Blogger-Hürdenlauf

Bei Annika bin ich auf ein Projekt gestoßen, das ich sehr interessant finde: den Blogger-Hürdenlauf. Und da ich von ihr zu dem Hürdenlauf von Herrn Glumm geleitet wurde, soll dessen 5. Beitrag mein Startpunkt sein.

Was der Hürdenlauf ist und welche Regeln er hat erfahrt ihr unten.

1.) Behindertenparkplatz

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Die in Mainz geborene und in London lebende Journalistin Christiane Link berichtet über ihr Leben und Wirken in der Englischen Hauptstadt. Hey there!

Der Beitrag, den ich mir vornehme, ist „Hallo Motel One, wir müssen reden“ vom 06.09.2017.

Der Beitrag ist gut geschrieben, so als würde eine Freundin von einer unangenehmen Begebenheit erzählen und diese persönliche Schreibe mag ich bei Blogs (auch). Ich finde es gut, dass es Blogs von RollstuhlfahrerInnen gibt, die vom Alltag berichten, denn das ist eine gern vergessene Perspektive. Selbst kam ich damit erst annähernd in Berührung, als ich Mutter wurde und mit Kinderwagen unterwegs war. Allein schon ins bzw. überhaupt erst aus dem Haus zu kommen ist mir mit dem großen KiWa unmöglich. Für Gehbehinderte, die es in diesem Haus auch gibt, ist es (nahezu) unmöglich. Schöner Blog, werde dort noch mal vorbei schauen. Auch wenn mir das grelle Rot an den Rändern eher unwohl ist beim Lesen.

2.) Mein Wa(h)renhaus

Schon jetzt fällt mir auf wie schwierig es sein kann, einen Blog mit Blogroll zu finden.

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Ein schön schlicht gehaltener Blog. Die Suchleiste und das Archiv fallen mir gleich auf, 2 Dinge die sehr gut sind, wenn neue Besucher auf eine Seite kommen.

Ich nehme mir gleich den ersten Beitrag vor, denn die Überschrift macht mich direkt neugierig: „Gegen den Strom: Ich bin wieder in die SPD eingetreten“ vom 20.09.2018, ein aktiver Blog also. Sehr schön!

Sehr interessant. Ich nicke schon nach dem ersten Absatz zustimmend. Das ganze Maaßen-Debakel ist unfassbar und unfassbar peinlich. Und einer der Gründe, warum meine Generation, denke ich zumindest, kein Vertrauen mehr in die Politik hat. Weiterhin einer der Gründe, warum die Extremen einen solchen Zulauf haben.

Jedenfalls, um zum Text zurück zu kommen: Beginnend im Allgemeinen, endend im Speziellem, dem Ich, wird hier sehr gut auf die Schlussaussage hingeführt. Und regt mich zum Nachdenken an. Ich hätte anders entschieden und gerade deshalb ist dieser Text für mich so spannend. Danke für die persönlichen politischen Einblicke!

3.) Raymond Walden

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Ein Blog mit Klarnamen, kaum zu fassen, dass es das noch gibt. Ich scrolle ein bisschen im kosmonomischen Blog von Herr Walden und bleibe bei „Kritik an der Volksvertretung“ hängen. Passt ja ganz gut zur aktuellen Stimmung.

Der Beitrag beginnt mit 2 Zitaten aus JFK’s Buch und zwei kurzen Absätzen mit Kommentar dazu. Auch wenn ich JFK zustimmen möchte, obgleich ich doch differenzierter herangehen möchte, geht es um die deutsche Regierung -die Amerikanische stinkt vom Kopf her- wobei ich mir in den obersten Rängen auch gar nicht so sicher bin. Da funktioniert alles in Vetternwirtschaft und Gefallen. Dennoch verfestigt sich der Eindruck, den ich beim Lesen der Kurzinfo in der Seitenleiste hatte, nämlich dass dieser Blog konservativ ist – für mich einen Ticken zu weit. Das ist aber in Ordnung, Meinungsvielfalt macht eine Demokratie aus und macht das Leben spannend. Allerdings fehlt mir ebenso die Differenzierung und das führt für mich persönlich zu einem unbefriedigten Gefühl von „nicht zu Ende gedacht.“

Bevor ich aber anfange über die Ironie zu kichern, dass auf einem Blog Massenmedien derart negativ konnotiert werden, gehe ich zum nächsten Blog über.

