Rückblickstöckchen: Meine Antworten

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Rückblickstöckchen in den Raum geworfen. Nun will ich meine Fragen einmal selbst beantworten.

  1. Was war Dein liebster Blogpost 2015?
    Ein Highlight war definitiv wieder der Adventskalender. Hatte ich zunächst befürchtet, 2/3 des Kalenders allein füllen zu müssen (was mich in unsagbare Zeitnot gebracht hätte), eilten doch noch einige Schreibwillige herbei und boten ihre Beiträge an. Das war großartig!
    Ansonsten gefielen mir die Catcontents ganz gut.
  2. Welchen Post hättest du lieber (so) nicht geschrieben?
    Morgendliche Übelkeit. Ich ärgere mich über den Beitrag. Hätte ich ihn anders geschrieben, wären die Reaktionen anders ausgefallen – auch wenn ich bewusst provozieren wollte. Es war mir ein inneres Bedürfnis, mich zu positionieren.
    Eine bestimmte Reaktion hat mich aber mehr geärgert als der Beitrag heute an sich. Ich wurde dafür nicht kritisiert, sondern beleidigt, hinter den Kulissen beschimpft und öffentlich (auf einem anderen Blog) mit verdrehten Tatsachen in einem Screenshot verunglimpft. Das an sich ist schon ziemlich scheiße. Doch es kam von jemandem, den ich zu der Zeit mochte und für einen Freund hielt. Heute weiß ich, dass es nie Freundschaft war. In der Reaktion auf den Beitrag wurde es mir schlagartig bewusst.
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Ultimatives Nerd-Geek-Blogstöckchen

Bei Frau Margarete bin ich vor einiger Zeit über das Blogstöckchen gestolpert (du musst mal aufrämen, hömma! Das ist ja gefährlich! Ich hätte mir meine Zock…äh Schreibhand brechen können!), das ursprünglich aus dem Nerd-Wiki stammt.

Da ich die Fragen ganz witzig finde, beantworte ich sie einfach mal.

  1. Ein gelangweilter Krösus steckt Dir einen 500€ Schein zu mit den Worten „Kauf Dir was Schönes, Nerd.“ Was kaufst Du Dir?

    Liebe! Ach warte, das war ja die eine Sache, die man nicht kaufen kann.
    Schuhe! Und das meine ich ganz untussig. Ich brauche dringend ein vernünftiges Paar Schuhe, das sowohl meine Füße im unterkühlten Vorlesungssaal warm hält, als auch meine Spaziertouren mitmacht. Meine bisherigen Schuhe bereiten mir bei längerem Laufen Schmerzen und Krämpfe und halten auch nicht wirklich warm. Das einzige Paar, das sich auch nach 5km noch gut anfühlt ist nicht wasserdicht. Für ein ordentliches, lange haltendes Paar Schuhe dürfte auch gern die Hälfte der 500€ draufgehen. Für die andere Hälfte kaufe ich mir 3 Hosen. Und werfe den Rest meiner Bank in den Schlund.
  2. Der Film __________ ist für die meisten vermutlich eine üble Gurke, doch ich liebe ihn trotzdem, weil…Sex and the City. 😀 Er war wirklich nicht gut, aber ich mag ihn, da er mich an „früher“ erinnert. Außerdem ist er super zum abschalten, weil er einfach vollkommen anspruchslos ist. Und ein super Kontrast zu meinen sonst eher düsteren Lieblingsfilmen.
  3. Du hast im Suff eine Wette verloren und MUSST Dir ein mindestens faustgroßes Superheldenzeichen tätowieren. Welches wählst Du und wo kommt es hin?Hmmm, da kommen wir an das Problem, dass ich Superhelden ziemlich blöd und langweilig finde. (Man kann ein deutlich schockiertes Einatmen im Publikum vernehmen.) Stattdessen hätte ich dann doch lieber das Symbol eines Superschurken. Venom finde ich ziemlich cool und evil. Ich würde also wohl dessen Logo wählen. Oder mir gleich sein Gesicht tätowieren lassen. Pretty badass.
    Und wohin damit? Auf den Oberschenkel! Oder das Schulterblatt.
  4. Nenne 3 nerdige Dinge, die jetzt gerade auf Deinem Schreibtisch (oder in der Nähe) stehen/liegen/hängen/schweben.Puh, das kommt darauf an, was man als nerdig definiert. Das Buch von Threadless vielleicht. Der Kalender von Threadless gleich dazu. I ♥ it!) Und dann noch mein Smartphone mit seinen ganzen Apps, allen voran der Simpsons-App. 😀
  5. Mit welchem noch lebenden Star (Schauspieler, Musiker, Cosplayer, Schriftsteller, you name it) würdest Du gerne mal einen ganzen Tag verbringen? Und was würdet ihr an diesem Tag zusammen tun?Ich habe neulich über das Format von Visa Vie (großartig! Unbedingt angucken!) den Herrn Olli Schulz für mich entdeckt und festgestellt, dass er nicht nur interessant und witzig ist, sondern wir auch in einigen Wahrnehmungen der Welt konform gehen, was ich recht selten finde. Dementsprechend würden wir den lieben langen Tag rumblödeln und hochphilosophisch…äh…philosophieren.
    Wenn der keine Zeit hat, dann schafft bitte Jan Böhmermann ran. Danke.
  6. In welcher fiktionalen Welt (Roman, Film oder Game) würdest Du gerne leben? Warum?In der Welt von Nightmare Before Christmas. Weil ich furchtbar verliebt in Jack bin. Ohhh Jack. ♥
  7. Du hast wahnsinniges Glück und ziehst einen uralten, vergessenen Wunschring aus einem Kaugummiautomaten. Was wünschst Du Dir mit dem einen verbliebenen Wunsch, wenn „mehr Wünsche“ und „Weltfrieden“ nicht zählen?Eine geheime, ergiebige und niemals versiegende Geldquelle. Mit dem monetären Reichtum würde ich zunächst ganz egoistisch meine Schulden abtragen, mir ein paar Schönigkeiten leisten, meine Familie unterstützen und schließlich versuchen, die Welt besser zu machen. Man kann mit Geld vielleicht keine Liebe kaufen, aber vieles bewirken, das Liebe sät.
  8. Was würdest Du bei einem Ausflug in die Natur lieber finden, ein magisches Schwert oder eine Alienwaffe? Warum?Eine Alienwaffe. Schwertkampf kannichnich. Mir egal, ob die Welt von Aliens versklavt wird, hauptsache ich muss kein schweres, unhandliches und bei jeder Kontrolle auffallendes Schwert mit mir herumtragen.
  9. Welches Buch, Computerspiel oder Comic würdest Du gerne ENDLICH mal verfilmt sehen und von welchem Regisseur?Gar nix. Filme zu gelesenen Büchern finde ich meistens nicht so gut. Verfilmte Computerspiele sind langweilig und Comic-Filme haben wir mMn eindeutig genug.
  10. Was lässt Dich zum Hulk mutieren? Welches Thema kann eine „Nerd Rage“ in Dir auslösen?Wenn jemand meine Freunde oder Familie angreift, egal ob verbal oder körperlich, dann gnade ihm das Universum! Da kenne ich keinen Spaß und zeige eine Aggression, die mich und andere schonmal schockieren kann. Besonders, wenn es gegen meine Mutter oder meinen verstorbenen Opa geht.
    Aber auch ein Idiot, der einen anderen Menschen wegen seines Aussehens etc blöd anmacht, ausgrenzt oder verletzt kann mich zur Weißglut bringen.

