Freitagsfragen

Willkommen zu den dieswöchigen Freitagsfragen! Wie immer gilt: Jede/r darf mitmachen, ob mit oder ohne Blog ist dabei ganz egal. Allerdings möchte ich diejenigen mit Blog noch einmal bitten, ihre jeweiligen Antworten zum entsprechenden Fragenpost zu verlinken. Wenn ihr auf meine Hauptseite verlinkt (also nur bruellmaus.wordpress.com statt dem ganzen Gedöns nach dem /- Zeichen), wird es nicht unter dem Beitrag angezeigt und ich finde es mit großer Wahrscheinlichkeit nie.

Ohne weitere Reden, lasst die Fragen beginnen. 🙂

1.) Was ist Deine Meinung zur Präsidentschaftswahl in den USA?

2.) Gab es in Deiner Kindheit und Jugend strenge Regeln, wie viel und was auf dem TV du sehen durftest?

3.) Hörst Du gerne anderen Menschen zu?

4.) Die Wahl der Qual: Soll alles was Du besitzt für immer zerstört oder unwiederbringlich gestohlen werden?

Habt ein schönes Wochenende!

Photo by Robert Anthony Carbone on Pexels.com

Status Quo

Puh, Wochenende. Fast rum. Viel zu tun.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Semesterstart und damit zum Start meiner BA. Ich mag nicht. Ich hänge so weit hinterher mit der Transkription, dass einfach alles in mir sich dagegen wehrt, in das Semester zu gehen. Und dann noch ein Seminar, eine Vorlesung und damit eine Prüfung und eine Hausarbeit on top. Scheiße.

Aktuell ist die Maus anstrengend. Sie ist vor 4 Wochen innerhalb des Kindergartens umgezogen, ihre Gruppe wurde entzwei geteilt, was eigentlich so nicht sein sollte. Im jetzigen Bereich, in dem die Kinder der Altersstufen 3 bis 6 gemischt sind, ist es laut. Lautstärke kann das Kind, obwohl es selbst ein prima Lautstärkeverursacher ist, oft schlecht aushalten. Aber schon besser als zu Beginn ihrer Kindergartenzeit. Dass sie mal so klein war wie die jetzt neu ankommenden Süßis kann ich mir kaum mehr vorstellen. Aber das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls hatte nach nur einer Woche im neuen Bereich mit 2 neuen ErzieherInnen (ja, es ist ein Mann dabei!) und neuen Kindern ausgerechnet ihre Hauptbezugsperson Urlaub, die zweite Erzieherin fing erst einen Monat vorher in der Gruppe an und fehlte in der Woche darauf auch, sodass nur noch neue ErzieherInnen da waren. In der ersten Woche war das Kind noch etwas traurig aber zuhause gut drauf. In der zweiten Woche änderte sich das dramatisch. Sie fing an über alles zu schimpfen, nichts war gut genug, ständig war sie voller Wut. Es war wirklich schlimm und nichts half.

Jetzt ist ihre Erzieherin endlich wieder da und scherzte, dass die Maus nun ihr Schatten sei. Ich erzählte, wie schwer es ihr fiel, dass ihre Lieblingserzieherin nicht da war und betonte, dass ich ihr den Urlaub gönne, es aber einfach doofes Timing war. Die Reaktion? Sie habe ja extra mit dem Urlaub gewartet, damit sie beim Umzug dabei sein konnte. Eine ganze Woche!

Unter anderen Umständen hätte ich das abgehakt. Wer mir aber in einem Gespräch vorwirft das Kindeswohl zu gefährden, weil ich einmal die Jacke vergessen habe und sie doch im Winter mit lauter Schniefnasen um sich herum nur krank geworden sei, weil sie kein Unterhemd getragen habe, an den stelle ich doch etwas andere Ansprüche. Mit dem Urlaub hätte sie *für das Kindeswohl* auch noch zwei Wochen warten können oder ihn -verrückte Vorstellung- vorher genommen. (Sie hat keine kleinen Kinder, ist nicht auf Ferienzeiten angewiesen etc.) Ich weiß, das steht mir nicht zu zu verlangen und das tue ich auch nicht. Aber wer A sagt, muss auch B sagen. Und wer mir mit dem Jugendamt droht, weil das Kind keine Unterhemden trug (nachdem uns gesagt wurde, es sei für Strumpfhosen im Gebäude einfach zu warm), der muss sich selbst ins Zeug werfen, damit ich mich nicht über diese Frechheit beschwere.