4.) Brights – Die Natur des Zweifels

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Ich hatte schon Angst, dass ich jetzt in etwas Esotherisches stolpern würde und hier für den Rest des Hürdenlaufs darin gefangen bliebe sowie es eventuellen Mitmachenden aufzuhalsen. Tatsächlich sehen die Überschriften beim Durchscrollen interessant aus.

Dann allerdings fällt mir auf, dass sämtliche Beiträge kopiert sind. Aus verschiedensten Onlinezeitungen, Blogs etc. Unsicher wie ich fortfahren soll, picke ich mir eben einen dieser Beiträge heraus: „Missbrauchs-Anschuldigungen auch im Yoga-Milieu

und ärgere mich erst einmal über das Bild des Dalai Lamas unter dieser Überschrift. Ruhig bleiben. Ommmm.

Ist dann aber okay, da er im Text vorkommt. Frage mich, warum ich darauf direkt so anspringe.

Der Text selbst ist sehr trocken geschrieben, arbeitet sich an Zahlen ab. Was aber für einen solchen Bericht in Ordnung geht. Es geht um Opferzahlen von körperlichem Missbrauch in der Yoga-Szene, besonders ärgere ich mich über Gregorian Bivolaru, bei dem die rumänischen Behörden klar versagt haben. Es ist bedrückend, dass es so viele Missbrauchsfälle gibt und ich behaupte, die gibt es auch außerhalb der Religionen, überall da, wo Menschen meinen, Macht über vermeintlich Schwächere zu haben.

5.) Adopt a Microbe

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Sehr niedlich auf den ersten Blick und vor allem verfügt der Blog über eine Blogroll. Beim Beitrag „Adenoviruses“ bleibe ich hängen. Oho, ein Gedicht! Ein Gedicht! Oder nicht?

Das Adenovirus ist „very busy“, was es nicht alles kann! Informativ und schön aufgearbeitet klärt der Text auf, was das Adenovirus kann. Ja und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Da ich jetzt nicht alle ausgrenzen möchte, die kein oder nicht ausreichend Englisch können, hänge ich noch einen deutschen Blog an:

5b) Neue Fragmente eines Ungenannten

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Aphorismus #1019 ist der Beitrag, der mich lockt:

Die Arbeiter sollen sich geehrt fühlen, dass sie das iPhone produzieren dürfen. Das sie sich niemals leisten können und das sie vermutlich auch gar nicht haben wollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unter den vorherrschenden Arbeitsbedingungen sich jemand die Arbeit auch mit nach Hause nehmen will.

So eine Aussage berührt mich, da meine Mutter und ihre Arbeitskolleginnen das einmal zu hören bekamen. Sie sollen froh sein, im Betrieb XY arbeiten zu dürfen (zur Hälfte des Standorts in Westdeutschland und zu beschissenen, rechtlich mindestens an der Grauzone rangierenden Bedingungen), jedenfalls, sie sollen froh sein dort arbeiten zu dürfen, der Betrieb könne ja auch nach Asien gehen. JA MACHT DOCH. Das will ich sehen, wie ein Betrieb, der Lebensmittel herstellt, dadurch Gewinne einfährt, dass er sich freiwillig den EU-Zöllen aussetzt. F* You!

So, wurde es zum Schluss nochmal persönlich-politisch.

Zu den Regeln, vom Ideenhaber Zeilensturm kopiert:

Dein Beitrag startet, wo dieser hier endet. Nimm dir die Blogroll/Blogliste des fünften von mir kommentierten Blogs vor. Von dieser Liste klicke eines an. Das ist nun deine Station 1. (Aber nur, falls es selbst eine Blogroll hat, sonst ein anderes Blog der aktuellen Blogroll auswählen! Diese Bedingung gilt logischerweise immer.)

Lese im Blog 1 einen Beitrag, den du auch verlinkst, und schreibe nur drei Zeilen darüber: Lob, Kritik, Erstaunen, Fassungslosigkeit, Dank, whatever.