    Anekdötchen: Als ich gerade frisch nach Jena gezogen war, wartete ich eines Nachmittages an einer Straßenbahnhaltestelle. Neben mir stand ein junger Mann mit „asiatischen“ Gesichtszügen. Er telefonierte und sprach akzentfreies Deutsch mit gutem Ausdruck. Ein Deutscher also. Zwei Tussen gesellten sich dazu, fielen schon von weitem durch ihr Verhalten auf. Sie pöbelten den jungen Mann an, sagten, er solle nach Hause gehen (als ich eine der beiden anschaute als sie an mir vorbei lief, fragte sie „Was glotzt du so?“ und erntete dafür meine abschätzige Augenbraue), er sei nicht erwünscht. Schließlich miauten sie ihn an und sagten, er solle erstmal richtiges Deutsch lernen. Wer im Glashaus sitzt…

    Sie gingen mir ziemlich auf die Eier. Nicht nur waren sie sehr offensichtlich dumm (dieser schlechte Ausdruck….dieses Assideutsch…), sie störten auch, konnte ich die Musik in meinen Ohren nicht genießen. Da einer meiner beiden Kopfhörer kaputt war, musste ich zwangsläufig zuhören. Schließlich wurde es mir zu bunt und ich fragte, ob sie denn nicht begreifen würden, dass sie gerade die Einzigen sind, die unerwünscht seien. Ein weiterer Wartender sagte „Genau!“ (Wenn du das hier liest: ♥! Auch wenn das jetzt schon über 7 Jahre her ist, bleibt mir dieser Moment bis heute im Gedächtnis. Es hat mich darin bekräftigt, Courage zu zeigen und keine Angst zu haben. Danke!)

    Long story short: Ich habe mich ein wenig hinein gesteigert, sodass der Angepöbelte mich mehr oder weniger zurückpfiff. 😀

    Spätestens beim Lacher des Tages war aber meine Angespanntheit verflogen: Eine der beiden Weiber (gewollt abfällig gemeint) war stark übergewichtig und bezeichnete mich als fette Kuh (ich hatte zu der Zeit Normalgewicht.) Schließlich fing sie an, lautstark „Schieb den Wal zurück ins Meer“ von den Toten Hosen zu singen. Die gesamte Bahn musste lachen. Sie verstand natürlich nicht, wieso.

 

So, das reicht jetzt. Ach, wir sind ja sowieso am Ende.

Wenn ihr auch Lust habt, diese 10 Fragen zu beantworten, dann nichts wie los. Ich bin auf eure Beiträge gespannt. Viel Spaß!

When the Lady calls

Lady Crooks hat ein Stöckchen geworfen und da ich ganz animalisch meinen Jagd- und Spieltrieb verspürte, schnappte ich es und apportiere hiermit.

Da mir das Drumherum zu viel ist (eigene Fragen stellen – hab ich schon so oft; nominieren – hab ich schon so oft; Regeln befolgen – bin ich heute zu rebellisch für) beantworte ich nur die Fragen. Ihr als Leser könnt aber sehr gerne das Stöckchen aufgreifen und in einem eigenen Blogpost oder in den Kommentaren beantworten.

Hier also las preguntas:

1.) Wo würdest du am liebsten Leben?

Eine Frage, die mich letzter Zeit tatsächlich oft beschäftigte. Ich mag Jena, ich habe hier den Liebsten und Freunde, kenne mich aus, fühle mich zu Hause . Jena bietet mir einige Möglichkeiten, mich zu entfalten und Wege, die ich nur beschreiten muss. Die perfekte Mischung aus Natur und Stadt. Und gute Anbindungen, um mal raus zu kommen. Andererseits ist es in den Jahren sehr spießig geworden. Keine Popkultur mehr, kaum Straßenkünstler, wenig Kunst, dafür viel Engstirnigkeit und Kleinstadtregelpocherei. Und für seine Offenheit und Leichtigkeit liebe liebe liebe ich Leipzig. Geilste Stadt ever, geiler als Berlin imho.
ABER ich fühle mich auch noch meiner Heimatstadt verbunden, in der ich aufwuchs und die eben einfach meine Wurzel ist. Sehr gern würde ich auch dort wieder wohnen. Doch die Heimat, die ich kannte, die gibt es nicht mehr.

2.) Auf was könntest du in deinem Leben auf keinen Fall verzichten?

Mein erster Impuls waren jetzt Personen, doch da wäre das Fragewort „was“ ja unangebracht, nech? Ein Ding also, ohne das ich nicht leben könnte. Ganz materiell vielleicht mein Rechner. Oder gute Bücher.

Noch viel wichtiger ist mir aber die Fähigkeit, den Moment schätzen zu können. Das Schöne zu sehen, das Licht, wenn alles dunkel scheint. Das ist eine Fähigkeit, die ich in unzähligen, schmerzvollen, düsteren Lektionen mühsam lernen musste. Und eben jene will ich nie wieder verlieren.

3.) Was würdest Du mir wünschen?

Das Allerbeste. All das, was Dich glücklich macht. Du weißt selbst am besten, was das ist, deswegen will ich hier gar nicht konkreter werden.

4.) Was wolltest du als Kind immer werden?

Tierärztin. Da dachte ich noch, man könne alle Krankheiten bei Tieren damit heilen, dass man sie mal ordentlich knuddelt, ihnen etwas Gutes zu fressen gibt und dann ist alles wieder gut. Damals hatte ich auch noch nicht meine unzähligen Tierhaar- und Federallergien. Tja.

5.) Hat sich ein Kinder-/Jugendtraum erfüllt? Wenn ja, welcher?

Ich habe einen tollen Mann. Fehlen noch die 2 Kinder, dann ist es so, ja. Denn als Kind wünschte ich mir vor allem eine heile Familie, ganz klassisch mit Vater, Mutter, Kind/ern.