Anyway, die Erzieherin ist wieder da, das Kind ist etwas besser drauf, doch nun scheint ein Schub dazwischen zu grätschen. Das habe ich am Kleiderschrank, aber auch am Kühlschrank gemerkt. Wie viel so ein Kleinkind essen kann – es ist erstaunlich. Bei der U7a wurde sie auf 89cm gemessen, das sind 2cm mehr als ich vor einem Monat gemessen habe. Was durchaus falsch gewesen sein kann. Es deckt sich aber in ungefähr mit meiner Kleider-Herumräumerei.

Nächstes Jahr feiert die Herzfreundin Hochzeit. Ich freue mich schon sehr darauf. Allerdings mache ich mir um den Junggesellinnenabschied etwas Sorgen, da die Trauzeuginnen, die ihn planen, kinderlose Akademikerinnen in Arbeit sind, die „was mit Wellness“ planen. Hm. Ich kann nichts zurück legen, also muss ich wohl mal schauen, ob ich überhaupt teilnehmen kann.

In der Zwischenzeit versuche ich, so gut es geht abzunehmen, um in ein bestimmtes Kleid zu passen, das einfach großartig ist und meine Figur -wenn ich wieder abnehme und überhaupt rein passe- wirklich schön umschmeichelt. Darauf Püppis Kleid zu kaufen freue ich mich auch schon. Festliche Kinderkleider sind einfach so süß!

Sorry übrigens, dass ich die Freitagsfragen diese Woche vergessen habe. Es war einfach so viel los, ich habe schlecht geschlafen und naja, meine gewisse Grundverpeiltheit kommt dann ja noch dazu. Nächsten Freitag gibt es wieder Fragen. Ehrenwort!

Freitagsfragen

1.) Wie war deine erste Septemberwoche bisher?

2.) Läufst Du gerne barfuß?

3.) Gibt es ein ausgeglichenes Frauen- und Männerverhältnis in Deinem (erlernten oder ausgeführten) Beruf?

4.) Die Wahl der Qual: alles was du anfasst verwandelt sich in Gold oder Du kannst in die Zukunft sehen, sie aber nicht ändern?

Habt ein schönes Wochenende!

Photo by Nick Wehrli on Pexels.com

Freitagsfragen

1.) Bist Du handwerklich begabt?

2.) Welches Möbelstück hast Du zuletzt angeschafft?

3.) Wenn Deutschland einen Nationalsaurier hätte, welcher würde es am besten repräsentieren?

4.) Die Wahl der Qual: Hättest Du lieber Fischschuppen oder Federn am ganzen Körper wachsen?

Falls euch mein Text gefallen hat, würde ich mich über einen kleinen Beitrag in meine Kaffeekasse sehr freuen.

Photo by Johannes Rapprich on Pexels.com

Projekt: Pimp my Kinderzimmer

Symbolbild. Photo by Steve Johnson on Pexels.com

Chaos. So könnte man die aktuelle Situation im Kinderzimmer beschreiben. Nichts passt zusammen, alles ist zusammengewürfelt, wenig selbst gekauft und ausgesucht. Es ist nicht schön und es ist ein Dorn im Auge. Eigentlich, ja eigentlich, war erst einmal das Badezimmer dran, in dem seit der Woche vor dem Lockdown die Tapete an der Decke fehlt – doch das ist eine ganz eigene Geschichte.

Ganz eigentlich wollte ich ja bloß ein neues Bett für die Maus, denn ihr jetziges fällt auseinander und ganz abgesehen davon ist es nicht schön, wenn man sich zum Gute-Nacht-Geschichte-Erzählen nicht darauf setzen kann, weil es ja eigentlich bloß ein umbaubares Babybett ist und nicht viel mehr als 30kg aushält. Und -so schwer mir fällt das einzugestehen- ein Baby ist die Maus nun wahrlich nicht mehr. Schließlich ist sie im Kindergarten jetzt in der Gruppe der großen Kinder. So ein großes Kind braucht ein großes Bett.

Doch dann ist es irgendwie passiert, dass aus „nur ein Bett“ dann noch eine Kommode und ein Kleiderschrank wurden, schließlich noch dieses und jenes Accessoire, denn wenn schon dann richtig. Zudem nehmen wir Abschied vom Wickeltisch, der seine Funktion bei uns erfüllt hat und bei der nächsten Familie einziehen darf. Finanzieren kann ich das nur, weil meine Mutter einen Großteil der Kosten übernimmt und ich außerdem fleißig aussortiere und verkaufe.

