ist es, dass Menschen Rechte haben, die ihnen durch die verstiegenen Bürokratiehürden vorenthalten werden. Und dann müssen sich die Antragsteller, (deren grundsätzliches Bürgerrecht es ist) auch noch schäbig und wie Bettler vorkommen. Dieses System gehört reformiert.

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      1. Aktuell gesehenes Beispiel: Frau bekommt ihre Ausbildung „aberkannt“ (also gilt als ungelernt), weil sie 3 Jahre nicht im Beruf gearbeitet hat.
        In den 3 Jahren hat sie ihr Recht auf Elternzeit in Anspruch genommen…

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    1. Manche Arbeitgeber zählen Dich dann als ungelernt und bezahlen Dich entsprechend. Rechtens ist das nicht, interessiert die aber nicht und wirkliche Handhabe hat man da auch nicht.

      Ist ganz besonders in der Zeitarbeit so.

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      1. Was soll man anderes von Zeitarbeit erwarten – die nutzen jede Gelegenheit, den zu zahlenden Lohn zu mindern.

        Der niedrigere Lohn gegenüber den direkt Angestellten bei der Einsatzfirma wird mit dem „unternehmerischen Risiko“ der Zeitarbeitsfirma begründet, die ja angeblich auch für Nicht-Einsatzzeiten bezahlen muß – dabei werden die Mitarbeiter meist sof“ort entlassen, wenn kein Einsatz für sie da ist, Resturlaub wird zum Überbrücken der kurzen Kündigungsfristen genutzt, der einzige, der da ein Risiko trägt, ist der mies bezahlte Mitarbeiter.

        Eine jetzige Kollegin hat über so einen „Personaldienstleister“ bei uns angefangen. Arbeitsvertrag über35 Std./Woche, „verkauft“ für 40 Std./Woche. Eine Woche Krankheit/Urlaub bedeutete dann, die überzähligen 5 Stunden vor- oder nachzuarbeiten.

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      2. Ui, das ist nicht rechtens. Ist sie jetzt fest angestellt?

        Dafür hat man bei Zeitarbeit den Vorteil, dass jeder Einsatz als Montage gilt und man ab der Haustür Wegegeld bekommt. Bei der Steuer kann man überhaupt dann einiges mehr absetzen, was der normale AN nicht kann.

        Aber ja, Zeitarbeit ist kacke. Ich hab es ja erster Hand gesehen in der Verwaltung…

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  2. Seit wann kümmern sich Personaldienstleister=Zeitarbeitsfirmen darum, ob etwas rechtens ist?

    Die Kollegin wurde erst von einem unserer Chefs an eine unserer Beraterfirmen vermittelt; die machen zwar größtenteils auch Bodyleasing, aber zu für die Beschäftigten deutlich besseren Bedingungen. Inzwischen ist sie aber interne Mitarbeiterin.

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