6.) Kannst du mir einen guten Blog empfehlen und warum glaubst du dass er mir gefällt?

Da gibt’s doch ein paar. Viele davon kennst Du aber schon und den einen oder anderen kenne ich durch Dich. Wie wäre es denn mit „Heute war wieder einer da…„, einem Apothekenalltagsblog mit allerhand lustigen und denkbaren Momenten.

Oder vielleicht „apothekentheater„? Ja, auch ein Apothekenalltagsblog, aber doch gänzlich anders.

Von der Uni an den Herd“ ist bestimmt was für Dich. Die Thematik des Spagats zwischen Beruf und Muttersein ist ja auch Gegenstand Deines Blogs (und nicht zu vergessen Deines Lebens.)

Ansonsten schau mal auf TwistedSifter vorbei. Kreativ, vielfältig, manchmal zum Staunen, manchmal zum Schmunzeln und oft zum Entdecken. Ist immer wieder etwas Neues dabei.

7.) Wie oft liest du meinen Blog?

Immer wenn du einen neuen Beitrag verfasst. RSS-Abo.

8.) Warum liest du meinen Blog?

Warum nicht? Ich mag Deine Art und Deine Themen. Vor allem bist Du in der verrückten Bloggerwelt so herrlich normal. I like that!

9.) Warum liest du generell Blogs?

a) Ich lese sowieso gerne und das nun seit 21 Jahren. Blogs sind eine logische Konsequenz.
b) Man erfährt zeitnah und oft autentisch (kommt natürlich auf den Blog an), was im Leben anderer so passiert. Das interessiert mich wahnsinnig.
c) Ich kann nicht aus meiner Haut als Soziologin. Die verschiedenen Perspektiven unterschiedlicher Menschen auf das selbe Thema sind irrsinnig interessant. Wenn wir alle ein Bild beschreiben sollten, kämen völlig unterschiedliche Beobachtungen heraus. Und so ist das auch mit dem Alltag.
d) Manchmal, ganz selten aber, findet man einen Blog, dessen Schreiber so begabt ist, dass man seine Sätze, ach was jedes einzelne Wort förmlich aufsaugt. Das ist mir in meiner aktiven Bloglesezeit von nunmehr 8 Jahren bisher aber nur zwei mal passiert.

10.) Welche Art von Blogs liest du am liebsten?

Zum einen Alltagsblogs, zum anderen Wissenschaftsblogs. Mode-, Bastel- oder Kochblogs sind dafür gar nichts für mich. Da hole ich mir aber Inspiration in „Akutfällen.“

11.) Welches Schimpfwort wolltest du mir schon immer mal an den Kopf werfen?

Interessante Frage. Viel interessanter als meine Antwort (die wenn wir ehrlich sind doch eher langweilig ist mit „Ich möchte Dir kein Schimpfwort an den Kopf werfen. Weder kennen wir uns noch haben wir jemals gestritten.“) ist für mich die Frage, warum Du das wissen möchtest. War das einfach eine Platzfüllerfrage (was Dir verziehen sei) oder ist die Frage ernst gemeint? Falls zweiteres: Warum sollte Dir irgend jemand etwas an den Kopf werfen wollen? Hast Du was verbrochen? 😉

Das war’s auch schon wieder.

Vielen Dank liebe Lady für die Fragen.

Wie gesagt kann dieses Stöckchen mitnehmen, wer gerne mag. Viel Spaß dabei!

Stöckchenzeit mit Frau Crooks

Ich habe heute DIE Ausrede, ein Stöckchen zu machen! Denn erstens lieg ich flach *hust*röchel* und zweitens hat Lady Crooks sich das so toll ausgedacht, dass ich es einfach einmal mitnehme. Fangen wir los…äh legen wir an…äh… Guckst du:

  1. Magst Du Weihnachten?
    Manchmal. Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Weihnachten. Es erinnert mich an wunderschöne Abende mit der Familie; ich habe zu Weihnachten Geburtstag; ich mag die Lichter gern und ihren Kontrast zum dunklen Winter.
    Aber das Gewese und den Kommerz drumrum hasse ich wie die Pest. Auch, dass zur Weihnachtszeit alle durchdrehen und die Läden verstopft sind; dass man sich zwischen Weihnachten und Silvester gar nicht erst dorthin trauen kann. Das Schlimmste ist aber der traurige Beigeschmack, den ich jetzt immer habe, seitdem mein Opa gestorben ist, der Weihnachten für mich immer erst zu Weihnachten gemacht hat. Es fehlt so viel!
  2. Liebst du deinen Job?
    Ja, ich liebe mein Studium. Es erforscht alles, was mich interessiert und es bietet sogar Lösungen für Probleme an statt nur zu Labern und doch nix zu tun. Den Statistikteil, den hasse ich allerdings. Wie die Pest!
  3. Welches Verhalten/Eigenschaft kritisierst und welche liebst du an deinen Eltern?
    Ich fnde es ganz furchtbar, dass meine Mutter so viel Negatives in allem sieht, statt sich über die kleinen Dinge zu freuen. Fürchterlich ist es auch, wenn sie meine Knöpfe drückt, die mich explodieren lassen. Das kann nur sie. Niemand auf dieser Welt kann mich so wütend machen. 😉
    Ich bewundere sie aber dafür, dass sie mich als alleinerziehende, arbeitstätige Frau erzogen hat und immer für mich da ist, selbst wenn bei ihr selbst gerade die Kacke am dampfen ist. Ich bewundere ihre Schlagfertigkeit und ihren Witz, was beides ein Vorbild für mich war. Dass sie mir Mut zuspricht, wenn ich verzweifle. Danke Mutti!
  4. Gibt es einen Menschen den du bedingungslos liebst?
    Ja klar. Aber das herauszufinden überlasse ich jedem selbst. Fühlt euch gern alle geliebt. 😉
  5. Was für ein Urlaubstyp bist du? Pauschal- oder Individualreisen?
    Urlaub auf Balkonien, weil kein Geld für nix. Wenn wir aber mal nen kleinen Ausflug machen, dann planen wir den selber. Ich könnte mir aber eine Pauschalreise durchaus vorstellen, wenn es mal in weit entfernte Länder gehen soll.
  6. Großstadt oder Land und warum?
    Großstadt mit Zugang zur Natur.
    Das Landleben ist nix für mich, das habe ich gemerkt. Aber nur Großstadt mag ich auch nicht. Deswegen fetzt Jena ja: in der Innenstadt kann man sich fühlen wie in der Großstadt mit ihren Bars und Kneipen und Szenelokalen. Und wenn man ein paar Minütchen weiter läuft, steht man in der Natur, kann in ihr auftanken, die Ruhe genießen und frei sein.
  7. Wenn du auswandern würdest, wohin und warum?
    Irland soll ja ganz schön sein. Neuseeland würde mich aber auch ansprechen. Konkrete Auswanderungspläne habe ich nicht. Ich will nicht zu weit von meiner Familie weg sein.
  8. Hast du noch zu deiner/m Kindergartenfreund/in Kontakt?
    Nein. Schade eigentlich. Aber wir sind umgezogen, als ich in der 3. Klasse war und selbst da kann ich mich nicht erinnern, dass jemand aus dem Kindergarten dabei gewesen wäre.Ich habe aber noch Kontakt zu meiner Freundin aus der 4. Klasse. Über all die Jahre weg und nach allem, was uns so widerfahren ist, haben wir trotzdem imemr wieder zueinander gefunden.
  9. Bist du ein Kümmerer oder bist du eher der Meinung: Es gibt zwei Arten von Problemen, meine und die von anderen?
    Kümmerer. Ganz klar. Leider manchmal zu viel.
    Aber ich verrate euch was: beim Lösen der Probleme von anderen verschwinden die eigenen so schön im Off. 😉
  10. Hättest du die Möglichkeit einmal durch die Zeit zu reisen (hin und zurück), würdest du in die Zukunft reisen um zu sehen was passiert oder in die Vergangenheit um etwas zu ändern, was du falsch gemacht hast (scheiß auf das Zeitparadoxuum)
    Ich würde in die Zukunft reisen. Das gäbe mir Hoffnung und Durchhaltevermögen. Naja, sofern es da gut läuft. Dinge aus der Vergangenheit soll man einfach nicht verändern, denn sie machen mich zu dem, was ich bin. Und ich bin ok so, glaub ich.

