Random Facts #17

  1. Ein durchschnittlicher Eisberg wiegt 20 Millionen Tonnen.
  2. Ein Einmachglas zu recyceln spart so viel Energie, dass es theoretisch für 3 Stunden Fernsehen ausreicht. (Fragt mich bloß nicht, wie das funktioniert.)
  3. Ameisen strecken sich nach dem Wachwerden.
  4. ‚Slang’ ist Slang für „shortened language.“
  5. Erythrophobie ist die Angst vor dem Erröten.
  6. 2009 wollte Coolio  Stage-diven, aber die Masse wich ihm aus, sodass er auf den Boden knallte. Als er dann mit Schmerzen auf dem Boden lag, hat man ihm nicht geholfen, sondern seine Uhr, seine Goldkette, seine Sonnebrille und einen Schuh gestohlen.
  7. Das alte Ehepaar, das auf der Titanic aneinandergekuschelt im Bett starb, waren Isidor Strauss und seine Frau, denen die Hälfte von Macy’s gehörte, das Isidor und sein Bruder Nathan nach Rowland Hussey Macy’s Tod, des Gründers der Kette, übernommen hatten.
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Augenringe und Kopfchaos

Ja, ich weiß, eigentlich bin ich euch noch einen Post über Halloren schuldig. Der kommt noch, versprochen. Nur eben etwas später.

Ich bin zur Zeit total im Stress. So sehr, dass jemand, der die Auswirkungen von Stress kennt, wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde. Aber der Stress rückt an ein greifbares Ende zu und bald ist es überstanden.

Besonders stresst mich gerade meine Hausarbeit, also die, die man schreibt, nicht die Sache mit dem Putzen und so. Zu letzterem komme ich gar nicht mehr, dementsprechend siehts hier aus. x.x

Morgen muss ich abgeben, aber ich habe sie zur Hälfte fertig. Die erste Hälfte habe ich gestern in einem 13-Stunden-Rechner-Marathon hingebastelt.  Leider hat das meinen Kopf ganz schön beeinflusst und ich weiß gar nicht mehr, wie man richtig schreibt und redet. O.o‘ Geschlafen hab ich auch schlecht, weil mir ständig die Angst im Nacken sitzt, es doch nicht mehr ganz zu schaffen. Argh.

Aber: heute schaff ich das, das weiß ich! Das muss einfach!

Bin ja im Prinzip selbst dran schuld, hätte schon viel eher anfangen können und wäre jetzt längst fertig. Aber vorher, da gab es so viel, das mich abgehalten hat. Ängste, Ereignisse, völliges Chaos. Da war einfach kein Platz im Kopf für Unikram.

Naja, jetzt werde ich mich aber wieder hinter meine Hausarbeit klemmen, Endspurt! Morgen gebe ich sie druckfrisch ab und danach widme ich mich einem Konzert, auf das ich mich freue und das ich mir dann auch wirklich verdient habe: The Agonist. Etwas härtere Musik, nix für jeden. 😉 (Nur damit ihr nicht sagt, ich hätte euch nicht gewarnt.)

Die letzte Hausarbeit nehme ich erst nach dem Wochenende in Angriff und dafür habe ich dann auch bis November Zeit. Puh.

Botanischer Garten und Gedenkstätte Roter Ochse

Von der Moritzburg aus gingen wir weiter zum Botanischen Garten. Auch der war wieder recht nah.

DIe Eintrittspreise sind super günstig, gerade einmal 2€ pro Erwachsenem bezahlt man. Ich musste dank meines Studentenausweises sogar gar nix bezahlen.

Der Garten ist 4,5 Hektar groß und bietet eine ganze Menge botanischer Schätze. Auf den Freiflächen hat man natürlich sehr viele heimische Pflanzen, aber auch winterharte exotische Pflanzen wie etwa bestimmte Sukkulenten sind zu finden.

Krokusmeer
Krokusmeer

 

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Auf dem Gelände befinden sich verschiedene Häuser mit jeweils eigenen Themen. Etwa das Kakteenhaus:

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Oder etwa das Große Tropenhaus: (Diashow)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Außerdem fand in einem Haus gerade eine Pilzausstellung statt. Deshalb fanden sich auf dem Gelände überall diese niedlichen Schildchen:

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Am beeindruckendsten fand ich persönlich das Viktoriahaus. Zunächst gelangt man über zwei Vorräume hinein. Der erste ist noch recht „normal“ temperiert und bietet immergrüne Pflanzen, daher auch die Bezeichnung des Immergrünenhauses.

Immergrünenhaus
Immergrünenhaus

 

Der nächste Teil bietet einige Wasserpflanzen wie auch Fleischfressende:

 

Kanne einer Nepenthes
Kanne einer Nepenthes

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Und schließlich gelangt man über einen kleinen Aquarienteil….

Bartwels, gern auch Scheibenknutscher genannt. ;)
Bartwels, gern auch Scheibenknutscher genannt. 😉

 

… ins wahre Paradies! (Bitte durchklicken, dazu nur auf das erste Bild klicken. Es öffnet sich ein Fotoalbum, durch das man sich gemütlich durchklicken kann.)

Eine schockierende Entdeckung habe ich noch gemacht. Der Adonis, könnt ihr euch das vorstellen?!, der kommt gar nicht aus Griechenland, neee! Der ist Mandschure!

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Der ernste Teil

Wenn man den Botanischen Garten wieder verlässt kommt man nach nur wenigen Schritten zur Gedenkstätte Roter Ochse.