Nun klicke auf ein Blog der Blogroll von Station 1. Hat dieses seinerseits eine Blogroll? Sehr gut, dann ist es Station 2. Lese einen Beitrag … verlinke … schreibe drei Zeilen …

Und so noch drei Mal. Bis einschließlich Station 5. Deine Arbeit ist fast getan: fünf Reisenotizen zu fünf Blogbeiträgen. Nur noch diese Regeln hier anhängen – fertig!

Nun muss jemand anderes den Staffelstab (und vielleicht sogar mehrere) bei der Blogroll des letzten in deinem Beitrag kommentierten Blogs übernehmen – und fünf weitere kommentieren.

Damit wünsche ich allen, die mitmachen möchten, viel Spaß! Lasst euch ruhig Zeit dafür, es ist eine etwas aufwändigere Arbeit, macht allerdings echt Laune.

Vollmeise

Ein weiterer Fragebogen aus dem Hause Dr. Schwein.

  1. Bist Du ein ausgeglichener und charmanter extrovertierter Mensch, oder bist Du eine neurotische Einsiedlernatur?

Ich bin ambivertiert. Unter Freunden bin ich gerne, brauche aber auch meine Zeit allein.

  1. Wie viele Männer musst Du auf einmal haben?

Einer reicht, danke.

  1. Wie ordentlich bist Du?

So, dass ich mich nicht schämen müsste, wenn jemand vorbei käme. Nur die Küche, die zeige ich lieber keinem.

  1. Bist Du ganz und gar heterosexuell?

Nö. Muss ich?

  1. Lügst Du manchmal?

Ja, so wie jeder.

  1. Würdest Du erwarten, dass man Dir die Wahrheit sagt, wenn Du sie forderst?

Das kommt sehr auf den Menschen an, der mir gegenüber steht.

  1. Hältst Du es für Schwäche, wenn jemand großzügig ist?

Nein.

  1. Macht es Dir etwas aus, schwach zu sein?

Ja, Schwäche gebe ich ungern zu.

  1. Macht es Dir etwas aus, stark zu sein?

Ja, denn das verbraucht viele Ressourcen.

  1. Wirst Du bald sterben?

Bald ist relativ.

  1. Bist Du geistig und körperlich fit?

Geistig schon, wenn man von der natürlichen elterlichen Übermüdung absieht. Körperlich nicht.

  1. Drei Dinge ohne die Du niemals aus dem Haus gehen würdest?

Schlüssel, Portemonnaie, Musik.

  1. Kannst Du aus dem Stehgreif ein Gedicht aufsagen?

Nein, kein ganzes. Aber ich kann bücherweise Liedtexte auswendig.

  1. Abends nach Hause kom­men und fest­stel­len, dass die Hei­zung aus­ge­fal­len ist. Was tust du?

Den Havarieservice anrufen, das Kind dick einpacken.

15.  Warum verschwendest Du Deine Zeit mit solchen Fragebögen?

Weil ich total einen an der Klatsche habe, ist doch klar?!

Drei

1.    Glaubst Du an Ufos, Gott, Leben im Universum, zweite Erde?
Ich bin davon überzeugt, dass es irgendwo noch einen Planeten mit intelligentem Leben gibt. Immerhin ist das Universum unendlich oder nah dran.
2.    Gehst Du mal ins Theater?
Ging ich mal. Um auf der Bühne zu stehen. Lang ist’s her.
3.    Wann warst Du das letzte Mal im Kino?
Im Oktober 2016. „The Room“ lief.
4.    Was ist Dir lieber -Sommer oder Winter und warum?
Sommer. Nicht nur ist es heller, auch ist es wärmer. Kälte und ich, das geht nicht gut zusammen.
5.    Dein Lieblingsurlaubsziel?
Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.
6.    Hast Du Haustiere, wenn ja, welche?
Zwei bezaubernde Meerschweindamen. Mein Böckchen ist leider Ende November verstorben.
7.    Hast Du schon mal Werbung für Deine Webseiten im Internet offline gemacht (Flyer,
Aufkleber, Aufnäher auf Kleidung, Zeitungen, Annoncen)?
Ja, Flyer, die ich in der Uni ausgelegt habe.
8.    Wohin gehst Du zum Einkaufen – Penny, Lidl, Aldi, Sky, Marktkauf, Spar, Netto?
Das, was gerade am nächsten ist.
9.    Deine längste Zugfahrt?
Nach Hamburg, denke ich.
10. Dein längster Flug?
Ich bin noch nie geflogen.
11. Deine längste Autofahrt
Nach Warschau. Mit zwei Lehrern und einer Mitschülerin. Schüleraustausch. Sau doofe Idee das zu fahren, echt.
12. Wo verbringst Du jedes Jahr Silvester und Weihnachten?
Weihnachten bei meinen Eltern (mein Geburtstag!) und Silvester da, wo ich gerade Bock habe. Äh, wir.
13. Fan von Musik, Büchern oder beidem?
Beidem.
14. Besuchst Du Musikkonzerte?
Ja, vorzugsweise Metal.
15. Gehst Du in Bibliotheken und suchst dort nach den aktuellen Bestsellern oder nur noch Onlinelektüre?
In der Bibliothek suche ich nach Fachliteratur. Bestseller interessieren mich meist nicht. Da landen so Sachen wie 50 Shades of Grey. Ich habe da etwas mehr Anspruch…