 

Okay, das waren also die Fragen. Wow. Die hatten es aber in sich!

Eigene Fragen werde ich im 2. Teil stellen, jetzt muss ich mich erst einmal wieder hinlegen. Bettruhe und so. Tirili und lasst euch nicht wegwehen!

Das geht gar nicht!

Dieses Stöckchen habe ich bei Manu gefunden und möchte es gerne mitnehmen. Wer auch mag: einfach mitmachen! 🙂

Das geht gar nicht in Bezug auf Essen!
Kinder dazu zwingen, alles zu essen. Ich habe das damals im Kindergarten so gehasst. Ich mochte schon damals keine Innereien und doch sollte ich jedesmal wieder „wenigstens mal probieren“. Verdammt nochmal, ich war klein aber nicht blöd! Leber schmeckt heute nicht anders als morgen!

Das geht gar nicht in Bezug auf Klamotten!
Superenge Hosen an Männern. Und dann wohlmöglich noch neonfarben. Ich frag mich da immer, ob die sich bewusst sind, was die damit alles anrichten können.
Das geht gar nicht in Bezug auf Musik!
Diese Schlagerlieder, die sich einfach ein englisches, schon vorhandenes Lied nehmen und sie grottenschlecht übersetzen und total unpassend singen.
Das geht gar nicht in Bezug auf Duft!
Aufdringlichkeit. Nicht jeder mag die gleichen Düfte.
Das geht gar nicht in Bezug auf Jahreszeit!
Kälte. Ich hasse Kälte! Oder dieses „mimimi, ich kann mich nicht entscheiden, ob es jetzt Winter ist oder doch noch nicht.“ Argh.
Das geht gar nicht in Bezug auf Süßigkeiten!
Schokolade mit Pfefferkörnern. Habe mal eine solche geschenkt bekommen und fast gekotzt.
Das geht gar nicht in Bezug auf Youtube!
Die neue Kommentarfunktion. Sie war vorher so perfekt und jetzt haben sie es völlig vergeigt! Außerdem wird jetzt alles auch auf Google+ gepostet und das will ich nicht.
Das geht gar nicht in Bezug auf McDonalds!
Na McDonalds selbst. Größte Verarsche aller Zeiten, pure Chemie und schmecken tuts auch nicht. Muss aber jeder selber wissen. Außer bei Kindern. Ich finde es nicht gut, wenn jemand sein Kind regelmäßig dort rein schleift. Der Fraß verätzt jede Geschmacksknospe!
Das geht gar nicht in Bezug auf Personen!
Egoisten. Manchmal muss man egoistisch sein im Leben, aber manchmal ist es einfach völlig unangebracht. Leute, die nicht unterscheiden können, wann welches der Fall ist, gehen mir auf den Zünder.
Das geht gar nicht in Bezug auf öffentliche Personen!
Reden ohne etwas zu sagen.
Das geht gar nicht in Bezug auf Haare!
Keine Ahnung. Ist mir ziemlich egal. ^^
Das geht gar nicht in Bezug auf Party!
Sich so zu besaufen, dass man alle anderen stört, aufdringlich wird oder durch die Gegend kotzt.
Und wenn der DJ seinen eigenen Scheiß abzieht und es ihm egal ist, dass alle gehen, weil seine Musik so grottig ist.

Das geht gar nicht in Bezug auf Auto!
Jede noch so kleine Nuckelpinne aufzupimpen. Und laute Auspuffe. Der Hass!
Das geht gar nicht in Bezug auf Eltern!
Welche, die ihre Kinder nicht lieben, wie sie sind, sie ständig verändern wollen und dann nicht mehr mit ihnen reden, wenn sie statt Jura oder Medizin zu studieren lieber ihren Traumjob ergreifen, sich als schwul oder lesbisch outen oder sonstiges.
Das geht gar nicht in Bezug auf Instagram!
Fraßbilder. Es ist ein Unterschied, ob man zeigt, wie wunderschön kunstvoll ein bezauberndes Gericht serviert wird, oder ob man ein Foto vom zusammengemanschten Allerlei postet. Letzteres will ich nicht sehen, kann ich schließlich selber!
Naja und dann zahllose Fotos vom Kind, vermutlich noch für jeden zugänglich. Nicht nur, dass sich im WWW viele Perverse rumtreiben. Die Kinder werden auch mal groß und finden das vielleicht gar nicht so gut.

Und was geht für euch gar nicht?

Ein Wort

Bei Manu entdeckte ich dieses nette Blogstöckchen. Ziel ist es, zu jeder Frage eine Ein-Wort-Antwort zu geben. Ich lege einfach mal los.

