Freitagsfragen

paper-2655579_1920

1.) Wenn es Warnhinweise für Menschen gäbe, wie lautete Deiner?

2.) Was lief in dieser Woche richtig gut?

3.) Was sollte ein Besucher Deiner Heimatstadt (oder einer Stadt Deiner Wahl, falls Du Deine Heimatstadt nicht preisgeben möchtest) unbedingt gesehen haben?

4.) Die Wahl der Qual: Schlüssel oder Handy zuhause vergessen?

Habt ein schönes Wochenende, entspannt euch und nehmt euch Zeit für etwas Schönes.

son-2935723_1920.jpg

Advertisements

Im Stress

Aktuell bin ich gerade völlig gestresst, permanent auf Hochtouren und fühle mich entsprechend erschöpft. Was ist los?

1.) Püppi. Mit Püppi ist alles in Ordnung, darüber bin ich sehr dankbar. Und ich freue mich, dass sie aufgeweckt ist und neugierig und die Welt erkunden möchte. Sie ist lustig und lacht gerne, was mich ansteckt. Sie entdeckt gerade diverse Gefühle, was anstrengend sein kann. Aber damit, dass vor ihr nichts sicher ist, treibt sie mich in den Wahnsinn. Ich weiß nicht mehr, wo ich Dinge noch verstauen soll, die nicht für sie geeignet sind. So groß ist meine Wohnung einfach nicht und so viele Schränke außerhalb ihrer Reichweite haben wir auch nicht. Leider ist das Badezimmer, der einzige Raum, in den sie nicht gehen darf, außer wir baden sie, so klein, dass man da nichts unterbringen kann. Zumindest Reinigungsmittel etc wären dort gut aufgehoben.

2.) Was mich zum zweiten Punkt bringt: Wohnung. Es herrscht Chaos. Dadurch, dass Püppi sämtliche Schränke und Schubladen ausräumt und ihre eigenen Spielsachen zusätzlich verteilt, sieht es bei uns immer aus, als hätte gerade jemand seinen Kram bei uns beseitigt. Schöner Kram, aber trotzdem. Ich komme einfach kaum dazu, so aufzuräumen, dass es wirklich vorzeigbar wäre. Und wenn ich das einmal tue, sieht es spätestens nach ihrem Schläfchen wieder aus wie vorher. UARGH!

3.) Krankenkasse. Mein Berater ist entweder faul oder unmotiviert, was aber aufs Selbe hinaus läuft: es passiert einfach nichts, es geht nicht voran. Seit 1. Juni sind wir in der neuen Versicherung, wir haben noch immer keine Versicherungskarten erhalten. Der Berater wollte einen Antrag auf Verschieben der Frist stellen, die besagt, dass man ab 30 keinen Anspruch mehr auf studentische Versicherung hat, egal ob man reich wie Dagobert ist oder haushalten muss wie eine Brüllmaus. Von einem anderen Büro der Versicherung habe ich lediglich ein Schreiben bekommen, dass ich doch 30 Jahre alt bin blabla. Ob mein Berater den Antrag nun eingereicht hat oder nicht, weiß ich nicht. Er antwortet nicht auf meine Email.

4.) Kindergarten. Für den Kindergarten habe ich einige Bastelarbeiten zu tun, was mir auch sehr Spaß macht. Wir Eltern sollen einen Ordner außen gestalten, in den die Erzieherinnen Fotos und Bögen mit Erlebnissen einsortieren. Diese Idee finde ich wunderschön. Ich habe auch schon alles besorgt, was Püppi für ihren Start in den Kindergarten braucht. Nur dieser Ordner, er starrt mich an, will dekoriert werden – aber wann?
Leider fehlt aus dem Kindergarten auch noch der Vertrag, den ich brauche, um Kostenübernahme bei der Stadt anzumelden.
Im September geht es dann los, dann bin ich 2 Wochen lang täglich mit im Kindergarten. Das heißt auch weniger Zeit für alles andere zu haben. Was mir die Vorfreude ziemlich verhagelt.

5.) England. Wir fliegen bald wieder nach England, worauf ich mich freue. Es stresst aber auch. Auch hier wollen etliche Dinge organisiert werden. Aktuell streikt das System der Fluggesellschaft; es kann den Kinderreisepass nicht erkennen, wodurch wir keinen Boardingpass ausdrucken können. Dadurch bekommen wir sehr wahrscheinlich auch keine Sitze nebeneinander. Toll. Danke für nichts.
Was ich mit meinen Schweinchen machen soll weiß ich auch noch nicht.