Vier

Ein weiterer Fragebogen, gefunden bei Dr. Schwein.

Irgendwie fehlt mir da eine vierte Frage. Nunja.

Welche 4 Jobs hattest Du in Deinem Leben schon?

 
Grundschullehrassistentin
Kassiererin
Produktionshelferin für medizinische Hilfsmittel
Kellnerin

Welche 4 Filme kannst Du immer wieder anschauen?

Big Fish
Nightmare before Christmas
Alice in Wonderland
König der Löwen

In welchen 4 Orten/Städten hast Du (gern) gewohnt?

Jena
Reading
Das winzige Städtchen meiner Kindheit
Die Kleinstadt meiner Jugend (gibt es leider nicht mehr. Nicht nur fehlen die Menschen, die den Ort ausgemacht haben. Die Wohnungen wurden weggerissen, genauso wie die Schulen, in denen ich war.)

Ich erweitere um eine vierte Frage:

Welche 4 Bücher sind Deine Favoriten?

Der Meister und Margarita
Veronika beschließt zu sterben
Das Parfum
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Besonders wird für mich aber auch immer Nathan der Weise sein.

Fragebogen der Todsünden

Bei Dr. Schwein gab es vor einer Weile eine Fragebogenreihe, der ich mich gerne widmen möchte, zumindest in Teilen. Ich fange mit dem letzten Fragebogen an. Weil halt.

Zorn

1. Würdest du je einen anderen Menschen schlagen?
Ja, wenn es sich um Notwehr handelt.

2. Was ist dein persönliches Lieblingsärgernis?
Unfaires Spiel.

3. Würdest du gegen jemanden einen Groll hegen? Oder kannst du es einfach loslassen?
Am einfach loslassen arbeite ich noch. Ich kann mich an meinem Ärger wunderbar festhalten. Das ärgert mich.

 


Trägheit

4. Kannst du etwas nennen, das du jeden Tag tun solltest, aber was du trotzdem nicht tust?
Sport. Den Abwasch.

5. Wann hast du zum letzten Mal eine faule Ausrede gemacht?
Gar nicht. Meine Ausreden sind stets hervorragend.

6. Wie lange hast du heute Morgen die Schlummertaste gedrückt?
Braucht man mit Kind nicht. Sonst verging gut und gerne eine halbe Stunde in 5-Minuten-Intervallen.


Völlerei

7. Isst du Fleisch?
Ja.

8. Wie viel Alkohol hast du zu einem gegebenen Zeitpunkt getrunken?
Mäßig. Es flutscht nicht mehr so gut wie B.C. (before child), soll aber A.D. (after delivery) oft so sein. Konnte ich mir nie vorstellen, wenn man aber guten Schlaf bevorzugt, sind Besäufnisse suboptimal.

9. Was isst du am liebsten: Süßigkeiten, fetthaltige oder salzige Lebensmittel?
Süßkram. Ich hätte niemals wieder anfangen dürfen, Schokolade zu essen.

 


Geiz

10. Wie viele Kreditkarten hast du?
Keine.

11. Was würdest du mit einer Million Euro tun?
Etwas anlegen (lassen), etwas verschenken, etwas verprassen.

12. Würdest du lieber reich oder berühmt sein?
Reich.


Stolz

13. Ärgerst du dich, wenn du den ersten Platz nicht erlangst?
Habe ich mal. Mittlerweile habe ich aber gelernt, dass es sich besser lebt, sich nicht mit anderen zu vergleichen, die ohnehin in einer anderen Position leben. Stattdessen gönne ich es ihnen lieber und bin nächstes Mal etwas fleißiger.