1. Wo ist Dein Handy? Hier

2. Dein Partner? Auch

3. Deine Haare? Locken!

4. Deine Mama? toll

5. Dein Papa? Arsch

6. Dein Lieblingsgegenstand? vieles

7. Dein Traum von letzter Nacht? Bekloppt

8. Dein Lieblingsgetränk? Wasser

9. Dein Traumauto? sparsam

10. Der Raum in dem Du dich befindest? chaotisch

11. Dein Ex? Arsch

12. Deine Angst? Einsamkeit

13. Was möchtest Du in 10 Jahren sein? lebendig

14. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Freunde

15. Was bist Du nicht? doof

16. Das letzte was Du getan hast? aufstehen

17. Was trägst Du? Lasten

18. Dein Lieblingsbuch? viele

19. Das letzte was Du gegessen hast? Himbeerjoghurt

20. Dein Leben? umwegreich

21. Deine Stimmung? müüüüüüüüüüüüüüüüüde

22. Deine Freunde? großartig

23. Woran denkst Du gerade? Freunde 🙂

24. Was machst Du gerade? schmunzeln

25. Dein Sommer? Hausarbeiten

26. Was läuft in Deinem TV? Serien

27. Wann hast Du das letzte Mal gelacht? heute

28. Das letzte Mal geweint? ähh..

29. Schule? damals

30. Was hörst Du gerade? Lüfter

31. Liebste Wochenendbeschäftigung? gammeln

32. Traumjob? sinnvoll

33. Dein Computer? laut

34. Außerhalb Deines Fensters? heeeell

35. Bier? Danke

36. Mexikanisches Essen? Aua

37. Winter? brrr

38. Religion? nee

39. Urlaub? JA!

40. Auf Deinem Bett? keiner

41. Liebe?   🙂

Jo, äh, hat doch ganz gut geklappt. Gar nicht so einfach, denn vieles würde man doch gern erklären oder weiß es einfach selbst nicht genau.

Also, wer sich auch gerne daran wagen würde: nur zu!

Im Auftrag des Herrn

Nee, nicht Gott. Sondern Capt’n K. Er hat ein Stöckchen in die Runde geworfen (mir dabei einen bekloppten 90er- Ohrwurm verpasst) und alle, die bis zum Schluss lesen, dazu verdonnert aufgefordert, es aufzunehmen. Und da ich natürlich mal wieder zu neugierig war und bis zum Schluss gelesen habe, bin ich dran.

Vorab: Nein, echt jetzt, das wird kein Stöckchen- und Fotoblog. Es bot sich bloß an. Ich wollte doch gar nicht…ich schwör! Dafür gelobe ich nun feierlich, dass ich diesen Monat keinen weiteren Stock mehr aufnehmen werde. Vielleicht. Ähem.

1. Fast die gesamte Menschheit ist aufgrund einer mysteriösen Seuche ausgelöscht. Sie und Ihr nächster Verwandter sind womöglich die einzigen Überlebenden, Sie hören jedoch noch von einer eventuellen letzten menschlichen Kolonie 6000 km entfernt. Was werden Sie  tun?

Erstmal heulen. Dann überlegen, wie ich zu meiner Mutter gelange (nächste Verwandte), die immerhin 130km entfernt wohnt, wenn keine Bahn fährt. Dann würde mir einfallen, dass es wohl okay sein dürfte, ein Auto zu klauen. Danach würden wir nochmal zusammen heulen, weil wir wenigstens uns noch hätten. Und dann würden wir abwägen: Allein versorgen, Essen anbauen und sowas? Oder doch wagen, selbst infiziert zu werden, um andere Menschen zu finden?

2. Denken Sie zurück an den letzten Streit mit Ihrem Partner. Um was ging es und wer hat „angefangen“?

Äh. Öh. Also wir zicken uns zwar gelegentlich an, aber so richtig streiten, das kommt echt selten vor. Vermutlich ging es beim letzten Streit um irgend etwas Banales, das können wir gut. Also um Banalitäten streiten. Und vermutlich habe ich angefangen, denn ich diskutiere Dinge gern aus, um sie aus der Welt zu schaffen, während der Liebste eher versucht, sie auszusitzen. 😉

3. Wieviele Stunden schlafen Sie durchschnittlich pro Nacht und haben Sie das Gefühl, es ist zu wenig oder zu viel?

Durchschnittlich so ca. 6 Stunden, aber ich wache oft zwischendurch auf. Deswegen habe ich auch das Gefühl, dass es zu wenig ist. Und das ist vermutlich auch der Grund, warum ich ab und an dann mal 10 Stunden durchschlafe.

4. Wie viele Sinne hat der Mensch?

Neben den üblichen 5 würde ich mindestens noch denn Sinn für die Wahrnehmung von Emotionen anderer (also Empathie) und den „Sinn“ für Ahnungen anführen. Manch einer weiß einfach oft schon viel eher als alle anderen, wie etwas ausgehen wird, was geschehen wird etc. Und ich denke schon, dass das eine Art Sinn ist.

5. Tragen Sie ein Foto Ihres Lebensgefährten / Ihrer Lebensgefährtin bei sich? (Nicht auf dem Handy.)

Also wenn Handy nicht zählt, dann nein. Aber ich habe sein Bild auf meinem Schreibtisch. Da bin ich ja eh meistens.

6. Welche Gegenstände aus Ihrem Zuhause würden Sie sofort auf den Müll werfen, wenn Ihr Partner / Ihre Partnerin nicht wäre?

Den Fernseher. Guter alter Röhrenfernseher, hat seinen Charme und so. Mag das olle Ding ja auch. Schwärzestes Schwarz etc. Aber er hat diesen ekelhaften Piepton, ist außerdem relativ klein (für heutige Verhältnisse) und verbraucht viel Strom.

7. Waren Sie schon einmal ernsthaft in Versuchung, Ihren Partner / Ihrer Partnerin zu „betrügen“ (Sex mit Anderen) und haben es dann NICHT gemacht? Und wenn, warum nicht?

Nein, für sowas habe ich ein viel zu großes Gewissen. Sowas wäre für mich ein Beziehungsaus und die Beziehung ist mir dafür echt zu wertvoll.
Ich bin außerdem ein ekelhaft moralischer Mensch. Nervt mich selber manchmal.

8. Wenn Sie verheiratet / in fester Beziehung sind: Wie schlafen Sie nachts / schlafen Sie ein? „Löffelchen“, „Hintern an Hintern“, möglichst ohne Körperkontakt,…?

Ohne Körperkontakt, bitte! Fand ich es am Anfang doch wundervoll, aneinander gekuschelt einzuschlafen, so finde ich es heute unbequem, viel zu warm (bäh, Wärme im Schlafzimmer, ihgitt!) und nervig.