Meine To Do Liste sieht wie folgt aus:

Vorbereitung

alten Schrank ausräumen
alten Schrank abbauen
alten Schrank wegschaffen
Wickeltisch ausräumen
Wickeltisch fotografieren
Wickeltisch bei EBK und FB einstellen
Wickeltisch verstauen
3x Regale weiß streichen: 1. Schicht (Mittwoch)
3x Regale weiß streichen: 2. Schicht (Donnerstag)
3x Regale weiß streichen: Klarlack (Freitag)
Bett fotografierenx
Bett bei EBK und FB einstellenx
Bett verstauen
Kleidung sortieren

Eigentliches Aufpimpen

neues Bett aufbauen
LED-Strip installieren
Bettkasten einräumen
Kommode aufbauen
Kommode einräumen
Schrank aufbauen
LED-Strip installierenx
Schrank einräumen
Dino-Licht kaufen
Dino-Licht anbringen
Teppich besorgen

So aufgeschrieben sieht es doch nach ganz schön viel Arbeit aus. Ich denke aber, dass den alten Schrank abzubauen und den neuen aufzubauen die schwierigsten Arbeiten sind. Die Regale zu streichen und zu dekorieren sollte relativ fix gehen und wirklich Zeit raubt dabei zumindest nur das Trocknen.

Damit Schrank und Kommode schön ordentlich sind und bleiben -und weil es so mehr Spaß macht- habe ich diverse Boxen gekauft, die sich bisher schon in meinem eigenen Kleiderschrank und der Wickelkommode bewährt haben.

Es ist fast ein bisschen schade, dass es nicht an einem Tag klappt und die Maus ihr neues Zimmer sofort fertig sieht, sondern sie die Zwischenschritte sieht. Aber ich denke, alles in allem wird es ihr sehr gefallen. Damit die Möbel schön zusammen passen, habe ich sogar extra Griffe für Kommode und Schrank besorgt. Die Regale bekommen alle die gleichen Farben wie der Rest der Möbel: weiß.

Ich werde über die Zwischenschritte berichten und einen Post über das Ergebnis schreiben. Also: Stay tuned. 🙂

Edit: Das Bett kam überraschend schon heute statt wie angekündigt am Freitag, also habe ich es „kurzerhand“ aufgebaut.

Falls euch mein Text gefallen hat, würde ich mich über einen kleinen Beitrag in meine Kaffeekasse sehr freuen.

Freitagsfragen

Willkommen zu den Freitagsfragen und zum Ende der Woche!

1.) Bist Du im Social Media täglich aktiv?

2.) Hast Du schon einmal eine Internetpause eingelegt?

3.) Benutzt Du Spieleapps auf Deinem Handy?

4.) Die Wahl der Qual: Lieber Handy oder Schlüssel oder Portemonnaie verlieren?

Habt ein wundervolles Wochenende und lasst es euch gut gehen.

Photo by Suzy Hazelwood on Pexels.com

Freitagsfragen

Nun ist doch schon wieder Freitag. Ein ganz besonderer Freitag in diesem Hause. Denn es ist der letzte Tag in der mittleren Kindergartengruppe und der erste bei den Großen. Fühlt es sich an, als hätte die Maus vor Kurzem erst in der Gruppe gestartet, die sie heute die „Babies“ nennt, ist sie trotzdem schon „groß“ und selbständig, hat ihren eigenen (Dick-)Kopf, und vor allem einen ganz großartigen Sinn für Humor.

1.) Erinnerst Du Dich an Deine Kindergartenzeit? Wie hast Du sie in Erinnerung?

2.) Wie kommst Du mit Veränderungen klar?

3.) Weißt Du noch, wie Dein erster Schultag ablief?

4.) Die Wahl der Qual: Dinge in Deinem Leben verändern sich ständig, ehe Du Dich daran gewöhnen kannst, oder alles bleibt bis auf das letzte Detail immer gleich?

Habt ein wunderschönes und hoffentlich abgekühltes Wochenende!

Photo by Buu011fra Dou011fan on Pexels.com

Falls euch mein Text gefallen hat, würde ich mich über einen kleinen Beitrag in meine Kaffeekasse sehr freuen.

13. August

Photo by Jill Wellington on Pexels.com

Es ist der 13. August und ich denke an Dich.

Heute wäre Dein Geburtstag gewesen. Du hättest ihn mit Deinen Freunden und Deiner Familie gefeiert, ein wenig Sekt zum Anstoßen getrunken und Kuchen gegessen. Du hättest Dich über die Geschenke gefreut, am meisten aber darüber, dass alle da sind und Dich gern haben. Wir hätten mit Dir Scherze darüber gemacht, wie „alt“ man doch ist mit 34, Du hättest Deine Omi-Stimme ausgepackt und einen Schwenk gehalten.