14. Würdest du mogeln, um eine bessere Note zu bekommen?
Ja. Wer macht das im Studium denn nicht?

15. Worauf bist du wirklich stolz?
Mich immer wieder aufgerappelt zu haben nach einem Sturz auf die Fresse.
Auf meine Tochter.


Wollust

16. Wie viele Menschen haben dich nackt gesehen (außer Familie, Ärzte, usw.)?
9 oder 10.

17. Was ist dein Lieblingskörperteil an anderen Menschen?
Das Gesamtpaket ist wichtig. Ich mag Details. Augen, Hände, Mund, Brust. Ein geiler Arsch ist aber auch ein geiler Arsch.

18. Hat je eine Prostituierte dich angemacht?
Ja. Ich wusste nicht, dass sie Prostituierte war, ich war aber eh zu schüchtern.

————

Neid

19. Welches Objekt hat ein Freund von dir, das du auch für dich selbst haben willst?
Da fällt mir nichts ein. Ich hätte zwar gern ein Auto, neide es aber niemandem. Freunden neide ich ohnehin nichts. Siehe Frage 13.

20. Wer würdest du am liebsten sein, wenn du jemand anders sein könntest?
Ein attraktiver junger Mann, der aber nicht berühmt ist. Muss geil sein.

21. Welches physische Attribut würdest du an dir selbst ändern?
Meinen Körperfettanteil. Auf 12%.
10% im Busen ;D

 

 

Freitagsfragen

Nicht nur ist schon wieder Freitag, auch fängt heute der Dezember an und somit befinden wir uns schon im letzten Monat des Jahres. Wie schnell die Zeit vergeht!

1.) Ist Nikolaus ein besonderer Tag für Dich?

2.) Hast Du als Kind Geschenke zu Nikolaus bekommen?

3.) Hast Du bestimmte Traditionen zur Adventszeit?

4.) Die Wahl der Qual: Würdest Du lieber 10 Kindern sagen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt oder einen frisch gebauten Schneemann vor den Augen des kindlichen Erbauers umwerfen?

Ein schönes erstes Adventswochenende!

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Bild „Stellar Dendrite“ von Alexey Kljatov auf flickr

Freitagsfragen

Da sind sie wieder, die Freitagsfragen!

Leider ist mir aufgefallen, dass Pingbacks derzeit nicht zu funktionieren scheinen, das heißt wenn ihr den Beitrag verlinkt, erscheint das (gelegentlich) nicht unter dem Beitrag und wird mir auch nicht angezeigt. Ich würde mich also sehr freuen, wenn ihr einfach kurz den Link zu euren Beiträgen in die Kommentare schreiben könntet, ich lese doch so gerne eure Antworten. 🙂

Los geht’s, wie immer wünsche ich euch viel Spaß und freue mich auf eure Antworten.

  1. Wie sieht für Dich der perfekte Urlaub aus?
  2. Dir wird ein Ladengeschäft überlassen – was verkaufst Du?
  3. Wofür verwendest Du zu viel Zeit?
  4. Die Wahl der Qual: Jeden Tag ein paar kleine Steinchen im Schuh oder Spinat zwischen den Zähnen?

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1.) Mein perfekter Urlaub ist eine gute Mischung aus Spannung und Erholung, Stadt und Natur. Ich würde sehr gerne einmal wieder an einem Strand liegen und im Meer (oder einem See) schwimmen gehen, jedoch wäre mir das für eine ganze Woche zu langweilig. Eine kleine Erkundungstour ist da die perfekte Abwechslung. Und ich denke, das geht dann auch mit Kind ganz gut.

2.) Ich würde mir Künstler aus der Region suchen und ihre Handarbeiten, Kunstwerke, Kleidung etc verkaufen. Es gibt da einen Laden in der Landeshauptstadt, in dem ich so gerne bin, einfach weil es da so viele kleine Schätze gibt, die mit viel Liebe zum Detail hergestellt wurden. Da findet man auch immer tolle Geschenke für besondere Menschen. 🙂

3.) Ich verbringe viel zu viel Zeit mit Anfängen. Ich hadere oft sehr lange, sowohl vor unangenehmen Aufgaben, als auch vor denen, die eigentlich nicht schlimm sind, aber viel Zeit, Konzentration und Hingabe erfordern. Hausarbeiten sind da ganz schlimm. Ich kann das Thema noch so mögen, aber ehe ich erst einmal anfange, ja da kann schon viel Zeit vergehen.