9. Befindet sich etwas sehr Altes in Ihrem Besitz? Wenn ja, was und warum und wie alt ist es?

Der Freund hähähähä.
Der älteste Gegenstand dürfte ein Buch sein.
Ich habe nachgesehen, es ist das Buch „Deutsche Literaturgeschichte“ von Dr. Karl Storck. Es ist von 1908 und hat einen schönen Leineneinband. Ich habe es mal auf einem Flohmarkt gekauft. Als Bibliophil steht man halt drauf. 😉

10. Wie lange kommen Sie mit 100 Euro im Geldbeutel aus?

Den würde ich vermutlich ewig mit mir herumtragen aus Angst, dass ganz unerwartet ein guter Zweck dafür eintreten könnte, öfter mit dem Gedanken spielen, ihn auszugeben und es dann doch nicht tun und irgendwann einen Leichtsinnsanfall bekommen und ihn für irgend welchen Schund ausgeben. Und dann würde ich mich noch monatelang darüber ärgern, ihn nicht aufs Sparbuch gepackt zu haben, obwohl ich das doch eigentlich vorhatte.

11. Angenommen, Sie sehen „da hinten“ den Typ im schwarzen Hemd und sind sich zu 83,7 % sicher, das ist Capt’n K., würden Sie ihn ansprechen? Wenn ja, was sagen Sie?

Kommt drauf an, wie ich drauf bin. Auch wenn man es mir nicht glaubt und alle immer lachen, wenn ich sage, dass ich schüchtern bin, so fällt es mir manchmal unglaublich schwer, Menschen anzusprechen. Wenn ich aber einen guten Tag habe, würde ich auf die gute alte Nickelmasche anspaziert kommen, große Rehäuglein machen, mein freundlichstes Lächeln aufsetzen (scheiße, ich bin so freundlich!) und ganz höflich fragen „Entschuldigung, wenn ich Sie so überfalle, aber sind Sie nicht der Capt’n?“

Puh, schon rum? Das waren mal ganz andere Fragen und sehr interessante.

Statt nun noch einmal 11 Dinge über mich zu erzählen, gebe ich euch lieber ein paar Random Facts:

  1. 1934 wurde ein Gesetz in GB erlassen, das besagt, falls es das Monster von Loch Ness tatsächlich geben sollte, es dann unter Naturschutz stünde.
  2. Der 100jährige Krieg dauerte 116 Jahre.
  3. Bekassine, Mauswiesel, Schlingnatter, Forelle, Sumpfwiesenperlmuttfalter, gebänderte Flussköcherfliege, Speer-Azurjungfer, Höhlenpilzmücke, Leineschaf, Europäische Auster, Gemeine Tapezierspinne und die Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbiene sind alle Tiere des Jahres 2013.
  4. Leonardo da Vinci war der erste, der herausfand, dass die Ringe im Baumstamm für das Alter des Baumes stehen.
  5. Der Dosenöffner wurde erst 45 Jahre nach Erfindung der Konservendose erfunden.
  6. Die Band Duran Duran hat ihren Namen von einem Astronauten aus dem Jane Fonda Film “Barbarella” aus dem Jahr 1968.
  7. Tony Blair machte seiner Frau einen Heiratsantrag als diese gerade die Toilette und das Bad putzte. Alter Romantiker!
  8. Vermieten heißt auf niederländisch ‚verhuren‘.
  9. Wenn man bei Microsoft Word „=rand()“ eingibt und dann auf Enter drückt, erscheint ein vorgefertigter Text.
  10. Deutschland hat den zweitgrößten Pro-Kopf-Verbrauch an Bier mit 107 Litern pro Person pro Jahr. Nur die Tschechen bechern mehr.
    Immerhin haben wir 1300 Brauereien in Deutschland, die etwa 5000 verschiedene Biersorten herstellen.
  11. Ungefähr 1/4 der US-Amerikaner hat deutsche Vorfahren.

11 Fragen denke ich mir vielleicht später aus. Ansonsten fordere ich euch auf: Hol das Stöckchen! Ja Feini!

Jippie! Ein Stöckchen!

(Achtung, das E-Wort!) Eigentlich wollte ich ja etwas ganz anderes posten, aber wie ich schon erwähnte mag ich Blogstöckchen total gerne und deshalb habe ich mich auf ein bei Frau Weh entdecktes Stöckchen gestürzt wie ein Welpe im Bällchenpool.

Nochmal kurz die Regeln:

  1. Nenne den Stöckchenwerfer.
  2. Beantworte die elf Fragen des Stöckchenwerfers.
  3. Erzähle elf Dinge über dich.
  4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.
  5. Wirf das Stöckchen an den nächsten Blogger.

Wie schon erwähnt fand ich das Stöckchen bei Frau Weh.

Und hier die Fragen:

1. Stehaufmännchen oder Wackelkandidat?

Definitiv Stehaufmännchen. Das können wohl alle bezeugen, die meinen bisherigen und nicht immer einfachen Lebensweg mitverfolgt haben.

2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?

Was du heute kannst besorgen, das geht sicherlich auch morgen. Oder so. (Jaha, kein Gedicht, kam mir aber gerade in den Sinn.)

3. Herzlichen Glückwunsch! Dir stehen unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, um DIE Schule zu planen. Wie wäre sie?

Wow, das ist eine sehr gute Frage und ich habe so viele Ideen dafür.
Die Räumlichkeiten wären groß und hell, es gibt nicht nur die üblichen Sitzmöglichkeiten, sondern viele verschiedene Stühle, Sofas, Sessel, Sitzbälle etc. Ich denke, dass jeder eine eigene „Sitzkultur“ hat und man nicht alle auf die gleichen Stühle zwingen sollte.
Es gäbe eine schuleigene Küche, in der das Schulessen täglich frisch gekocht wird – und das aus frischen, qualitativen Zutaten. Von richtigen Köchen. Es gäbe Spiel- und Sportmöglichkeiten für jeden Geschmack, gute technische Ausrüstung in den Räumen, Gärten und Möglichkeiten für den Unterricht im Freien, darüber hinaus alle möglichen Freizeitangebote und Festivitäten.
Ich würde viel Personal einstellen, denn jeder Lehrer sollte nur für 5-7 Kinder bzw. Schüler verantwortlich sein, dazu kämen Sozialpädagogen, ein Team aus Psychologen, Kommunikationstrainern und anderen Sozialwissenschaftlern als Krisengremium für diverse Probleme, die im Schulalltag so auftauchen. Unterrichtet würde nach einer anderen Schulform, welche weiß ich selber noch nicht so genau, denn diese Frage konnte ich mir im Laufe des bisherigen Studiums noch nicht selber beantworten. Vielleicht eine Mischung aus konservativer Schule und LietzMontessori – Projekt – etc. – Pädagogik.
Hach was für eine Frage. 😀

5. Kreuzchen oder B-chen?

Öh. Hä? Tut mir leid, ich weiß damit gerade nichts anzufangen. Hab ich was verpasst? O.o‘

6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?