6.) Uni. OMG. 3 Hausarbeiten. Ich bin in allen dreien schon eingearbeitet, da ich bereits Referate zu den Themen gehalten habe. Muss aber noch mehr lesen, da meine Hausarbeiten nicht zu 100% den Referaten entsprechen können. Und das verschlingt so viel Zeit. Abgabe Ende September.

7.) Bauarbeiten. Zu allem Überfluss haben sich die Vermieter auch noch gemeldet. Sie wollen ab Ende September 3 oder 4 Wochen lang in unserem Haus Breitbandkabel verlegen, was heißt: a) Lärm, b) Dreck, c) vermutlich kein Internet, d) noch mehr Lärm. Ich raste aus. Dazu müssen nämlich Löcher durch die dicken Stahlbetonwände gebohrt werden.

Das ist nur eine AUSWAHL des ganzen Stresses. Daneben kommen noch so Dinge wie Anträge an der Uni, Verkaufen von zu klein gewordenen Babysachen (was so zeitintensiv ist, dass ich manchmal nicht weiß, ob sich das wirklich lohnt), der tägliche Haushalt, gesundheitliche Probleme etc pp. Ich schlafe zudem richtig schlecht. Naja und dann möchte man ja gerne auch noch Zeit für Familie und Freunde finden.

Ich brauche einen persönlichen Assistenten!

P.S.: Ich hatte außerdem versucht, ein paar Dinge zu verschenken, die wir nicht mehr brauchen und die unnötig Platz wegnehmen. Dafür habe ich auch Zeit investiert, die Fotos schießen sich ja nicht von alleine und die Nachrichten möchten auch beantwortet werden. Ratet mal, wie viel von den 8 Dingen noch hier stehen.

Was ist los mit Yvonne?

Wie ich es schon in den Kommentaren zum letzten Beitrag zu Yvonne erwähnt habe, war unser Gespräch nach den letzten Zeilen, die ich euch zeigte, nicht beendet.

Und das war ganz gut so. Es hat mich nämlich nachdenklich gemacht.

Im letzten Beitrag hatte ich sie gefragt, warum sie mir überhaupt erneut schreibt, was das soll, ob sie wirklich davon ausgeht, dass ich mich 4-5h pro Richtung in den Zug setze und das Geld, das sie mir für den Kinderwagen gegeben hätte, in eine für mich nutzlose Zugfahrt investiere.

Nach etwas Hin und Her sagte sie schließlich „Ich bin schwanger!“

„Das war ich auch“, entgegnete ich, „aber deswegen konnte ich trotzdem noch lesen.“

„Schön. Ich nicht.“ War ihre Antwort.

Auch wenn das natürlich Unfug war und übertrieben, so traf mich das. Wie schlecht ging es mir doch streckenweise, völlig überfordert, als der Engländer seinen Abschluss machte und ich im 8. Monat ganz allein war, nicht in der Lage meinen Alltag normal zu bewältigen.

Wie arrogant war es von mir, mich über Yvonne lustig zu machen, wenn ich doch gar nicht wusste, wer sie ist. Warum tue ich das eigentlich, wenn ich doch sonst immer sage, man müsse respektvoller miteinander umgehen?

Ich wollte mir anfangs einen Scherz mit ihr erlauben, sie auf’s Korn nehmen, doch ich bin zu weit gegangen. Es tat mir leid. So suchte ich einen noch besseren Kinderwagen in ihrer Nähe heraus.

Okay“ sagte sie auf den Link, den ich ihr schickte.

Ich hoffe wirklich, dass alles okay wird, Yvonne. Verzeih mir.

 

Seid lieb.

Flucht und Integration

Auf Twitter habe ich etwas gefunden, was ich unbedingt mit euch teilen wollte, weil es mich berührt hat. Liked und teilt es weiter, denn solche Stories sollen dem Hass und der Missgunst entgegenstehen!

Freitagsfragen

paper-2655579_1920

1.) Sprichst Du Fremdsprachen?

2.) Worauf kannst Du in Deinem Alltag gar nicht verzichten?

3.) Wissenschaftler haben es geschafft, den Mars sicher kolonisieren zu können. Sie suchten 50 Menschen gewissenhaft aus und Du bist einer davon. Gehst Du mit?

4.) Die Wahl der Qual: Schreckliche Albträume oder gar kein Schlaf?

Habt ein schönes Wochenende, erholt euch gut und süße Träume. 😉

thunderstorm-3440450_1920.jpg