4.) Da wähle ich den Spinat zwischen den Zähnen. Und rede einfach mit niemandem, ha! 😛

 

Und nun wünsche ich euch allen ein wundervolles Wochenende!

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Blogstöckchen gefangen!

Bei der lieben Anna von Weib and the City bin ich über folgendes Blogstöckchen gestoßen und da ich in letzter Zeit mal wieder so richtig Lust hatte, eines zu beantworten, habe ich es mir geschnappt und hierher getragen.

1.Hältst du dich für einen guten Menschen?

Was ist denn ein guter Mensch? Das ist schon sehr subjektiv, finde ich. Für mich ist das jemand der versucht, anderen zu helfen, ein offenes Ohr für seine Mitmenschen hat und nicht nur an sich denkt. Ich zähle mich zu dieser Gruppe, soweit eine Selbsteinordnung da möglich ist, ohne mich bemühen zu müssen, denn das sind für mich einfach „normale“ Dinge im Umgang miteinander.

Erinnert mich auch an einen total bescheuert verwendeten Begriff, den des Gutmenschen. Wenn „linksgrünversifte“ Leute, die sich in meinen Augen vor allem durch Solidarität, Verständnis und Menschenverstand auszeichnen, als Gutmenschen „beschimpft“ werden, ja wofür stehen dann die Rechten, die sie als solche zu diffamieren versuchen?

2.Was sammelst du?

Beim Umzug erneut festgestellt: Bücher. Furchtbar, wenn man die alle irgendwie in eine neue Wohnung bekommen muss. Aber ohne Bücher fühlt sich eine Wohnung einfach nicht als meine Wohnung an.

Ansonsten versuche ich, meinen Krimskrams so gering wie möglich zu halten.
Mr. English’s Habseligkeiten passten erstaunlicherweise in 2 Taschen.

3.Über welches Thema schwadronierst du am liebsten?

Eigentlich alles mögliche. Mein Studium macht mir Freude und ich finde die meisten Themen dort spannend. Politik (immer wieder ein Aufreger jeden Tag…), Forschung (vor allem medizinische, computertechnische und astrologische Entdeckungen bringen mich immer wieder zum Staunen), hin und wieder auch mal ein bisschen Plauderei

4.Ich bin die gute Fee, was wünscht du dir?

Dass mit meinem Zwerglein alles gut wird.

5.Auf was in deinem Leben könntest du am ehesten und auf was am wenigsten verzichten?

Am ehesten wohl auf Facebook, am wenigsten auf meine Liebsten.

6.Was bedeutet Liebe für dich?

Geborgenheit, Gemeinsamkeit, Zuhausefühlen, Freundschaft, Verbundenheit…

7.Wie gehst du mit Traurigkeit um?

Das kommt auf die Art der Traurigkeit an. Ist es einfach mal wieder die übliche Tiefphase, die ich gelegentlich eben habe, lenke ich mich ab, treffe Freunde, höre fetzige Musik, tu mir etwas Gutes.

Hat sie einen konkreten Grund, spreche ich darüber, auch wenn es mir schwer fällt und vor allem lasse ich sie zu. Das Zulassen war ein großer Schritt für mich in der Trauerbewältigung, danach ging es langsam aber stetig besser.

8.Was würdest du mit einem Sabatical anfangen?

Serviceblog:

Das Sabbatical oder das Sabbatjahr ist ein Arbeitszeitmodell für einen längeren Sonderurlaub.

Der aus den USA stammenden Begriffs sabbatical, nach dem biblischen Sabbatjahr, wurde von Professoren an US-amerikanischen Universitäten für ein Forschungssemester oder Freisemester geprägt.

Im weiteren Sinne beschreibt Sabbatical/Sabbatjahr oder auch gap year einen Zeitraum der Teilzeitarbeit oder Auszeit.