Da habe ich zwei Antworten:
Spice Girls: Ja, ich habe die Spice Girls geliebt. Schon als ich noch gar kein Englisch konnte, ja nicht einmal schreiben, liebte ich die Spicies und sang ihre Lieder mit und tanzte dazu. (Was muss ich niedlich ausgesehen haben, so als 5jähriger Lockenkopf, der mit den Hüftchen wackelt und Kauderwelsch singt.) Die Musik löst in mir heute eine Unbeschwertheit und Freude aus, völligen Leichtsinn fast, wie man es nur im Kindesalter spüren kann.
Marilyn Manson: Auch ihn habe ich geliebt, aber einige Jahre später. Mansons Musik hat mich in der wundervollen zeit mit meinem besten Freund begleitet, als wir durch die Straßen zogen und unseren jugendlichen Leichtsinn auslebten. Die Musik löst in mir gemischte Gefühle aus. Ich freue mich über die Erinnerungen, aber mein Freund, er fehlt mir so! Wir sehen uns viel zu selten.

7. Was ist dein Luxus?

Luxus ist für mich ein Stück gutes, vernünftiges Fleisch vom Biobauern. Und genau so behandle ich das Fleisch auch. Ich zelebriere es, ich wertschätze es und vor allem gibt es das nur selten. Das macht ja „guten“ Luxus aus, nicht?

8. Du kannst den perfekten Tag planen. Wie sieht er aus?

Lange ausschlafen, Sonne, sanfte Musik um in den Tag zu starten, frischer Kaffee, Schatzi, gutes Essen, ein Spaziergang, dabei knipse ich ganz beiläufig perfekte Photos, treffe liebe Menschen, lache, habe etwa 15 Minuten absolute Stille, sehe am Abend einen guten Film, lese zum Einschlafen ein gutes Buch und schlafe dann so richtig gut und erholsam mit schönen Träumen, ganz ohne nächtliches Aufwachen, bis zum nächsten Morgen durch.

9. Warum bloggst du?

Ich bin mitteilungsbedürftig, vielleicht auch ein bisschen exhibitionistisch, es macht Spaß und das Bloggen erlaubt mir, meine Gedanken, die sonst in meinem Kopf hämmern, hinaus zu lassen und dabei zu ordnen.

10. Du wanderst aus und kannst genau drei Gegenstände mitnehmen. Welche?

Adressbuch, Familienfotoalbum und etwas von den Dingen, die mein Opa mir hinterlassen hat.

11. Welche Frage möchtest du mir stellen?

Wie bist du zum Lehramt und besonders zum Grundschullehramt gekommen? Gab es ein entscheidendes Erlebnis, einen Auslöser, eine wegweisende Person?

Huch, schon beantwortet. Nagut, dann zu den elf Dingen über mich.

  1. Ich bin Teetrinker. Aber Kaffee mag ich auch.
  2. Hohe Töne und sogar hohe Stimmen machen mich aggressiv.
  3. Ich kann mich nicht spontan entscheiden.
  4. Ich bin sowohl impulsiv als auch gemütlich.
  5. Ich hasse es, Toiletten und Mülleimer anzufassen. Der Gedanke an die dort befindlichen Keime macht mich wahnsinnig.
  6. In großen Menschenmassen werde ich panisch. Am schlimmsten ist es beim Einkaufen und richtig tragisch wird es, wenn ich keine „Fluchtwege“ sehe.
  7. Ich bin 1,56m klein.
  8. Manchmal bin ich zu ehrlich und bekomme deshalb Probleme. Dabei ärgere ich mich aber nicht über mich, sondern über die Infantilität der anderen, die mir deshalb Ärger machen.
  9. Zweiundvierzig!
  10. Meine Lieblingsfächer waren Englisch und Deutsch.
  11. Dafür habe ich Physik und Chemie sofort abgewählt, als ich konnte.

Puh, gar nicht so einfach, aber es fällt einem ja doch recht viel ein, wenn man sich Zeit nimmt. Nun zu meinen 11 Fragen an die nächsten:

  1. Was ist dir peinlich?
  2. Trägst du Körperschmuck?
  3. Liest du Zeitung und wenn ja, welche?
  4. Könntest du in der Zeit reisen, in welches Jahr/ welche Epoche würde es dich ziehen?
  5. Welche berühmte Person (tot oder lebendig) würdest du gern einmal zum Kaffeekränzchen einladen?
  6. Lachst du laut und offen oder eher leise und zurückhaltend?
  7. Wird die Welt in 100 Jahren besser oder schlechter sein?
  8. Glaubst du an Übersinnliches?
  9. Welches unmoralische Angebot würdest du niemals annehmen?
  10. Lieber Ketchup oder Senf?
  11. Mal ganz abgesehen von Kalorien, Gesundheitsfragen oder ähnlichem: Was würdest du am liebsten ständig essen?

Zum Schluss reiche ich noch das Stöckchen weiter an Petra aus der Bienenstube, Mandy aus der Herzenswohnung sowie Regina von Refiku. Außerdem darf das Stöckchen gerne jeder aufnehmen, der Lust hat, mitzumachen. Nur Mut, ist leichter als es aussieht 😉

Nun werfe ich es weiter. Und Hepp!

Stöckchen

Viele beschweren sich immer über ein ihnen zugeworfenes Stöckchen, aber ich finde es toll. Und warum? Naja, weil man so nicht überlegen muss, was man bloggen soll neue Blogs kennenlernen kann. Und dit find ick dufte!

Ohne das bei Manu gefundene Stöckchen hätte ich zum Beispiel jetzt nicht darauf verweisen können, dass Manu es von Andi hat, der es wiederrum bei Blaubeerpfannkuchen gefunden hat, welche ihres von Frau Dr. Seltsam aufgeschnappt hat, die sich ihres von Schwesterle mitnahm, die es von Gedankenknick hat…..

Und dann wäre mir niemals aufgefallen, wie vernetzt die ganzen Blogs sind. Denn zugegebenermaßen kannte ich die Blogs zwischendrin noch nicht, aber dass ich dann ausgerechnet bei Gedankenknick gelandet bin, deren Blog ich seit geraumer Zeit verfolge, das ist schon irgendwie lustig. Naja, sofern man Fan des Zufalls ist, der ich ja bin, weil Zufall fetzt und so…

Jetzt habe ich mich verheddert. Was wollte ich nochmal hier?

Ach ja, das Stöckchen!