Ich denke gelegentlich an Dich und dann fällt mir Dein bezauberndes Lächeln ein. Das war wirklich schön und ansteckend. Dein helles, blondes Haar. Deine sanfte, hohe Stimme.

Du fehlst und mit Dir Dein Optimismus und Deine Fürsorge.

Happy Birthday, Saskia!

Photo by Ian Panelo on Pexels.com

WMDEDGT

Unter #WMDEDGT trifft sich am fünften eines jeden Monats die Bloggemeinschaft bei Frau Bruellen und schreibt darüber, was wir eigentlich den ganzen Tag machen. (So heißt auch der Hashtag)

Moment, am fünften? Oahr, jetzt wollte ich endlich auch einsteigen und verpasse doch glatt den eigentlichen Tag. Also hoffe ich schlicht und ergreifend auf Nachsicht, die Hitze und so… Sorry!

Der Tag beginnt zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr, dann wird Püppi aufgeweckt, sofern sie nicht von selbst aufsteht, gewaschen, befrühstückt und bekuschelt. Ich bleibe dabei meistens noch im Bett liegen, denn da kuschelt es sich einfach am schönsten. Manchmal, aber selten, schauen wir dabei eine Folge einer Sendung, aber eigentlich verzichte ich lieber darauf, weil es ihr sonst schwer fällt, tatsächlich zu gehen.

Der Papa bringt die Maus dann in den Kindergarten, währenddessen mache ich mich gesellschaftsfähig, koche Kaffee, schaue auf Twitter und in mein Emailfach – Freitags gibt es immer eine Wochenzusammenfassung vom Kindergarten. Heute habe ich bei Blinkist das Blink des Tages gelesen: „Passt doch!“ von Roedinger u.a. Super Ding, kann ich nur empfehlen für alle, die in Streit- und Stresssituationen anders reagieren als sie gerne möchten. Vom inneren Kind habe ich in meiner Therapie schon einmal gehört, wir haben das aber nie tiefgehend besprochen. Da war es schön, diese Auffrischung bei Blinkist zu lesen, zumal ich gerade ohnehin gerne etwas mehr an meiner Impulskontrolle arbeiten möchte. Blinkist selbst kann ich auch nur empfehlen.

Nach dem Frühstück und einem Gespräch mit einer Freundin habe ich mich ans Werk gemacht, weiter das Protokollbuch zu transkribieren, über das ich meine Abschlussarbeit schreibe. Dabei bin ich auf eine Stiftung gestoßen, die es so nicht mehr gibt, die aber in eine andere Stiftung eingegliedert wurde, die eigens einen Blog zur Stiftungsgeschichte erstellt hat. Diese Stiftung habe ich direkt angeschrieben, mich und meine Arbeit kurz vorgestellt, um schließlich nach mehr Informationen zu fragen. Wenn das klappen würde, wäre das ziemlich cool! Wenn nicht, dann ist das eben ein Detail, das ich nur kurz in meiner Arbeit beschreiben kann.

Schließlich gab es Mittagessen, danach habe ich aufgeräumt. Nachher hole ich die Maus wieder vom Kindergarten ab und wir schauen mal, was wir heute noch machen. Vermutlich schauen wir bei ihrem Lieblingsspielplatz vorbei und essen zu Hause Eis. Einkaufen müssen wir auch noch. Außerdem will ich einmal schauen, was wir am Wochenende so machen. Die Hitze beschert mir leider gerne einmal Kopfschmerzen, deshalb sind die Aktionen immer etwas begrenzt, wenn es zu heiß draußen wird.

Was heute sonst noch so ansteht ist der gute alte Alltag: Wäsche waschen, Abendessen kochen, aufräumen, Kind baden, aber auch tolle Sachen wie zusammen singen und spielen, vielleicht schauen wir einen Film zusammen und wenn die Sonne vom Balkon verschwunden ist, gießen wir die Blumen. Püppi hat diese Woche ein Lichtlein im Kindergarten gebastelt, das ich gerne heute Abend mit ihr anzünden möchte. Abends geht der Papa mit der Maus spazieren, meistens zwei oder gar drei Mal, bis sie zur Ruhe kommt und schläft. Ich verbringe den Abend dann oft damit zu lesen oder Videos auf Youtube zu schauen; aktuell habe ich meine Liebe zu Ted Talks wiederentdeckt, schaue aber auch Standup Shows und den guten alten WheezyWaiter.

Das ist also der herkömmliche Tag im Hause Brüllmaus.

Photo by Pixabay on Pexels.com

Falls euch mein Text gefallen hat, würde ich mich über einen kleinen Beitrag in meine Kaffeekasse sehr freuen.