Quelle: Wikipedia

Ich hatte ein ähnliches Jahr unfreiwilligerweise bereits, als ich mein Soziologiestudium nicht bestand und mir überlegen musste, was ich nun mit meinem Leben anfangen soll. In dieser Zeit habe ich sehr viel über mich selbst gelernt und vor allem, was ich nicht will.

Ein richtiges, geplantes und gewolltes Sabbatical würde ich nutzen, um die Welt kennen zu lernen und mit Mr. English und dem Zwerglein zu reisen. Ich wollte ja schon immer mal in so viele Regionen der Erde und deren Kulturen kennenlernen, das Essen, das Leben, den Puls. Ich denke, auch dabei kann man über sich selbst so einiges in Erfahrung bringen – und vor allem sieht man danach sein eigenes Leben und die Arbeit ganz anders.

9.Du bist wieder 18 und musst die Entscheidungen für deine Zukunft treffen, wie würdest du dich entscheiden?

Ich habe viele Dinge getan, die man wohl als Fehler bezeichnen könnte, bin durch unzählige Hürden marschiert, hatte tolle und schlimme Zeiten. Ich könnte schon lange mit dem Studium fertig sein, hätte ich gleich gefunden, was ich jetzt mache. Doch andererseits denke ich, dass gerade diese Umwege mich am meisten geprägt haben und ich das, wa sich habe, erst dadurch zu schätzen weiß.

In Anbetracht dessen würde ich vielleicht ein, zwei Dinge und Menschen auslassen und mehr auf mich selbst als auf andere hören, aber das meiste genau so nochmal machen, auch wenn’s schwer war.

10.Du kannst entweder 500 Euro im Monat mehr verdienen oder deine Arbeitszeit um fünf Stunden pro Woche kürzen, was tust du?

In meiner aktuellen Situation nähme ich die 500€. In einem Vollzeitjob jedoch entschiede ich mich für die fünf geschenkten Wochenstunden (ist doch bei gleicher Bezahlung, nicht?), denn Zeit schätze ich höher als Geld.

11.Welche Songs wünscht du dir für deine Beerdigung?

So für den Einstieg eher „normal“ melancholische Lieder, etwa When Doves Cry, die Nirvana-Version von The man who sold the World, später dann was Nettes von Volbeat, vielleicht Warrior’s Call, und I am a Revenant von den Distillers denn wer mich kennt weiß, dass ich bis zum Schluss Kämpfer und Rebell bin und gegen Ende dann erheiternde Musik wie Another One bites the Dust. Und als letztes Lied bitte For tonight you’re only here to know, ja auch wieder Distillers. Und auf der Aftershowparty dann bitte ordentlich Grimes, bissl Metal, bissl HipHop und ganz viel Party, ok? Und singt auf jeden Fall mal alle zusammen Bohemian Rhapsody für mich, danke.

Rückblickstöckchen: Meine Antworten

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Rückblickstöckchen in den Raum geworfen. Nun will ich meine Fragen einmal selbst beantworten.

  1. Was war Dein liebster Blogpost 2015?
    Ein Highlight war definitiv wieder der Adventskalender. Hatte ich zunächst befürchtet, 2/3 des Kalenders allein füllen zu müssen (was mich in unsagbare Zeitnot gebracht hätte), eilten doch noch einige Schreibwillige herbei und boten ihre Beiträge an. Das war großartig!
    Ansonsten gefielen mir die Catcontents ganz gut.
  2. Welchen Post hättest du lieber (so) nicht geschrieben?
    Morgendliche Übelkeit. Ich ärgere mich über den Beitrag. Hätte ich ihn anders geschrieben, wären die Reaktionen anders ausgefallen – auch wenn ich bewusst provozieren wollte. Es war mir ein inneres Bedürfnis, mich zu positionieren.
    Eine bestimmte Reaktion hat mich aber mehr geärgert als der Beitrag heute an sich. Ich wurde dafür nicht kritisiert, sondern beleidigt, hinter den Kulissen beschimpft und öffentlich (auf einem anderen Blog) mit verdrehten Tatsachen in einem Screenshot verunglimpft. Das an sich ist schon ziemlich scheiße. Doch es kam von jemandem, den ich zu der Zeit mochte und für einen Freund hielt. Heute weiß ich, dass es nie Freundschaft war. In der Reaktion auf den Beitrag wurde es mir schlagartig bewusst.
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