Erschöpft

Ich bin erschöpft.

Praktikum, Hausarbeiten, Ausstellungseröffnung, Kinderbespaßung, Abschlussarbeit, Trennung, Püppi bei Laune halten, Geldsorgen. Es ist alles zu viel. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Schlaf ist selten, da ich zu gestresst bin. Brauche ich aber dringend, da ich erschöpft bin.

Gebrochenes Herz und schwere Gedanken.

Keine Ahnung, wie ich mir selber helfen soll, geschweige denn jemand anderes.

7 Kommentare zu „Erschöpft

  1. Eigentlich ein Wunder, dass es überhaupt noch, wenn auch anscheinend nur noch im Notlaufprogramm geht.
    Aus der Entfernung ist as natürlich immer leicht und schwierig zugleich, aber an ein besser mehreren Baustellen, müsste wohl vorübergehend mal die Arbeit eingestellt werden, so hart wie das scheinen mag.
    Was existenziell, als wirklich existenziell ist, muss natürlich weiter bedient werden. Anderes muss aber einfach warten.
    Und ich weiß, wie schwer das schlechte Gewissen dann wiegt. Aber den kompletten Zusammenbruch sollte man nicht riskieren.
    Vielleicht auch versuchen an eine Krisenintervention heranzukommen?
    Und ja, ich muss mich dringend an die eigene Nase fassen.

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    1. Arbeit einstellen ist nicht möglich, das würde mir das Genick brechen. Alles ist gerade sehr zeitsensitiv. Weniger Praktikum und ich kann meine Bachelorarbeit nicht anmelden. Dito Exkursionen. Im Praktikum kann ich schlecht sagen mach ich nicht. Ist scheiße, ist aber so.

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  2. Wenn gar nichts mehr geht, sollte man laut um Hilfe schreien, selbst dann, wenn man das Gefühl hat andere zu nerven oder dass man ihnen zur last fällt. Für jedes Problem gibt es Lösungen. Nur manchmal ist der problemberg zu gross oder es sind zu viele. Wenn du ein soziales Netz hast… Dann ist jetzt der Moment es zu aktivieren! Bitte tu das. Familie, Freunde, ja, selbst nur bekannte. Du wirst eventuell sehr positiv überrascht von wo überall eine helfende Hand kommt. Wende dich auch an die Uni! Du kannst dort zur Beratung etc. Und die sind gut! Nur versuch das alles nicht komplett allein zu meistern. Das musst du nämlich nicht 😘🤗

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  3. Ich habe zwei Tipps für dich, wenn du magst. Sie sind mir in solchen Zeiten, wo alles zu viel wird, alles zu viel ist, oftmals gute Diener.

    1. Eine Liste, in der ich 50 Dinge eingetragen habe, die mir sofort gute Laune machen. (Das sind teilweise ganz banale Dinge – Kerzenschein, Dinge mit Sternen drauf, der Duft von Sonnenmilch, ein Lied aus meiner Jugend…)
    2. Self-Care in vielen Kleinigkeiten. 2 Minuten bewusst atmen, das Essen schön auf dem Teller anrichten (denn das Auge isst mit), das Bett überziehen (weil es sich im frisch überzogenen Bett einfach toll anfühlt), die Lieblingsklamotten anziehen, ein paar Seiten in einem schönen Buch lesen.. Was auch immer dir gut tut.

    Beides wird dein Problem nicht lösen. Aber vielleicht sind es kleine Anker, hier und da mal ein Strohhalm, an dem du dich festhalten kannst.

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    1. Vielen Dank für diese Erinnerung! Ich hatte tatsächlich mal eine Liste angelegt und auch einen Ordner mit lieben Nachrichten von lieben Menschen, schönen Landschaften und auch mit den klassischen niedlichen Kätzchenbildern. ^^
      Diese Liste werde ich wieder hervor holen und erneuern. Alleine zu wissen, dass es diese Dinge gibt, die alles ein bisschen besser machen, ist manchmal schon hilfreich.

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  4. Ich war lange nicht in Bloghausen unterwegs und lese jetzt erst, dass ihr euch getrennt habt. Das tut mir sehr leid!
    Ich wünsche dir die ganze Kraft, die du brauchen wirst!!
    Und wie oben schon jemand schrub:
    Fordere lautstark und offensiv Hilfe und Unterstützung ein! Von selbst kommt da keiner druff und gerade, was Ämter und Institutionen betrifft: die ziehen sich gerne aus der Verantwortung. Also nicht scheu und höflich sein.
    Alles Liebe!!

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