Das ist eine Haftanstalt, die bereits 1842 in Betrieb genommen wurde. Wie man sich denken kann haben sowohl die Nazis als auch die späteren sowjetischen Besatzer regen Gebrauch des Gefängnisses gemacht. Es galt so lange als politisches Gefängnis, in dem über 500 Menschen hingerichtet wurden und unfassbar viele gefoltert, schickaniert und festgehalten.

Heute befindet sich im ehemaligen Verhör- und Wirtschaftsgebäude ein Museum, das jeder geschichtlich Interessierte einmal besuchen sollte. Ich habe im Museum keinerlei Bilder geschossen, weil ich das unangemessen empfunden hätte. Vieles ist aber ohnehin zu lesen, zu hören und als Film anzusehen und hätte hier gar nicht hingepasst.

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Der Rest des riesigen Gebäudekomplexes wird heute noch als Haftanstalt gebraucht. Wir sahen (von außen!) das Frauen- wie auch das Jugendgefängnis.

 

Im nächsten Teil wirds wieder fröhlicher, denn da geht es um die Hallorenfabrik!

 

 

Random Facts #16

  1. Pro Jahr blinzelt man etwa 10 Millionen Mal.
  2. In Alaska ist es gesetzlich verboten, Elche aus dem Flugzeug heraus anzuschauen.
  3. Gärtnern ist das Hobby, für das jährlich das meiste Geld ausgegeben wird.
  4. Im 13. Jahrhundert wurden Kinder mit Bier getauft.
  5. In Minnesota gibt es über 150 Seen, die Mud Lake heißen. Der größte davon heißt schlicht und ergreifend Big Mud Lake.
  6. Hunde werden 14 mal in der Bibel erwähnt. Katzen nicht ein einziges Mal.
  7. Es gibt keine Uhren in den Casinos von Las Vegas.

Moritzburg, Neue Residenz und Dom

Vom Marktplatz aus machten wir uns auf den Weg zur Moritzburg. Auf dem Weg dorthin kommt man schon an der Neuen Residenz vorbei:

Neue Residenz
Neue Residenz

Ja, so sieht die Neue Residenz heute aus. Ihr mögt jetzt enttäuscht sein, aber glaubt mir: ich war es mehr. Das Gebäude sieht von außen sehr unspektakulär aus. Ich hatte mir erhofft, dass das Innere, das ja sonst immer zählt, mehr zu bieten hat. Aber leider: Baustelle.

Neue Residenz
Innenhof der Neuen Residenz

Dementsprechend war eben auch gesperrt und wir konnten nur durch Gitterstäbe ins Innere schauen. Schade.

Quasi daneben (also so ziemlich) steht der Dom, auf den ich mich schon sehr gefreut hatte. Im Reiseführer sieht er so groß, so schön, so mächtig aus. Und das Innere erst…hach.

Vorgefunden haben wir das:

Dom
Der Dom in Halle

Nicht nur, dass er heruntergekommen wirkt. Er ist auch nicht begehbar. Zutritt verboten. Mittlerweile ist da nämlich das Zoologische Institut der Halleschen Uni drin. Hmpf. Ich glaub, die haben das mit der Arche missverstanden…

Dafür fand ich den Domplatz sehr schön. Ein niedlicher, kleiner Platz mit einem schönen Brunnen und tollen Fachwerkhäusern:

Domplatz 2

Weiter ging es zur Moritzburg. Auch dorthin war es nur ein kleines Stückchen zu gehen, Halles Sehenswürdigkeiten sind sehr kompakt verortet.

Die Burg ist durch das einstige Nebenportal im Ostflügel begehbar, insgesamt hat die Burg 4 Flügel. Das frühere Hauptportal wurde geschlossen.

Moritzburg 1
Eingang zur Moritzburg mit der hl. Katharina

Am Eingang wird man von der heiligen Katharina empfangen. Man gelangt durch ein Torhaus direkt in den großzügigen Innenhof. Ein Teil davon ist noch relativ unbehandelt:

Ost- und Südflügel
Ost- und Südflügel

Der Südteil wird von einem großen prunkvollen Gebäudeteil bestimmt:

Südflügel
Südflügel
Tor im Südflügel
Tor im Südflügel

Ich mag diese verzierten Tore ja…

Das Hauptportal an der Nordseite ist noch zu erkennen, da hinter dem Baum und den Touris.

Moritzburg 12

Der Teil der Burg wird gerade restauriert. Außerdem zu sehen ist noch das Museum:

Museum in der Moritzburg
Museum in der Moritzburg

Diese Konstruktion ist angepriesen als kunstvolle Verschmelzung alter Baukunst mit modernen architektonischen Visionen des 21. Jahrhunderts. Wenn ihr mich fragt, ist das einfach nur schrecklich. Ich hasse diese Marotte, unbedingt alt und neu so miteinander zu verbinden. Und immer gleich mit Glas, Stahl und Beton auf altem Mauerwerk. *kotz*

Im Museum selbst gibt es übrigens eine große Kunstausstellung. Die haben wir uns jedoch nicht angesehen, da wir beide nicht so die Kunstkenner und -liebhaber sind.

Übrigens: Der Name Moritzburg kommt vom Schutzpatron des Erzbistums, dem heiligen Mauritius.

Was Halle sonst für uns bereithielt erfahrt ihr in den nächsten Posts.

Moritzburg 11