Die Spielregeln:

  1. Nenne den Stöckchenwerfer.

  2. Beantworte seine elf Fragen.

  3. Erzähl elf Dinge über dich.

  4. Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.

  5. Wirf das Stöckchen weiter.

1. Wie schon erwähnt habe ich das Stöckchen bei Manu aufgesammelt.

2. Manu hat leider keine eigenen Fragen gestellt, deswegen werde ich einfach die ihr gestellten beantworten:

  1. Deine Endrücke von Berlin, der besten Stadt der Welt? 
    Ob Berlin die beste Stadt der Welt ist, kann ich nicht beurteilen, dafür war ich in zu wenigen. Aber Berlin selber hat mir ganz gut gefallen. Es ist groß, ein paar Bäume gibt es auch und unendlich viele Möglichkeiten, einen Tag rumzubringen. Allerdings ist Berlin für mich nur was zum Mal-Vorbei-Schauen, dort wohnen könnte ich nicht. Dazu ist es mir dann doch zu groß und zu besiedelt.
  2. Am Smart magst Du besonders…
    Dass ich keinen habe 😛 Spaß beiseite, also wenn mir einer einen schenken würde, dann würde mir seine Größe im Stadtverkehr gefallen. Auf der Autobahn oder Landstraße sollte man damit wahrscheinlich eher nicht fahren. Wenn da doch mal was passiert, ist man ja gleich hinüber…
  3. Den Döner magst Du am liebsten mit / ohne…
    Mit allem. Aber ohne scharf.
  4. Der letzte Kinofilm der Dich vor Begeisterung umgehauen hat war…
    Äh…öh…Avengers vielleicht? Da ist der letzte, der mir gerade einfällt, den ich gut fand.
  5. An Gruebeleien.de würdest Du folgendes ändern….
    Na auf jeden Fall nochmal reinzuschauen! Schließlich habe ich die Seite gerade erst kennen gelernt. 🙂
  6. Was stehen für Ausgaben an, wenn eine Million im Lotto gewonnen werden?
    Die Schulden, die ich fürs Studium aufnehmen musste abbezahlen, dann würde ich Mutti eine schöne Küche kaufen, uns eine größere Wohnung mieten, Terrarien, Meerschweinpalast…oh äh. Könnten wir vielleicht 2 Millionen draus machen?
  7. Wäre ein Leben ohne Internet sehr schwer für Dich?
    Definitiv ja! Allein studieren ohne Internet ist die Hölle. Ich hab das fast ein Jahr ausprobiert, gezwungenermaßen. Wenn da wirklich alles über das Internet läuft, sowohl Materialien als auch Prüfungsanmeldungen, Notenvergabe etc., dann bist du ohne einfach total aufgeschmissen. Und von Internet in der Freizeit fange ich besser gar nicht erst an…
  8. Dein liebster James Bond Film und Darsteller ist…
    Sean Connery. Best Bond ever!
  9. Deine liebste Seite im Internet (kein Weblog)?
    Lovelybooks.de, das kann sich aber auch wöchentlich ändern.
  10. In welchem Film würdest Du gerne eine Nebenrolle spielen?
    In einem, der im Irrenhaus spielt. Mal so richtig durchgeknallte Sachen machen, eine Verrückte spielen, meine ganze Verrücktheit rauslassen. Das wärs! Gern auch als Hauptrolle. Da hab ich mehr Zeit zum Rumspinnen.
  11. Schaust Du bewusst und aus eigenem Antrieb auch mal eine Kindersendung im Fernsehen?
    Ich schaue gar kein Fernsehen. Und die Kindersendungen heute sind hässlich. Naja, viele, nicht alle.

Nun zu Teil 3: Erzähl elf Dinge über dich.

  1. Ich mag Süßigkeiten- leider zu sehr.
  2. Ich bin gegen fast alle Tiere mit Federn und Fell allergisch. Ausnahmen bilden etwa Meerschweinchen und Ziegen. Ne Ziege macht sich nur in ner Mietwohnung nicht so gut…
  3. Als Kind wollte ich gerne Tierärztin werden. Doch dann zerplatzte meine Seifenblase, dass man nur streicheln und füttern müsste und alles wäre gut. Ist okay, wäre wegen 2. ja auch gar nicht gegangen.
  4. Ich bin arachnophob. So sehr, dass ich manchmal Phasen habe, in denen ich alle Wände eines Raumes nach Spinnen absuche und mich selbst dann noch unwohl fühle, wenn ich gar keine finden konnte. Ich selbst nenne das Spinnenparanoia.
  5. Seit ich lesen kann, bin ich Lesejunkie.
  6. Ich bin Synästhetikerin.
  7. Wenn ich einen ganzen Tag lang nicht gelacht habe, ist was nicht in Ordnung.
  8. Ich kann mich nur schwer von Gegenständen trennen, da ich ihnen Bedeutung gebe, die eigentlich irrational ist. Etwa durch die Person, von der ich etwas habe oder eine Erinnerung an etwas damit Erlebtes.
  9. Intelligenz finde ich sexy. Aber nur, wenn die Person nicht damit angibt.
  10. Mit mir selbst bin ich sehr viel strenger als mit anderen, während andere auch nicht so streng mit mir sind wie ich selbst.
  11. Wegen 10. bin ich Perfektionist und es fällt mir manchmal schwer, etwas anzufangen oder auch etwas zu beenden, weil ich Angst habe, dass es nicht gut wird.

4. Teil: Entwirf elf Fragen, die der nächste beantworten soll.

  1. Wie bist du zu deinem Studienfach bzw. deiner Ausbildung gekommen?
  2. Hast du einmal Weltschmerz durchlebt?
  3. Was war das größte Glück, das du erlebt hast?
  4. Hast du politisches Interesse? Warum/ warum nicht?
  5. Wenn du für einen Monat verreisen könntest, wohin würde es dich ziehen?
  6. Hast du dich schon einmal in Glücksspielen versucht?
  7. Lieber eBook oder Printausgabe?
  8. Als welchen Einrichtungstyp würdest du deine Wohnungseinrichtung beschreiben? (z.B. gutbürgerlich, modern, zeitlos, minimalistisch….)
  9. Hand aufs Herz: Lottogewinn teilen oder für dich behalten?
  10. Hast du einen grünen Daumen?
  11. Welchen Plan/Wunsch schiebst du schon länger vor dir her, den du nie erfüllt hast?

Und damit wären wir auch schon bei der letzten Aufgabe: Wirf das Stöckchen weiter.

Ich beehre Kellerkalli, Ayse und die freundliche Misanthropin damit. Wer sonst gerne mitmachen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, das Stöckchen aufzusammeln.

Jena bei Nacht

Antworten:

Ayse

Die freundliche Misanthropin